in Politik

Gedanken  zum Interview von Oskar Lafontaine mit dem Magazin Forum.

Die Linke im Bundestag als soziales Gewissen und somit als einzige Opposition, die diese Themen überhaupt aufgreift, ist ein überaus wichtiger Gegenpart zu den Regierungsparteien. Demokratie kann nur funktionieren, wenn die aktive Regierung unter die Lupe genommen und die Bürger darüber aufgeklärt werden, wenn diese ihren Aufgaben nicht mehr nachkommt.

Und eigentlich müßte mit jeder der weit über tausend kleinen Anfragen der Linkspartei an die Regierung, mit jedem Armutsbericht, jeder schön gerechneten Statistik der Ministerien, die aufgedeckt wurde, ein Raunen durchs Volk gehen. Von den Bundestagsdebatten, in denen diese Opposition dann noch einmal dezidiert Klartext zu den einzelnen Bereichen redet, ganz zu schweigen. Letztere schaut sich nämlich sowieso niemand an.

Aber es geht kein Raunen durchs Volk! Die Menschen übernehmen freiwillig immer mehr der Kosten, die eigentlich die Sozialversicherungen bestreiten sollen. Ordnen sich Hartz IV und dem wirtschaftlichen Allheilmittel Privatvorsorge unter. Obwohl mittlerweile jeder wissen müßte, daß eine private Altersvorsorge, ala Riester z.B., in den meisten Fällen zum Fenster hinaus geworfenes Geld ist. Daß die ganze Hartz IV Verwaltungs- und Beschäftigungstherapie für Langzeitarbeitslose so viel Geld verschlingt, daß man damit ein bedingungsloses Grundeinkommen finanzieren könnte.

Niemand begehrt auf bei diesem Regieren gegen das Volk – bei der millionenfachen Verletzung der Menschenrechte Bedürftiger. Man nimmt einfach alles hin, weil man sich im System eingerichtet hat. Und ja, man muß nicht hungern, wenn man sich nur in vielen anderen Lebensbereichen einschränkt.

Das Problem der Linken ist m.E., daß sie durch permanente Warnungen der Mainstream- Medien und der Politiker vor dem Kommunismus und der Nachfolgepartei der SED gar keine Chance haben, vom Volk großflächig akzeptiert zu werden. Die Propaganda (die es in Deutschland natürlich nicht gibt!) hat hier ganze Arbeit geleistet.

Ein anderer Punkt, der auch die Frage „Regierungsbeteiligung oder weiter Opposition“ betrifft, ist die Systemfrage. Der Deutsche lebt in seiner Traumwelt, in einer Demokratie, die er für die einzig wahre hält. Im Kapitalismus, der ihm ein schönes Leben und Wohlstand suggeriert. Er glaubt an die Wahrhaftigkeit der Märkte, die schon alles zum Guten regeln. Und an seinen Platz in diesem System.
Und daran, daß es an jedem einzelnen liegt, sich in diesem System zu behaupten.

Für ihn ist es normal, im Überfluß zu leben, selbst wenn er persönlich im Konsum eingeschränkt ist. Er macht sich keine Gedanken darüber, wessen Bomben und Ressourcen- Raffgier für die Flüchtlingsströme verantwortlich sind. Wer der weltweit größte Aggressor ist, der ganze Länder um seines eigenen Wohlstands willen in Schutt und Asche legt. Und dafür Millionen unschuldiger Menschen tötet.

Er sieht nur die heruntergekommenen Flüchtlinge, die seine Wohnung und seinen Arbeitsplatz haben wollen und vor denen er seine Töchter schützen muß. Er möchte sein System schützen. Niemand in seinen Käfig hineinlassen, der da nicht hineingehört.
Da dieses System für ihn das NonPlusUItra ist, wird es die Linke schwer haben, eine Regierungskoalition einzugehen. Denn die Deutschen wollen keinen Systemwechsel! Sie lassen sich lieber immer mehr ihrer Rechte, ihrer Arbeitskraft und ihres Geldes berauben und im modernen Feudalismus vollständig versklaven, als einen Systemwechsel überhaupt nur anzudenken..

