in Politik

Der Kabarettist und Satiriker Dieter Nuhr lässt sich trotz medialen Shitstorms nicht unterkriegen. Mainstream-Medien hatten Nuhr in einem seiner Auftritte falsch zitiert und dadurch einen Sturm der Entrüstung ausgelöst. Die Zeitung „Kieler Nachrichten“ musste sich öffentlich bei Dieter Nuhr für die „Fehlinterpretation“ seiner Satire entschuldigen.

Obwohl Dieter Nuhr für die ARD arbeitet, lässt er sich (noch) nicht den Mund nicht verbieten. Gegenüber der „Rheinischen Post“ sagte Nuhr in einem Interview, dass er die Meinungsfreiheit in Deutschland bedroht sehe: „Bei uns gibt es links wie rechts Bestrebungen, die Freiheit zu beschränken. Auf der linken Seite von denen, die glauben, die Demokratie sei nicht schnell genug im Kampf gegen den Klimawandel, rechts von den Völkischen – da ist höchste Vorsicht geboten.“

Man müsse den Anfängen wehren, so Nuhr weiter: „Hier versuchen einzelne die Deutungshoheit zu verringern und man hört sowohl von Klimaaktivisten als auch von der AfD beunruhigende Demokratie-Relativierungen.“ Martin Sonneborn, der für die Satire-Partei „Die Partei“ im Europäischen Parlament sitzt, sagte in einem Interview, er würde Nuhr-Auftritte im öffentlich-rechtlichen Rundfunk verbieten. Nuhr konterte: „Ich kann keine Rücksicht darauf nehmen, was Kollegen denken. Mit einigen bin ich über meine Sendungen verbunden oder befreundet. Das ist schön. Was mit den andern ist, geht irgendwie an mir vorbei.“

Nuhrs satirische Witze über Greta hatten für Empörung gesorgt. In seiner ARD-Show „Nuhr im Ersten“ hatte er sich unter anderem gefragt, was Thunberg bei Kälte tue. Seine Antwort: „Heizen kann es ja wohl nicht sein.“  Nuhr wehrte sich gegen die Kritik und stellte feste, dass er keine der Äußerungen zurücknehmen werde. Die Gesellschaft radikalisiere sich immer mehr, warnte der Satiriker. Er würde auf keine Sprüche aus der Vergangenheit verzichten. Er könne keine Rücksicht auf Menschen nehmen, die andere Meinungen nicht ertragen, „weil sie in ihrer Blase damit in der Regel nicht mehr konfrontiert würden.“ Mehr dazu lesen Sie hier….

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  1. Aus der Kolumne von Lamya Kaddor/t-online
    19.12.2019
    Zitat:
    „Das ZDF will den AfD-Politiker Björn Höcke nicht mehr in Talkshows einladen. Warum ein grundsätzliches Höcke-Verbot im TV keine gute Idee ist, erläutert unsere Kolumnistin
    Lamya Kaddor.“

    Björn Höcke (Beruf Lehrer) bezeichnte den Service des staatlichen Rundfunks als „Zwangsfinaziert“ und die AfD
    als einzige noch vorhandene
    Opposition in Deutschland.

    Weiter bewertet die Kolumnstin nicht unparteiisch ihren Standpunkt
    und ihre Zuneigug zm ZDF:
    „Sympathisch müsste die Ansage von ZDF-Chefredakteur Peter Frey, der AfD-Politiker Björn Höcke sei kein möglicher Talkshow-Gast mehr, im Grunde jedem Demokraten sein.“

    Geld stinkt nicht

    Ich, bekennender Nichtwähler

Webmentions

  • Dieter Nuhr: Die Meinungsfreiheit ist bedroht – Die Welt 19. Dezember 2019

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