Die Rente ist sicher – nun ab 68?

Die Diskussion um die Rente in Deutschland hält seit Jahrzehnten an. Nachdem Norbert Blüm als Arbeits- und Sozialminister in den 80ern noch versprach, die Rente sei sicher, scheint die Sorge zu wachsen. Nun hat ein „Beirat im Wirtschaftsministerium“ nach Medienberichten empfohlen, die Rentenversicherung erneut zu reformieren. Ziel müsse eine „Rente ab 68“ sein. Damit würden Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aktuell 47 Jahre oder jünger sind, ihren Rentenbeginn verschieben müssen.

Schockartig steigende Finanzierungsprobleme

Hintergrund der Forderung ist der Umstand, dass der Beirat unterstellt, ab dem Jahr 2025 würde es „schockartig steigende Finanzierungsprobleme in der gesetzlichen Rentenversicherung“ geben. Dies geht aus dem jüngst veröffentlichten neuen Gutachten des Beirats zur Zukunft der Rente hervor.

Aktuell erhalten Menschen je nach Eintrittsdatum in die Auszahlungsphase schrittweise später, spätestens aber im Alter von 67 Jahren die Rente, wenn sie keine vorhergehenden Abschläge akzeptieren.

Der Beirat betont, dass das Renteneintrittsalter nicht von der Lebenserwartung abgeschnitten sein könne. Da die Lebenserwartung steigt, „müssen die zusätzlichen Lebensjahre nach einer klaren Regel zwischen mehr arbeiten und länger Rente beziehen aufgeteilt werden.“ Es müsse eine „dynamische Kopplung des Rentenalters an die Lebenserwartung“ entwickelt werden, so die Forderung.

Wenn die Lebenserwartung abnimmt, könne das Rentenalter allerdings auch wieder sinken, um das Verhältnis zwischen der „in Arbeit und in Rente verbrachten Lebenszeit“ nicht zu verändern. Wenn die Änderungen ausbleiben, würden alternativ „stark steigende Zuschüsse aus dem Bundeshaushalt“ in die Rentenversicherung eingezahlt werden müssen – sofern sich an den aktuellen Obergrenzen für die Beiträge sowie dem Rentenniveau nichts ändere.

Damit könnte weniger in die Zukunft investiert werden. Tatsächlich steigt die Lebenserwartung in Deutschland weiter an. Auf der anderen Seite ist die Produktivität der einzelnen Arbeitsstellen insgesamt massiv gewachsen – insofern ist die Gleichung offenbar etwas komplexer als gedacht.

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