in Politik

Die Deutsche Umwelthilfe hat nach dem schweren Verkehrsunfall in Berlin durch einen SUV mit der Forderung nach einem Verbot der großen Fahrzeuge reagiert.  Diese Reaktion ist nach Meinung von Kritikern zynisch. Der Verein ist in der jüngsten Vergangenheit durch zahlreiche Vorstöße vor Gericht aufgefallen und hat sich zumindest in weiten Teilen der autofreundlicheren Gesellschaft unbeliebt gemacht. Die Deutsche Umwelthilfe sollte nach Meinung einiger Politiker der CSU etwa die Gemeinnützigkeit verlieren.

Schwerer Unfall mit Todesfolge

Der Unfall ereignete sich in Berlin. Der SUV der Marke Porsche ist in eine Gruppe von Fußgängern „gekracht“, wie es heißt. Dabei sind zwei Männer im Alter von 28 bzw. 29 Jahren gestorben, zudem ein Kleinkind im Alter von drei Jahren und dessen Großmutter. Die Deutsche Umwelthilfe nahm den Unfall zum Anlass, um sich per Twitter zu melden. Der Verein meldete:

„SUVs haben in unseren Städten nichts zu suchen! 4 Tote, darunter ein Kleinkind, sind die Bilanz eines schrecklichen Raser-Unfalls mit einem Porsche-SUV in Berlin. Und wenn es nach den Autokonzernen geht, soll mehr als jeder zweite Neuwagen ein SUV werden. Wir kämpfen dagegen an!“

Die Verknüpfung des Unfalls mit der politischen Feindschaft den SUVs gegen über kam nur begrenzt gut in der Öffentlichkeit an. Im Internet und speziell bei Twitter gab es zahlreiche Gegenstimmen. So wirft ein Nutzer dem Verein vor, seinen Kampf gegen SUVs „auf dem Rücken von Opfern“ durchzuführen. Dies ist tatsächlich bedenklich, insofern wenig darauf deutet, dass solche Unfälle nur mit SUVs möglich seien. Kritiker vermissen zudem ein Wort gegenüber den Opfern bzw. deren Angehörigen. Die Deutsche Umwelthilfe wirkt auf diese Weise auf Beobachter ausgesprochen fanatisch. Ob dies der Eindruck ist, den der Verein hinterlassen möchte? Lesen Sie hier mehrere Beiträge zur „Deutschen Umwelthilfe“. 

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