Die Pläne für die Zerschlagung Syriens wurden in der EU entwickelt

/ Frederic Legrand - COMEO / www.shutterstock.com / 332452112

Der Brief einer amerikanischen Ärztin, die im syrischen Latakia lebt, liegt Albrecht Müller von den „Nachdenkseiten“ vor. Darin beklagt sie die offensichtliche Gleichgültigkeit der EU-Bürger gegenüber den Folgen der EU-Sanktionen in Syrien. Die EU habe Mitschuld an der Not, den Zerstörungen und dem Blutvergießen in Syrien, so die Amerikanerin.

Seit 2011 halten die EU und die Bundesregierung an ihren umfassenden Wirtschafts- und Finanzsanktionen gegen Syrien fest. Die Auslandskonten des Staates Syrien wurden eingefroren. Importe aus Syrien, vor allem Öl, sind verboten. So wird das Land vom internationalen Zahlungsverkehr abgeschnitten, notwendig gebrauchte Devisen können nicht ins Land kommen. Und damit kann Syrien auch keine für den Wiederaufbau des Landes so dringend benötigten Rohstoffe, Waren und Maschinen kaufen. Um die Bevölkerung aber versorgen zu können, braucht die syrische Landwirtschaft dringend Maschinen.

Die Sanktionen von EU und Deutschland sind so gestaltet, dass sie die Wirtschaft des Landes lahmlegen, Massenarbeitslosigkeit schaffen und die Bevölkerung in die Armut treiben. Das Ziel von EU und Deutschland ist es, das böse „Assad-Regime“ auszutauschen. Denn seitdem ein riesiges Gasfeld vor der Küste Syriens entdeckt wurden, begann der Angriff von USA und Nato auf Syrien. Die Syrer glaubten jedoch, dass der Konflikt nicht lange andauern würde, weil die Mehrheit der syrischen Bürger den radikalen Islam nicht unterstützt.

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Der „Islamische Staat“ konnte daher die „Revolution“ gegen Assad nur mit der Unterstützung der USA, der EU, Deutschland, Kanada, Großbritannien und Australien beginnen. Der IS erhielt alle benötigten Waffen und Truppen, um den Kampf gegen die Assad-Regierung zu starten. Inzwischen sind die Kämpfe nahezu beendet. Nur in Idlib finden noch Kämpfe statt.

Die Krankenhäuser im Land sind in Betrieb, doch aufgrund der Sanktionen der USA und der EU werden beispielsweise Medikamente für Chemotherapie nicht mehr kostenfrei rausgegeben. Sie dürfen auch nicht importiert werden. Die westlichen Pharmakonzerne verkaufen aufgrund der Sanktionen nichts nach Syrien. Westliche Medikamente müssen deshalb zu vollkommen überhöhten Preisen aus dem Libanon eingekauft werden.

Damaskus, Aleppo, Homs und Latakia sind im Wiederaufbau begriffen. Dennoch geht wirtschaftlich nichts voran, weil die EU und die USA Importe nach Syrien verhindern. Die syrische Bevölkerung wird kollektiv bestraft, weil sie den Krieg gegen die US-Nato Kriegsmaschinerie überlebt hat, beklagt die amerikanische Ärztin. Die Sanktionen verhindern jegliche Chance auf Wiederaufbau und wirtschaftliche Erholung.

Die Amerikanerin hält die Bürger der USA und der EU für mitschuldig an der Zerstörung Syriens. Denn die Bürger seien hinsichtlich der Außenpolitik gegenüber Syrien verantwortlich, wenn sie diese so gleichgültig hinnähmen, genau wie die Verwendung ihrer Steuergelder für die Finanzierung des Terrors. Die Pläne für den Krieg gegen eine unschuldige Bevölkerung seien in Europa getroffen worden. Alle Europäer müssten sich entscheiden, ob sie diese Politik weiter akzeptieren wollten.

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