EMA-Präsidentin war über Jahre Pharma-Lobbyistin

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Die Europäische Arzneimittelagentur EMA (European Medicines Agency) mit Sitz in Amsterdam hat am Mittwoch „uneingeschränkt“ zur Anwendung des Corona-Impfstoffes von AstraZeneca geraten. Die EU-Behörde hält trotz zahlreicher Todesfälle durch Hirnthrombosen bei Geimpften an dem umstrittenen Vakzin fest.

Auch wenn es einen möglichen Zusammenhang zwischen dem Vakzin und dem Auftreten von Blutgerinnseln gebe, überwiege der Nutzen, teilte die Behörde am Mittwoch mit: „Der Nutzen des Wirkstoffs bei der Bekämpfung von Covid-19 ist deutlich höher zu bewerten als die Risiken“, sagte EMA-Chefin Emer Cooke.

Funktionärin aus der Branche

Emer Cooke ist eine irische Pharmazeutin, die seit dem 16. November 2020 Direktorin der EMA ist. Bevor sie die Chefin der europäischen Arzneimittelbehörde wurde und damit als solche über die Sicherheit von Medikamenten und Arzneimitteln für rund 447 Millionen EU-Bürger zu entscheiden hat, war zuvor jahrelang Lobbyistin der größten europäischen Pharmaorganisation. Man kennt sich also und die Entscheidung über die weitere Zulassung des AstraZeneca-Impfstoffes dürfte daher kaum verwundern.

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Ein Abgeordneter des Nationalrats in Österreich vermutet allerdings nun laut einem Bericht von „Epoch Times“ Insidergeschäfte und Vetternwirtschaft bei der EMA. Er sagte dazu im Nationalrat: „In jeder anständigen Demokratie würde man in einem solchen Fall von einem Interessenkonflikt sprechen.“ Prof. Mag. Gerald Hauser, Abgeordneter der FPÖ, erklärte, es „könne nicht sein, dass seit November 2020 eine Pharma-Lobbyistin der Europäischen Arzneimittelagentur vorstehe und nun über die Bewerbungen der Pharmakonzerne für die Zulassung von Covid-Impfstoffen entscheide“.

Dem Bericht Hausers zufolge arbeitete Cooke nach ihrem Abschluss in verschiedenen Positionen der irischen Pharmaindustrie. Von 1991 bis 1998 war sie im Vorstand der EFPIA tätig, die Lobbyorganisation der größten Pharmakonzerne. Als solche betrieb Cooke acht Jahre lang Lobbyismus für die 30 größten europäischen Pharmakonzerne, darunter Pfizer, AstraZeneca, Novartis, Bayer, Roche, Merck oder Sanofi.

Hauser fordert, dass Parlamentarier bei ihrer künftigen Arbeit berücksichtigen sollten, dass hier vermutlich ein Interessenkonflikt vorherrsche, der Insidergeschäfte, Vetternwirtschaft und Bestechlichkeit begünstige.

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