ENTHÜLLT: Der MERKEL-Absturz

Die deutsche Kanzlerin wird unbeliebter, auch wenn das scheinbar drängende Problem der Flüchtenden und der Aufnahme an der österreichischen Grenze gelöscht zu sein schien. So hat die Meinungsforschungsgruppe „INSA“ für die Bild-zeitung nun ermittelt, dass die Mehrheit der Befragten regelrecht unzufrieden mit der Arbeit und den Ergebnissen der Kanzlerin ist. Dies seien 58 %, so die Umfrage. Nur 7 % sind dieser Umfrage zufolge „sehr zufrieden“ mit der Arbeit von Angela Merkel.

31 % „sehr unzufrieden“

Wichtig ist für die Kanzlerin zunächst die Rückendeckung aus der eigenen Partei bzw. der eigenen Anhängerschaft. Dort – in der Union – sind immerhin 75 % der Befragten zufrieden mit ihrer Arbeit. 23 % zeigten sich unzufrieden. Doch auch eine Oppositionspartei zeigt sich zufrieden: Die Grünen. 51 % derjenigen, die sich als Anhänger der Grünen bezeichnen, seien zufrieden. Nur 47 % sind demnach unzufrieden.

Die FDP sieht dies anders: 41 % sind zufrieden und 56 % der Anhänger der Liberalen sind demnach unzufrieden. Bei der SPD können sich noch 32 % für die Kanzlerin erwärmen, 63 % nicht. Die AfD bringt die klarsten Ergebnisse: 5 % sind zufrieden mit den Ergebnissen der Kanzlerin, 95 % sind unzufrieden. Deutlicher geht die Abfuhr fast nicht mehr.

Insgesamt aber zeigen sich 31 % der Menschen als „sehr unzufrieden“. 27 % sind demnach „eher unzufrieden“. Mit anderen Worten: Die Kanzlerin ist derzeit auf dem absteigenden Ast. Sie dürfte es nicht zulassen, dass Neuwahlen auch nur ins Gespräch kommen. Die Politik des „Weiter so“ mit der GroKo wird fortgesetzt. Auch, wenn diese Politik und die Konstellation der Parteien den Umfragen zufolge keine Mehrheit mehr im Bund hat – jedenfalls nicht die Mehrheit der Stimmen. INSA hatte der Union 29 % der Stimmen zugerechnet und der SPD 18 % – macht 47 %.