Die Linke hat auch schon öfters klar gestellt, daß sie nicht gewillt ist, diesen neoliberalen Kurs der Regierung mit zu tragen. Also sollte sie sich einmal Gedanken machen, wie sie dem Volk klar macht, worum es auf der Welt geht. In welchem System wir leben und daß es außerhalb dieses Käfigs durchaus Alternativen gibt. Beispielsweise, dass eine linke Politik heute nicht zwangsläufig Kommunismus oder eine Neuauflage der sozialistischen SED bedeutet.

Quelle:

http://www.oskar-lafontaine.de/no_cache/links-wirkt/details/b/1/f/1/t/die-soziale-stimme-im-bundestag

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29 Kommentare

  1. Nichts ist gefährlicher als eine Wohlstandsdiktatur. Welche Partei könnte das ändern? M.E. keine, da die wirklichen regierenden (Wirtschaft, Finanz) Lobbyisten das Zepter nicht aus der Hand geben. Sie befinden sich geradezu auf der Ziellinie, während wir noch dabei sind unsere Spätstarter aufzuwecken. Volk, kommt in die Pötte schreit mein freier Geist. Gewaltfreies Boykottieren wäre doch mal was, oder? Konsum reduzieren, bewußt einkaufen, MSM meiden usw. Spaziergänge auf der Straße mit Plakaten wäre toll :)

    • Richtig. Veränderung fängt bei uns selbst an, nicht auf irgendwelchen Wahlzetteln und schon gar nicht in der Politik. Jeder von uns kann jeden Tag aktiv das System beeinflussen. Das ist unsere wirkliche und einzige Wahlmöglichkeit.

      • Das klingt aber sehr absolut, – und so nach radikalem Erfolg. Wieviel Arme, die kaum die Butter auf dem Brot haben, leben gleich nochmal in Deutschland ? Und wie hoch ist die Quote der Mittelständler, die in Richtung Hartz 4 wandern ? Sie alle konsumieren zwangsläufig ein Minimum. Die ausgleichenden Konsumenten (1,5 Mill. pro Jahr) kommen gerade ins Land u. werden von denen die kaum konsumieren können mitgefüttert. Und da schlagt Ihr zum Regimewechsel eine selbstauferlegte Konsumreduzierung vor ? Wen u. wieviele soll das hier erreichen und wann soll dieser Blödsinn greifen ? – in 100 Jahren ?! Bei allem Verständnis für den Wunsch nach einer gewaltfreien Lösung, aber ein bisschen Realitätsnähe darf schon sein !

        • Und wie viele konsumieren gedankenlos? Die Mittelschicht ist eine breite Masse und sicherlich meine ich in meinem Kommentar nicht diejenigen, die eh nichts haben. Schau dich mal zur Weihnachtszeit um. Konsum Konsum Konsum und dazu die Bild/ Morgenpost oder MC Donald oder ähnlicher Mist. Nebenbei bemerkt erwähnte ich den Hauptgrund des friedlichen Streikens, die schon ihre Wirkung zeigt, wenn mehrere Tausende in verschiedenen Städten ihre Meinung äußern!! Gewalt ist Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit und soweit sind wir noch nicht.

          • tztztz immer diese Missverständnisse !
            Das Dumme ist nur, dass die, die es anginge zu sparen, garkeine Notwendigkeit sehen, – warum sollten sie auch ? Sie wollen doch genau das Regime, das wir haben, ermöglicht es ihnen doch erst, zu prassen. Und die, die noch einen Spargroschen haben, werden praktisch gezwungen ihn auszugeben, siehe Negativzins, Bargeldverbot u. Inflation. Außerdem hab‘ ich nicht zu Gewalt aufgerufen, sondern nur deine Formel verwendet. Solange kein ausgeflippter Moslem mit einer Machete vor mir steht, bin auch ich für einen gewaltfreien Boykott, siehe „2.Januar“! „Gewalt ist ein Ausdruck der eigenen Hilflosigkeit“ Ja, in der Kindererziehung ! Aber in den männlichen Eroberungs-Kriegen …?

