Die dreisten Fälschungen der USA und Ukraine zum Absturz der MH-17

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Besonders auf dem Kriegsplatz „Information“ scheinen die westlichen Mächte die Nase vorne zu haben. die USA und Ukraine fälschen massiv Beweise – so die Untersuchungen von Tonspuren und Satellitenaufnahmen. Auch sonst bleiben keinerlei Beweise für einen Abschuss durch ukrainische Separatisten. Währenddessen scheint sich die westliche Presse und die Politiker weitgehend einig zu sein: „Russland muss härter bestraft werden“ – für was auch immer.

Russland nicht beteiligt

Die US-Geheimdienste haben nach Medienberichten bisher keine Beweise für eine direkte Beteiligung Russlands an dem mutmaßlichen Abschuss eines Passagierflugzeuges in der Ostukraine. Dass die Rebellen die Malaysia-Airlines-Maschine mit der Flugnummer MH17 mit einer Boden-Luft-Rakete vom Typ SA-11 vom Himmel geholt hätten, gehe wahrscheinlich auf einen Fehler zurück, hieß es am Dienstag. 
Es ließe sich bisher nicht sagen, wer genau für den Tod der 298 Menschen an Bord verantwortlich sei, hieß es nach Angaben des TV-Senders NBC und anderer US-Medien aus Geheimdienstkreisen weiter. Trotzdem scheint ein Versehen der Separatisten bereits Fakt.

Angeblicher Tonbandmitschnitt

Hauptsäulen für die Beschuldigung Moskaus sind ein Videoclip und ein Tonbandmitschnitt eines angeblichen Funkgesprächs zwischen zwei Volksmilizionären. Beide wurden auf der Webseite des »Sicherheitsministeriums« in Kiew veröffentlicht und dann, unterlegt mit entsprechenden antirussischen Kommentaren, schnell weltweit verbreitet, kritiklos von der westlichen Journaille aufgegriffen und von NATO-Politikern der Öffentlichkeit als »Beweise« für die Schuld Moskaus und der Volksmilizen präsentiert – z. B. jüngst von US-Außenminister John Kerry in einem Interview mit dem amerikanischen Nachrichtensender ABCN.

Allerdings hätte wenigstens bei den Medien die Herkunft dieser »Beweise« Mißtrauen erwecken müssen. Schließlich wäre das ukrainische »Sicherheitsministerium« mit seinen antirussischen Beschuldigungen nicht das erste Mal beim Lügen erwischt worden. Gleiches gilt auch für das bereits erwähnte Tonband, von dem behauptet wird, dass darauf ein abgefangenes Gespräch zwischen zwei Offizieren der Volksmiliz zu hören sei, die sich über einen erfolgreichen Abschuss eines Flugzeuges freuen und die dann – allerdings betroffen – über den Absturz einer Passagiermaschine sprechen. Ein Pech für die Fälscher, dass sie technische Stümper sind und ihr Produkt inzwischen von unterschiedlichen Tonstudios als gefälscht entlarvt wurde.

Zwar stammen die auf dem Tonband zu hörenden Stimmen von denselben Personen, allerdings sind zwei zu unterschiedlicher Zeit geführte Gespräche der beiden Milizionäre zu einem neuen zusammengeschnitten worden. Das war leicht aufzudecken, da die Aufnahme zwischen dem ersten Teil der Unterhaltung und dem zweiten einen Bruch in der Zeitkodierung aufweist. Letztere läuft meist unmerklich elektronisch im Hintergrund einer Aufnahme. Im ersten Gespräch freuen sich die Volksmilizionäre über den erfolgreichen Abschuss einer AN-26 des ukrainischen Militärs einige Tage vor dem Vorfall mit der MH 17, und im zweiten am Tag des Absturzes der malaysischen Zivilmaschine zeigen sie sich von der Tragödie sichtbar betroffen. Geschickt zusammenmontiert ergeben beide Sequenzen jedoch ein vermeintliches Schuldeingeständnis für den Abschuß von MH-17.

Gefälschte Videoaufnahme

Der als zweiter Beweis geltende Videoclip zeigt vermutlich ein Transportfahrzeug der Volksmiliz, auf dem Buk-Raketen montiert sind. Auch dieser Clip stand zuerst auf der Webseite des »Sicherheitsministeriums« in Kiew. Angeblich ist darauf zu sehen, wie die Volksmiliz nach dem Abschuß von MH 17 ihre Buk-Raketen über die Grenze »zurück« nach Rußland schafft (siehe kurzlink.de/Video-BUK). Tatsächlich wurde das von der verfassungswidrigen Regierung verbreitete Video weit entfernt von der russischen Grenze, tief in dem von den Kiewer Machthabern kontrollierten Gebiet aufgenommen.

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Die erste Szene des Clips zeigt links vor dem Raketentransporter am Straßenrand ein halb von Büschen verdecktes Plakat mit Reklame für einen lokalen Autohändler in Krasnoarmeisk (»Krasnoarmiysk« auf Ukrainisch), ein Ort, der 120 Kilometer von der russischen Grenze entfernt liegt in einem Gebiet, das seit Mai dieses Jahres vom Regime in Kiew kontrolliert wird. Zudem wurde das Konstrukt im Bildhintergrund, das sichtbar wird, sobald der Transporter sich bewegt, als ein Baustofflager in der Gorki-Straße von Krasnoarmeisk identifiziert. Statt einfach die Bilder der eigenen Luftüberwachung vorzulegen, greift der Westen lieber zu solch fabrizierten »Beweisen«

Die vorgelegten Beweise scheinen weitgehend – leider nur von russischen Quellen – widerlegt. Würden diese aber dennoch korrekt sein, gäbe es wohl heftige Gegenwehr aus Washington und Kiew. Wären die vorgelegten Dateien korrekt und nur von russischer Seite falsch dargestellt hätten die USA die „Beweise“ die sie laut Leitmedien berichten aber „nicht vorlegen können“

Russische Nachrichten in einem Tonstudio: [unbestätigte Übersetzung]

Kämpfe und Belagerung gehen weiter

Auf die Kämpfe am Boden hatte diese Debatte keinen Einfluss. Die Aufständischen räumten mehrere Ortschaften im Umkreis von Donezk und hoben die Blockade des dortigen Flughafens auf. Währenddessen  gab es weitere Berichte von duzenden Toten. Ein Militärsprecher der verfassungswidrigen Administration bestätigte unterdessen, daß die Aufständischen am Mittwoch zwei Kampfjets der ukrainischen Luftwaffe abgeschossen hätten. »Das Schicksal der Piloten ist ungeklärt«, sagte Presseoffizier Alexej Dmitraschkowski in Kiew.

Quellen:
http://freieneuezeitung.wordpress.com
http://tv-orange.de/2014/07/flug-mh17-sanktionen-gegen-russland-auf-grund-gefaelschter-beweise/
http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/3842902/USA_Keine-Beweise-fur-russische-Mitwirkung-an-MH17Absturz?_vl_backlink=/home/index.do
http://www.jungewelt.de/2014/07-24/056.php
http://www.jungewelt.de/2014/07-23/054.php
http://www.stern.de/panorama/-newsticker-zu-mh17-russland-soll-ukrainische-kampfjets-abgeschossen-haben-2125890.html
http://www.sueddeutsche.de/politik/ostukraine-kiew-separatisten-schiessen-zwei-kampfjets-ab-1.2059345

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