in Politik

Italien schert immer deutlicher aus der EU aus. Die Italiener wollen sich nun nach einem Bericht von „Capitol Post“ der „Neuen Seidenstraße“ anschließen. Deutschland möchte nicht, dass Italien eingreift und die Seidenstraße, die berühmte Handelsroute nach Europa, unterstützt. Daher wird es jetzt heikel.

China möchte Häfen in Italien anlaufen

Wir sehen uns den Bericht von Capitol Post an:

„Dabei wird China den jüngsten Berichten nach vor allem die Häfen von Genua, Triest oder Civitavecchia avisieren. Von den Häfen Italiens aus, in die China investieren wollte, würden die Waren weiter transportiert werden können. Ein enormer logistischer Vorteil für das gesamte Projekt.

Da das Medienecho so groß war, zitieren wir aus dem Bericht dazu, den diese Redaktion an anderer Stelle verfasst hat:

„Es ist sehr spannend zu sehen, dass sich Italien dem gigantischen Handelsprojekt der „Neuen Seidenstraße“ anschließen will. Damit begibt sich Italien bewusst in den Fokus des geopolitischen Interessenskonflikts zwischen den USA, China und Russland. Mit dem Projekt „Neue Seidenstraße“, auch „One Belt, One Road“ genannt, plant China Handelswege durch Asien und Russland nach Europa und Afrika. Italiens Regierung hat jetzt angekündigt, mit China eine Rahmenvereinbarung über das Projekt zu abzuschließen. Ministerpräsident Conte bezeichnete das Handelsprojekt als Chance für Italien.

Bereits zu Zeiten Marco Polos betrieb Italien Handel mit China. An diese jahrhundertealte Verbindung, die beinahe abgerissen war, will Italien jetzt wieder anknüpfen. Das Dokument soll anlässlich des Besuchs von Chinas Präsident Xi Jinping in Italien vom 22. Bis 24. März unterzeichnet werden.

Offenbar übte Brüssel bereits Druck auf Rom aus, denn Chinas Außenminister Wang Yi rief Italien dazu auf, sich nicht dem Druck der Europäischen Union zu beugen, von dem Vorhaben abzusehen. Italien sei ein unabhängiges Land und könne unabhängig von Brüssel eigenständige Entscheidungen treffen, sagte Wang Yi.

Italien wäre das erste Mitgliedsland der G-7-Staaten, das sich an dem geostrategisch bedeutsamen Projekt beteiligen wird. Der Sprecher des Nationales Sicherheitsrates in Washington, Garrett Marquis, warnte Rom bereits vor einer Zusammenarbeit mit dem Seidenstraßenprojekt: Es sei mit Skepsis zu betrachten, dass dieses Projekt dem italienischen Volk nachhaltig wirtschaftliche Vorteile bringen werde.

China bezeichnete die Warnung aus Washington als „lächerlich“. Italien könne selbst beurteilen, welche Politik den Interessen des Landes dienten. Washington erklärte, dass Rom mit seiner Absichtserklärung „keinesfalls die geopolitische Achse verschieben könne“. Die Verankerung Italiens in der NATO und in der EU bleibe von dieser Handelsvereinbarung unberührt.

Dass Italien vom wirtschaftlichen Aufschwung der Seidenstraße profitieren wird, dürfte kaum im Interesse der USA sein. Es wird also spannend zu sehen, wie der Westen, also die USA und deren Vasallen, Druck auf Italien ausüben werden, denn Italien bekommt bereits seit Monaten Druck von allen Seiten, hauptsächlich aber aus Brüssel. Italien ist durchaus als ein wichtiges wirtschaftliches Element innerhalb der europäischen Wirtschaft anzusehen. Das Vorhaben, an dem Projekt der Seidenstraße teilzuhaben, passt so gar nicht in die geostrategischen Interessen der USA.“

Dabei geht es um einen künftigen langfristigen eurasischen Bereich und den Einfluss darauf.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Na klar sind die Amis und Brüssel dagegen.
    Die einen weil sie einfach ALLES bestimmen wollen und die anderen weil sie gekaufte Kreaturen sind.