  2. Im Gegensatz zum Autor Uwe Eden sieht der Oskar Lafontaine in der Globalisierung das zentrale Problem der Gegenwart .
    Oskar Lafontaine hat verstanden , dass die von vielen Linken favorisierte „Internationale Solidarität“ Wasser auf die Mühlen der Globalisierer ist und Globalisierung die Vernichtung jeglicher Solidarität bedeutet .
    Oskar Lafontaine tritt für die Souveränität der Staaten ein , die unter gegebenen Verhältnissen der beste Ansatz ist , zumindest einen Rest an Identität und Selbstbestimmung und Solidarität zu sichern .

    • Ich denke, die Globalisierung ist nur eines der Probleme unserer Zeit. Zudem findet sie nur auf wirtschaftlicher Ebene statt. Und dient dazu, deutsche Arbeitskräfte durch Konkurrenz mit Billiglohn- und Entwicklungsländern nieder zu konkurrieren.
      Solidarität kommt schnell an seine Grenzen, wenn es den Menschen ans Portemonnaie geht.
      Aber das war ja eigentlich nicht das Thema.

    • dabei sollte man sich alles anschauen wo Oscar Lafontaine erwähnt wird. Dieser Mann ist trotz seines Alters fitter im Verständnis als jeder andere der im Bundestag und Fernsehen über Politik redet. Eigentlich ist er sogar der Einzige mit dem nötigen politischem know how für Deutschland.

  3. Der Deutsche Bürger ist so, gleichgültig was um geschieht es wird schon irgendwie laufen, das ist der Bürger der die schlechten Nachrichten so verdaut als sei das ganze Elend weit entfernt. Man hat sich eingerichtet, wichtig ist am Abend der Fernseher und das Wohlverdiente Bier. Uns geht es gut so denkt der Normale deutsche Bürger, was schert mir das weit entfernte Elend in der Welt und naja auch ab und an mal die deutschen Übelgeiten , im übrigen sind die Penner selber schuld an ihrem Schicksal. Ja das Deutschland muss überall Verteidigt werden. In Afghanistan, in Syrien, in Afrika , im Irak, in Libyen in der Ukraine und weiß Gott oder Merkel wo noch. Plötzlich klingelt es an der Tür. Postbote, Sohn ist gefallen in Syrien , Libyen …

    • dann kriegt man halt nen Zeitungsartikel von der Springerpresse und nen goldenen Sarg –

      “ Er starb für sein Land im Kampf gegen den IS – er war uns aber eigentlich scheißegal als Mensch „

  4. Was schreibt ihr denn für einen Blödsinn !?
    Die deutschen Soldaten ziehen nicht nach Syrien um Deutschland zu verteidigen, sondern um i.A. der US-Strategen die Interessen der Amerikaner durchzuboxen. Hört doch endlich mal auf eine erträumte Scheinwelt zu kommentieren, man kommt sich ja vor wie unter Deppen !

  5. was hier in brid praktizert wird ist der pure egoismuss , erstmal komme ich , dann kommt ne zeit lang garnichts und dann komme ich erst nochmal , dann nenn haufen scheisse und dann vielleicht ein paar almosen . merkel und scheuble krachen mal eben 100derte milliarden für die banken raus , aber obdachlosen und hartz 4 empfängern gibt man 5 euro oder 8 euro pro jahr mehr . ich habe dafür kein verständnis , in diesem brid system gelten die absolut falschen prioritäten !!!!!!!!!!!

  6. Ich teile die Ansichten von Oskar Lafontaine durchaus , was die Globalisierung , den Neoliberalismus etc. betrifft . Was der gesamten Linken jedoch – meiner Meinung nach – fehlt , ist die Ernsthaftigkeit dahinter . Wenn ich als Oppositionspartei dem unweigerlichen Schiffbruch zusehe , meinen Rechten , inform von Anklagen vor dem obersten Gerichtshof dennoch keinen Ausdruck verleihe , die GG-Verstösse der Regierenden somit toleriere , dann bleibt nicht mehr viel – nur Rederei übrig .

  7. Ich teile Oskar Lafontaine`s Ansichten bezgl. Globalisierung , Neoliberalismus etc.
    Allerdings vermisse ich bei der LINKEn , dass sie nicht offensiv gegen die missgeleitete , menschenferne , schädigende Politik vorgeht , Anklage erhebt gegen diejenigen in Regierungsverantwortung stehenden , die dem Land und den Menschen bewusst schaden .
    Bloße Rederei bringt keine Änderung !

