in D/A/CH

Deutschland muss sich nach einem Bericht aus Österreich (www.nachrichten.at) in Österreich bei der Linz AG dafür bedanken, dass in Süddeutschland im Zuge der Energiewende nicht die Lichter ausgehen oder ausgegangen sind. Die Linz AG stabilisiere mit einem flexiblen Gaskraftwerk das Stromnetz. Im Geschäftsjahr 2017/2018 habe das Werk an 100 Tagen aushelfen müssen und mit den Gasturbinen die Netzstabilität in Europa aufrechterhalten müssen.

Neuer Rekord

Dies sei ein neuer Rekord. Im Geschäftsjahr 2016/2017 war die Linz AG lediglich an 82 Tagen eingesprungen. „Ohne unsere flexiblen Gaskraftwerke wären die Netze nicht aufrechtzuerhalten gewesen“, so ließ die Linz AG wissen.

Gerade im deutschen Süden würden die Lichter ausgehen, wenn es diesen flexiblen Einsatz nicht geben würde, so die Beobachter. In Norddeutschland wird zwar viel Windstrom produziert, die Leistung jedoch schwanke zu sehr. Zudem würden die Leitungstrassen den Transport in den Süden der Republik nicht so erlauben, wie dies nötig wäre. Insofern ist die Stromversorgung in Deutschland bzw. vor allem im bayerischen Teil der Republik auch aktuell mit hoher Sicherheit gefährdet.

Ob dies bereits ein Argument gegen die Energiewende darstellt, mag den Beobachtern überlassen bleiben. Es steht jedoch faktisch fest, dass kürzlich die Kanzlerin selbst betonte, die Leitungstrassen in Deutschland müssten auf die erforderliche Kapazität hin ausgebaut werden. Ansonsten sei die Abschaltung der Kohlestromproduktion in Deutschland „nicht zu schaffen“. Offensichtlich ist die Politik bis dato bei diesem Thema, auch wenn die Abschaltung erst bis 2038 vorgenommen werden muss, nicht den entscheidenden Schritt vorangekommen.

Bis dato war in den Medien zu den Zahlen aus Österreich noch kein Kommentar von Seiten der Befürworter der großen Energiewende zu vermelden. Auch hier dürfte es wenig Argumente dafür oder dagegen geben, an den Rahmendaten der Energiewende zu zweifeln. Die Stromversorgungssicherheit in Deutschland ist offenbar hochgradig gefährdet.

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Kommentar

  1. Na was soll denn das, lasst doch die Ösis auch einmal ein bisschen Geld verdienen. Die Bewohner des Bundesgebiets haben doch noch soviel übrig. Ja und wenn der Ösi dann nicht mehr will, auch kein Problem, denn in Irsching steht ein Haus, da schauen fünf Gaskraftblöcke raus. Zwei davon sind neu und von bester Qualität und alle fünf stehen in Reserve. Und obendrein wird nun in diesem schönen Ort, wo das Laster keine Chance hat, noch einmal neue Reserve zur alten Reserve geschaffen. Und sollte es, verflucht nochmal dazu kommen, dass der Russe kein Gas liefern darf, dann gibt es ja noch das US-LNG, was von Jamal kommt. Oh halt, Denkfehler, Jamal ist ja russisch, na ja, so schlimm wie in der Ukraine wird’s schon nicht werden.

    • Da hat aber der Kaufmann gewaltig was dagegen.
      Eigene Kraftwerke vorhalten sind Betriebskosten daher pfui und so niedrig wie möglich zu halten.
      Strom bei uns teuer kaufen ist Sachaufwand, also egal.

Webmentions

  • Neue deutsche Teilung – Die Südzone – EIKE – Europäisches Institut für Klima & Energie 14. Februar 2019

    […] Mengen an Strom nach Deutschland exportieren werden, zumindest sollen. Zum Teil ist es heute schon Praxis, wie einige Gaskraftwerke der Linz AG zeigen, die in den beiden letzten Jahren für 82 bzw. 100 […]

  • Die Südzone – „Energiewende“ als heikles Experiment – Rss News 14. Februar 2019

    […] Mengen an Strom nach Deutschland exportieren werden, zumindest sollen. Zum Teil ist es heute schon Praxis, wie einige Gaskraftwerke der Linz AG zeigen, die in den beiden letzten Jahren für 82 bzw. 100 […]

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  • EIN ENDE der „MISS-WIRTSCHAFT“ auf KOSTEN der ERDE???!!!?! – – – SÖDER hat JETZT zu HANDELN – FÜR die NATUR und VERANTWORTUNG und GEGEN GIERIGE AUSBEUTUNG | kein Blatt vorm Mund 14. Februar 2019

    […] https://www.neopresse.com/politik/energiewende-in-deutschland-immer-mehr-strom-aus-oesterreich-sonst… […]