in D/A/CH

Die Durchsuchung des Vermögensverwalters BlackRock nimmt noch immer zahlreiche Medien und Kommentatoren in ihren Bann. Auch diese Redaktion. Der „Focus“ präsentiert nun eine Version zu den Durchsuchungen, die interessant ist. Möglicherweise gibt es handfeste Interessen der Union, auf diese Weise Friedrich Merz zu schädigen. Damit habe die Union vielleicht sogar aktiv eingegriffen, um die Durchsuchung zu veranlassen.

NRW-Justizminister lässt die Hunde los?

Dabei fußt die Theorie auf dem Umstand, dass die Staatsanwaltschaft zwar ermittelte, aber der Justizminister des Bundeslandes Nordrhein-Westfalen die Behörde agieren ließ. Dem Bericht nach gilt der Justizminister als „Vertrauer“ des CDU-Ministerpräsidenten Laschet. Der wiederum hat zwar seine Kandidatur zum Bundesvorsitz bei der CDU abgesagt, sich aber ein Hintertürchen gelassen. Möglicherweise aber dienen die Interessen auch dem Kandidaten Spahn bzw. sogar der Merkel-Kandidatin Kramp-Karrenbauer, die auf deren Geheiß hin Generalsekretärin geworden war.

Die Ereignisse selbst haben mit Friedrich Merz wenig zu tun. Der ist 2016 Aufsichtsratsvorsitzender bei BlackRock Deutschland geworden. Die Steuerskandale ereigneten sich, wenn überhaupt, von 2007 bis 2010.

Das wiederum ist in der Öffentlichkeit bis dato nicht zu 100 % durchgedrungen. Insofern ist die Diskussion um BlackRock eine Diskussion gegen Merz. Die CDU Nordrhein-Westfalen wiederum drängt sowohl Merz als auch Spahn dem Bericht zufolge darauf, die GroKo in Berlin als möglicher Vorsitzender der Union weiterhin zu stützen. Sonst würde der Landesverband dem jeweiligen Kandidaten die Unterstützung entziehen, so die Drohung. Inzwischen sind beide Kandidaten auf Linie und erklärten ihre Treue zur GroKo bzw. zur Kanzlerin.

Dennoch: Laschets Rolle in diesem Spiel scheint unklar. Verfolgt er eigene Interessen oder möchte er lediglich Friedrich Merz loswerden? Die BlackRock-Affäre kann diesem Vorhaben dienen. Es darf spekuliert werden, dass noch weitere Einzelheiten und auch Talkshow-Beiträge folgen werden. Diese Diskussion nutzt auch der Merz-Gegnerin Angela Merkel.

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Kommentar

  1. Kann man denn dem Laschet dafür böse sein, dass er versucht dem Merz auf dem Weg zur Vorsitz und zum Kanzler ein Bein zu stellen? Mitnichten! Aber dem deutschen Volk darf man sehr wohl gram sein, dass trotz allem ein Laschet, ein Merkela und eine Kramp-Karrenbauer und all die anderen noch am Ruder sitzen. Denn seit 28 Jahren ist das Grundgesetz für die BRiD rechtsungültig und deren neue Präambel mit einer groben Lüge besudelt.