    • Das mit dem Text macht doch nix, ist hier schon oft passiert !
      Ja, ich denk auch schon länger drüber nach, warum die Linke keine Anstalten macht Klage einzureichen. Bei Frau Wagenknecht an der Spitze und Gysi noch im Hintergrund müsste es doch eine Selbstverständlichkeit sein, dass die Partei sofort reagiert. Das ist wirklich sehr merkwürdig ! Ich werd‘ mal versuchen dem Grund dafür nachzugehen – evtl. mit einer Anfrage.

  8. Die Linke denkt mir zu antideutsch. Sie schlägt in der Flüchlingspolitik in dieselbe Kerbe wie Merkel. Und die Hetze will nicht verstummen. Im Gegenteil, Gender, Antifa heißt Angriff, Kulturzerstörung – unter solchen Vorzeichen wird mir der Krieg egal.
    Ich mag die Deutschen nicht mehr besonders, zugegeben, aber daß ich Europa umbaue zu einem Vielvölkerstaat und damit das Völkerrecht außer Kraft setze, kommt nicht in die Tüte. Da ziehe ich das Endzeitgefecht vor.

    Es gibt andere, bessere Lösungen. Die Linke setzt primär auf Unterdrückung unliebsamer Argumente und damit auf Knechtschaft der Deutsche. Für die Linke tue ich nichts.

    Und mit Rußland will ich auch nicht. Was das bedeutet, haben wir unter Schröder erlebt. ..

    • Sind die Linken noch antifaschistisch d.h. antikapitalistisch? Wenn nicht, sind sie auch nicht links. Die haben sich scheint es verbissen in eine Ideologie, die genauso im Faschismus aufgetreten ist! Die Basis jedes Gesellschaftssystems ist das Geldsystem. Der Überbau, die Ideologie ist auswechselbar. Rom! Grenzüberschreitende Großreiche erzeugen immer Multikulti, ganz gleich, ob sie kommunistisch oder kapitalistisch gestrickt sind. Und die EU ist sicher nicht kommunistisch! Die Linke ist nicht links. Sie schaltet sich gleich über die Ideologie! Das Grundgesetz ist in Kraft, deshalb hat jeder Bundesbürger das Recht, sich mit dem Asyl auseinander zu setzen. Politische Ausgrenzung, weil einem eine Meinung nicht paßt, ist Diktatur!

      • Ganz klar, ich will ein Kleinreich. Schließlich leide ich nicht am Jesus-Syndrom.

        Die Völker sollen selbst bestimmen, wo es lang geht. Da kommt gewiß mehr bei heraus als bei internationalistischen Anwandlungen. Ich lasse mir nicht gerne in mein Leben hineinregieren. Selbstbestimmt zu leben, das wünsche ich den Völkern, auf ihrem Territorium!

        Ich will keine Doktrin, sondern meine Ruhe haben. Lieber Separatismus, Deutschland zerlegen in Kleinreiche, Völkerfreundschaft fördern statt Gender. Ich mag keine Gäste, die kommen, um zu bleiben. Das ist aufdringlich.
        Die Fremden sind nicht von hier.

  9. Deine Gedanken haben was, Hope. Sicher, das Geld steht über allem. Aber das ist auch das große Übel. Die Fixierung darauf, die durch die Umverteilung ja immer schlimmer wird, gestattet es den Menschen ja gar nicht mehr, über den Tellerrand zu schauen.
    Solidarität hört beim Geld auf. Wie vieles andere ja auch.
    Separatismus, sich zurückziehen in sein Friede, Freude, Eierkuchenland, wird auch daran nichts ändern. Und das selbstbestimmte Leben wird es dadurch auch nicht geben. Wenn man es sich nicht einredet.
    „Aufdringliche Gäste“ – das habe ich jetzt mal überlesen…
    U. Eden

