in Politik

Der Staat spart Geld. Seit Ausbruch der Finanzkrise im Jahr 2008 hat alleine Deutschland als Staat durch niedrige Zinsen im Vergleich zu Normalzinszeiten einen Betrag in Höhe von 436 Milliarden Euro sparen können. Des Einen Leid, des Anderen Glück. Denn die Sparer leiden unter der Niedrigzinspolitik der EZB (Europäische Zentralbank) ersichtlich. Die Zinsen sind seit dem Jahr 2007 einem Bericht der „Welt“ zufolge von damals 4,23 % auf inzwischen 1,40 % – durchschnittlich – gesunken. Diese „Zinsen“ spiegeln nicht den Ertrag wider, den Sie bei der Bank für sich in Anspruch nehmen können. Dies ist der Kostenfaktor, mit dem staatliche Anleihen versehen sind.

Deutsche Bundesbank hat nachgerechnet

Die Zahlen gehen auf eine Rechnung der Deutschen Bundesbank zurück, die beispielsweise die Einsparung im vergangenen Jahr – den Bund, die Länder, die Gemeinden und die Sozialversicherungen – insgesamt auf 58 Milliarden Euro taxiert.

Dabei hat die EZB über verschiedene Instrumente die Zinsen nach unten geschraubt. Dazu gehört etwa der Ankauf von Staatsanleihen und Unternehmensanleihen über den Finanzmarkt. Die Konditionen am Markt wiederum richten sich nach der erwarteten Nachfrage, die durch die EZB und deren Kaufverhalten maßgeblich mitgeprägt wird. Das heißt: Dadurch, dass die EZB kaum Zinsen für die aufzukaufenden Anleihen verlangt hat, sind die Zinsen insgesamt massiv gesunken.

Die „Welt“ beschreibt, dass die niedrigen Zinsen die Bürger dieses Landes in den vergangenen Jahren auf Basis der Berechnungen durch die DZ Bank mit insgesamt 358 Milliarden Euro belastet hätten. Die Bürger hätten insgesamt sogar mehr als 600 Milliarden Euro verloren (auch durch niedrig verzinste Geldanlagen bei anderen Institutionen wie Versicherungen), dabei aber über Darlehenseffekte etwa im Immobiliensektor auch Geld gespart. Der Nettoschaden also beläuft sich auf 358 Milliarden Euro oder – ausgerechnet durch diese Redaktion – auf etwa 1.000 Euro pro Haushalt. Beträchtlich, was dieser Staat und die EU Sie schon gekostet haben. Schützen Sie sich – klicken Sie hier.

 

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Kommentar

  1. Die deutschen Sparer

    werden zwangsenteignet, die EZB finanziert das fehlgeschlagene Experiment Euro mit dem Geld der Deutschen und das Merkelregime duckt sich seit Jahren weg. Die Einheitspartei CDUSPDGrüneLinke arbeitet gegen das eigene Volk, die europäischen Südländer leben auf Kosten der Deutschen und machen Schulden ohne Ende. Gleichzeitig müssen die Deutschen jedes Jahr über 50 Milliarden Euro für eingewanderte Parasiten bezahlen. Die deutschen Renten werden immer mehr besteuert und durch die Masseneinwanderung ist Wohnraum extrem teuer. Das deutsche Volk wir ausgebeutet, enteignet, verarscht und auf Dauer abgeschafft.

    • Was spricht objektiv gegen die Abschaffung?
      Der römische Rechtsgelehrte Ulpianus lehrte in der Zeit der Antike: „Dem, der es so will, geschieht kein Unrecht.“
      Also gilt, wenn Deutsche sich ausbeuten, enteignen, verarschen und abschaffen lassen, dann wollen die das so. Denn wollten sie es nicht, wäre es anders. Oder?!
      Das, was Sie beklagen und worüber Sie sich aufregen, läuft doch nur deswegen, weil die heute lebenden Massenmenschen überhaupt keine Vorstellung davon haben, wer sie sind und was sie wollen – außer Fressen, Saufen, Autofahren, Fußballgucken und Bu…n. Am besten alles billig, billig; und jeden Ami-ScheiXX nachäffen.
      Für genau diese Menschen hat man „die Demokratie“ geschaffen – die Herrschaftsform der Dummheit der Massen.

      • Ich kenne Leute die gehen (noch) wählen und denken das die Grünen (2020)
        regieren.
        Urne du bist so dunkel für die Unklaren Hirne. Manchmal schafft sich die Blödheit alleine weg.

  2. Ist doch alles klar !
    Da durch die unsinnig niedrigen Zinsen die Schulden des oder der Staaten nicht steigen wird man dann behaupten dass die Schmerzen bei einer Währungsreform nicht so schlimm sind. Also: Weniger Schulden fallen weg. Ganz im Gegenteil beim Sparer: Die Schmerzen die dann die Sparer erleiden werden sind riesig.