in Politik

Die EU hat noch immer kein vernünftiges Verhältnis zu Donald Trump gefunden. Der US-Präsident verantwortet nun den Umstand, dass der „diplomatische Status der EU-Vertretung“ in der Hauptstadt Washington „herabgestuft“ wurde. Der Botschafter der EU wurde über diese Herabsetzung nicht informiert, wie der „Focus“ berichtet.

EU ohne Bedeutung….

Die EU spielt bei der Betrachtung der US-Politik unter Trump teils ohnehin keine große Rolle mehr, vermuten Beobachter. Denn die US-Regierung hat sich beispielsweise in der Frage des Brexit Großbritanniens klar auf die Seite der Briten geschlagen, die der EU den Rücken kehren wollten. Großbritannien gilt und galt ohnehin stets als Brückenkopf der USA in die EU hinein.

Die EU hat sich über den Schritt der USA nicht „gefreut“. Ein EU-Vertreter ließ wissen, er können „bestätigen, dass dieser Schritt in Brüssel nicht positiv aufgenommen wurde.“ Aktuell jedoch, so gab die EU bekannt, würde sie in den USA mit der dortigen Regierung über die Angelegenheit „diskutieren“.

Dies jedoch ist nur die halbe Wahrheit, die ersten Gespräche haben dem Vernehmen nach bereits im Dezember des vergangenen Jahres stattgefunden haben. Die USA zeigte sich offenbar nicht sonderlich beeindruckt. Der noch amtierende Botschafter der EU, David O’Sullivan, hat seinen bisherigen protokollarischen Rang demnach zurückerhalten, seine Amtsperiode jedoch endet bereits im Februar.

Deutlich wird die Herabstufung dann und darin, dass die EU zu bestimmten Veranstaltungen nicht mehr dazu gebeten würde. So fiel Beobachtern bereits bei der Beerdigung von George Bush senior am 5. Dezember auf, dass der aktuell wieder als Botschafter fungierende O’Sullivan als letzter aller Botschafter aufgerufen worden ist.

Die EU verhandelt aktuell zwar, es sieht allerdings nicht so aus, als sollten die USA besonderen Wert auf gute Beziehungen legen. Die EU ist nicht nur ökonomisch, sondern auch politisch auf der Weltbühne offenbar eine kleine Nummer.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Zum ersten, wenn die Insel Brückenkopf in die EU wäre, würde man nicht jene unterstützen, die aus der EU herauswollen. Brückenkopf nach Europa ist nach wie vor die Kolonie BRiD und dieser wird gezeigt, dass sie mit der EU selbst keine Chance hat dem USI ins Handwerk zu pfuschen. Zur weiteren Ausführung stelle ich meine Meinung, die ich gestern zum selben Thema beim „sputnik“ abgegeben habe, ein.
    „Die EU ist für den US Imperialismus, der über die Regierung in Washington DC handelt, sehr wohl nur als Erfüllungsgehilfe gedacht. Denn seit dem 2. Weltkrieg ist Frankreich, Großbritannien und Deutschland erst recht bis über beide Ohren verschuldet und haben mit dem Zinseszins zu kämpfen. Wenn jetzt das neue Reich/EU vermeint dem USI die Eine-Welt-Regierung streitig machen zu können, dann werden dies Hochmütigen eben mal mit einem kräftigen Nasenstupser belohnt, auf das sie begreifen, wer das Sagen hat. Es ist das Komitee der 300, aber das hat das deutsche Volk bis jetzt auch noch nicht begriffen und meint gegen die Marionetten wie Merkela, Seehofer, Maas, Leyen und Steinmeier wie Don Quichotte gegen die Windmühlen zu reiten, anstatt mit einer volksherrschaftlichen Verfassung dem Spuk ein Ende zu machen.“

  2. Anstatt den Botschafter der USA auszuweisen wegen seiner unverhüllten Sanktionsdrohung bei North Stream 2 werden sie wieder mal katzbuckeln.

  3. Die EU wird zur „internationalen Organisation“ ‚herab’gestuft. Konsequent und richtig – denn mehr ist sie auch nicht! Sie ist kein Staat, sondern ein Bündnis, und ihr „Botschafter“ kann demnach auch nicht den Status haben wie der Botschafter eines Staates!
    Oder haben etwa alle Staaten der EU ihre Botschafter aus den USA abgezogen und dem EU-„Botschafter“ einen Allein-Vertretungsanspruch eingeräumt?

  4. Die EU Schranzen, werden sich alle wieder mit mit Öl einreiben und dann versuchen einen US Amerikanischen Arsch zu erreichen um in diesen hinein zu kriechen. So war es und so wird es bleiben !!!! Schauen wir den Junker an, als er die USA bereiste. Man hat ihn gar nicht wahr genommen, so sehr er sich auch angestrengt hat. Das sagt eigentlich alles. Merkel muss das doch auch bemerkt haben, wie Trump sie bei ihren Besuch dort behandelt hat.

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  • EU macht sich in den USA lächerlich – Diplomatenrang herabgestuft – alternative news 10. Januar 2019

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