    • Kleinere Einzelgebiete sind aber besser zu kontrollieren, deshalb wollen sie ja auch unbedingt diese EU, damit der Einflußbereich des einzelnen Bürgers und der der Völker auf der Strecke bleibt. Wenn die EU dann auch noch über Brüssel vom Allmachtsland in Übersee, wie erlebt, regiert wird, bleibt Null Bürgereinfluß übrig. Dabei helfen dann Verordnungen, Gesetze und Zuständigkeiten, die, wie erlebt, eine Einflußnahme so kompliziert machen, dass sie faktisch unmöglich wird ! Siehe Fr. Malmström, EU-Kommissarin für Innenpolitik, hartleibige Verfechterin von TTIP, sagt: TTIP-Gegner gehen mich nichts an, die haben mich nicht gewählt ! Eins von hundert Beispielen, dass uns die Kontrolle komplett abhanden kommt. Ein Grundprinzip der NWO !

  10. Ach ja, sind die Linken noch links?
    Auf jeden Fall mehr, als die Sozialdemokraten noch sozial sind!
    Sozialismus ist in seiner Reinform sozial. Auch wenn das die Geschichte nicht immer bestätigt hat. Ok, es haben sich immer nur ein paar wenige Menschen bereichert. Aber die Armut und (soziale) Ungerechtigkeit nach westlichem demokratischem Muster ist da sicher nicht das kleinere Übel.
    Und wieso soll man den Linken dann nicht zugestehen, daß auch sie wandelbar sind? Und sich aus den festgefahrenen indoktronierten Vorurteilen in unseren Köpfen befreien wollen.
    Was soll man an einer klaren Sprache zu den Widrigkeiten der Gegenwart auszusetzen haben? Die versteht der normale Mensch jedenfalls noch.

  11. Ob Oscar sozial ist ist noch die große Frage. Links Rechts ist eine Ortsangabe und nichts anderes als Desinformationspropaganda. Als die ehemalige WASG zur LInkspartei wurde war es mit der kleinen Revolution gegen Hartz4 in Deutschland vorbei denn sie kam mit einer Stasiparttei zusammen die schon längst teilweise auf die andere Seite(Atalntikbrücke) gewechselt war oder bei Goldmann Sachs bzw. Mc Kinsey heute beschäftigt sind,

    Es ist also nicht so das sich die Menschen nicht wehren aber da eine gleichgeschaltete ehemalsStasi, transatlantisch rechtsradikale Presse eine permanente Desinformation betreibt bekommen die Menschen wenig mit. Abgesehen mal davon das wir eine Minderheitsregierung haben.

    • Die Menschen nehmen es auch nicht freiwillig hin sondern werden brutal in die Obdachlosigkeit sanktioniert wenn se sich nicht anpassen. Hier geht es nicht um hinnehmen oder Freiwilligkeit sondern ums Überleben. Einige sind dabei auch recht findig wenn ich mir kenfm so angucke. Der macht echt spannende Sachen. Nicht der Deutsche lebt in einer Traumwelt sondern der rechtsradikale Transatlantiker in der MInderheitsregierung weil sie vertreten eben weder die Demokratie noch die Menschenrechte noch sonst etwas Sinnvolles oder Positives sondern das Gegenteil davon und beglückwünschen sich nur noch gegenseitig bei der LanzMickeyMouserunde. Hier leben die wenigsten im Überfluss die Mehrheit der Arbeitnehmer zunehmend in prekären Beschäftigungen.

  12. Hedonista, es tut mir leid, aber das klingt mir doch recht verworren. Die Linken mit Transatlantikern in einen Topf zu werfen, ihnen Desinformationspropaganda vorzuwerfen. Das ist ja wohl die Praxis der Neoliberalen.
    Sicher geht es heute für viele nur noch ums überleben, weil die Raffgier der Unternehmen und Banken seit Schröders Agenda immer größer geworden ist.
    Aber was hätte man heute ohne den kleinen Hoffnungsschimmer Linkspartei am Horizont?
    Einen Bundestag, der sich kein bißchen von einer Diktatur unterscheiden würde!
    Und der Deutsche lebt mit seiner Überheblichkeit, seinem Fremdenhass und seinem Wohlstandsdenken auf Kosten anderer, sehr wohl in einer Traumwelt.