in Politik

In einer neuen Umfrage für das Trendbarometer der Fernsehsender RTL und n-tv hat das Marktforschungsinstitut „Forsa“ nun sinkendes Vertrauen in annähernd alle bedeutenden politischen Institutionen gemessen. Einzig der Bundespräsident habe noch dieselben Vertrauenswerte wie vor 12 Monaten: 73 % der Menschen vertrauten Amt und/oder Person Steinmeier.

Kanzlerin: Mal eben 10 % weniger Vertrauen

Die nächste bedeutende Institution ist die Kanzlerschaft in Deutschland. Angela Merkel hat gegenüber dem Vorjahr nun einen Abschlag von 5 Prozentpunkten hinnehmen müssen. Nur noch 50 % der Menschen vertrauen der Kanzlerin. Dies sind immerhin etwa 10 % weniger als noch vor einem Jahr.

Die Oberbürgermeister und Bürgermeister des Landes würden nur noch 48 % des Vertrauens genießen. Die jeweilige Stadtverwaltung rangiert dahinter mit einem Vertrauenswert in Höhe von 47 %. Die Landesregierungen in Deutschland versammeln gleichfalls noch 47 % des Vertrauens hinter sich.

Der Bundestag genießt nur noch bei 41 % der Befragten das „Vertrauen“, während die EU auf einen Vertrauenswert in Höhe von 40 % kommt. Die Bundesregierung unter Führung von Angela Merkel läuft noch deutlich dahinter ein. Lediglich 34 % der Befragten vertrauen der Merkel-Regierung noch.

Sehr deutlich dahinter ist das Vertrauen der Parteien angesiedelt. Lediglich 16 % der Umfrageteilnehmer würden demnach den Parteien vertrauen. Damit haben die Parteien immerhin 2 Prozentpunkte im Vergleich zum Vorjahr verloren.

Die größten Verlierer sind nicht nur die oben genannte Kanzlerin, sondern auch der Bundestag. Der musste einen Abschlag von vier Prozentpunkten hinnehmen. Dies sind auf Basis der bisherigen Zustimmung immerhin gleichfalls 10 % – wie bei der Kanzlerin. Die Merkel-Regierung wie auch die Stadtverwaltungen haben hier je 3 Prozentpunkte an Vertrauenszustimmung verloren. Die Umfragewerte dürften angesichts zahlreicher fragwürdiger Entscheidungen und Verhaltensweisen nicht verwundern – sehen Sie hier selbst.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Diese erschreckend hohen 50 % sind noch viel zu viel! Und die Regierungsparteien genießen noch viel zu viel Vertrauen. Ich denke da an die Ebola-Krankenverlegung, beabsichtigt von Heiko Maas, nach Deutschland (anstatt vor Ort Hilfe zu leisten) mit der Gefahr einer Epidemie bei uns oder neuerdings auch an das Organspendegesetz von „Gesundheitsminister“ Spahn, wo Folter und Mord abgesegnet werden sollen, falls wir uns nicht in ein Register zum Widersprechen dessen eintragen lassen. Wehe dem, der das vergißt!

    • Ja, Tote werden nicht auf dem OP-Tisch angeschnallt, und sie bäumen sich auch nicht vor Wahnsinnsschmerzen auf, wenn ihnen eisgekühlter Sauerstoff in die Adern gespritzt werden.
      In den einschlägigen Landesgesetzen ist bundesweit geregelt, dass ein Totenschein nur ausgestellt werden darf, sofern der Arzt den H e r z t o d bescheinigt.
      Der Hirntod ist eine geschäftsfördernde Erfindung, die beschönigend klingen und dabei verschleiern soll, dass hier wehrlose Menschen aus komerziellen Gründen bei lebendigem Leib geschlachtet und ausgebeint werden.
      Was unterscheidet Ärzte, die um das Hirntodmärchen wissen müssten und trotzdem mitmachen, von KZ-Ärzten, Ärzten die Folterungen verlängern oder IS-Mordbanditen, die Menschen Köpfe abschneiden?

    • Pardon! Mir ist gerade der Gaul durchgegangen.
      Aber wie kann man Vertrauen in Institutionen haben, die die übelste Barbarei „aus niedrigen Beweggründen“ formal legitimieren, oder die offenkundige Missstände institutionalisieren und fördern?
      Ich denke an die Zunahme der Armut im Land; an die sprunghaft steigende Obdachlosigkeit; an die Vergiftung von Grund und Boden, von Gewässern und Quellen; an verfallende Schulen, marode Schwimmbäder, badewannengroße Schlaglöcher in Straßen, verfallende Brücken, kaltgestellte Gewerkschaften, Zeitungsvielfalt und Meinungseinfalt, den Ausverkauf von Bahn und Post mit der damit einhergehenden Verweigerung, ureigenste staatliche Aufgaben wahrzunehmen und zu verantworten; und dann noch Beamte mit Parteibuch.

  2. Wenn man beobachtet, wie der „Normalbürger“ seine politische Meinung bei der Tagesschau und Bildzeitung abholt und sich dort veröffentliche Meinungen und Parolen unreflektiert zu eigen macht, stellen sich Zweifel ein, ob das Modell Demokratie überhaupt funktionieren kann. Es setzt einen Grad geistiger Unabhängigkeit, Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwesen und Grundinteresse an öffentlichen Belangen voraus, die in der hiesigen Bevölkerung nur rudimentär vorhanden sind. Es sind dies ausgezeichnete Voraussetzungen für die Einrichtung eines von Kapitalinteressen gesteuerten EU-Zentralregimes, wie es bald, nach Auflösung der Nationalstaaten, eingerichtet wird.

    • Ich denke, der einzige Staat, der in Europa sich aufzulösen bereit ist, ist die märchenverträumte BRD – und die ist meiner Meinung nach kein souveräner Staat, sondern nach wie vor eine Besatzungszone.
      Es ist mir unvorstellbar, dass sich die übrigen europäischen Staaten – zumal die großen – freiwillig auflösen werden. Bekanntlich sind auch in dortigen Eliten globalistische, korrupte, der Finanzindustrie verbandelte Figuren aktiv. Doch bestehen in diesen Ländern weiterhin starke Gegenkräfte, die eher national (= patriotisch) als europäisch ausgerichtet sind.
      Die Herrschaftsform „Demokratie“ halte ich für eine Utopie. Es fehlt mehrheitlich an Menschen mit der passenden Einstellung. Historisch und real ist Demokratie Sklavenwirtschaft.