in Politik

In der SPD mehren sich die Stimmen, wonach Kevin Kühnert zumindest Chancen habe, den Bundesvorsitz – vielleicht im Verbund mit einer anderen Person – zu übernehmen. Kevin Kühnert könnte damit zum kongenialen Partner von Robert Habeck werden. Der wieder könnte nach Meinung von Meinungsforschern, Medienvertretern und offenbar auch Wählern eines Tages Kanzlerkandidat sein. Beide habe keine ausgewiesene Expertise, um dieses Land wirtschaftlich voranzubringen. Aber sie haben große Ideen.

Call-Center-Erfahrung

Kevin Kühnert, der kühn die Enteignung großer Konzerne fordert, bringt für sein Programm keine Erfahrung mit. Er hat offenbar ein Studium abgebrochen, ein anderes nicht beendet und darüber hinaus etwas Erfahrung im Call-Center. Ein Kandidat also, der von der Wirtschaft oder zumindest der praktischen Seite der Wirtschaft wohl nichts versteht. Oder fast nichts.

Der andere Mann im Duo infernale ist Robert Habeck. Der hat Bücher geschrieben. Kinderbücher und Romane. Das ist ehrbar, lässt aber die Frage offen, woher die Expertise bei der Bearbeitung zentraler wirtschaftlicher Fragen kommen soll. Denn immerhin ist die SPD nach Kühnert nun gefordert, für eine durchgreifende Enteignung zu sorgen. Oder wortwörtlich: „Ohne Kollektivierung ist eine Überwindung des Kapitalismus nicht denkbar“. Der private Wohnungsmarkt würde nach Kühnert ebenfalls anders aussehen.

„Ich finde nicht, dass es ein legitimes Geschäftsmodell ist, mit dem Wohnraum anderer Menschen seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Konsequent zu Ende gedacht, sollte jeder maximal den Wohnraum besitzen, in dem er selbst wohnt.“

Habeck hat zur staatlichen Enteignung von Wohneigentum noch keine richtige Position gefunden, die wir hier als „endgültiges Programm“ formulieren könnten. Fragt sich, ob die beiden künftigen Starpolitiker wissen, was sie anrichten – oder was passiert. Die staatliche Enteignung, die Verbotskultur schränkt schlicht die Investitionen ein, die privates Kapital sonst vornehmen würde – in Deutschland. Damit wird weniger gebaut und es wird weniger produziert. Das ließe sich über höhere Staatsausgaben auf dem Papier vielleicht ausgleichen, wenn denn die Steuereinnahmen noch sprudelten. Oder wenn der Staat genügend Kredit aufnehmen würde. Da heißt wiederum, dass die Zinsen niedrig bleiben müssen. Wie sich belegen lässt, geht dies zu Lasten von Normalverdienern und Ärmeren, die bislang auf eine Kapitallebensversicherung gesetzt haben. Droht uns tatsächlich eine Enteignung? Lesen Sie hier mehr….

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