Der Überwachungs“alptraum“ – ein Blick in die Zukunft

Bei uns in Deutschland herrscht – bei weitem – noch keine Ausgangssperre. Dabei verdichten sich die Anzeichen dafür, dass es eine Ausgangssperre geben wird. Wohin dies führt, zeigt aktuell der Blick nach Spanien. Dort wurde eine Ausgangssperre verhängt – und die wird überwacht. Die spanische Polizei setzt nach Angaben der „Welt“ dort „unter anderem auch Drohnen“ ein. Die Drohnen würden sogar mit Lautsprechern ausgestattet sein, die wiederum „die Menschen auffordern, zu Hause zu bleiben“.

Drohung ist vehement

Die Polizei in Madrid ließ sogar recht deutlich drohen: „Wir werden nicht zögern, alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einzusetzen, um deine Sicherheit und die Sicherheit aller zu schützen. Dabei zeigte die Polizei auch Videoaufnahmen, heißt es.

Hintergrund ist die schnelle Verbreitung des Virus in Spanien. Am Dienstag waren bereits 11.178 „Infektionsfälle“ bekanntgeworden, so die „Welt“. Das Gesundheitsministerium gab dabei bereits 491 Todesfälle an.

Noch dramatischer ist die Situation im Iran. Dort sei die Zahl der Opfer in 24 Stunden um 135 Fälle gestiegen, so die „Welt“. 988 Menschen sind dort gestorben. Insgesamt gibt es in dem Land 16.169 „Fälle“, wobei immerhin annähernd 5.400 Patienten mittlerweile wieder gesund geworden seien. Allerdings hat der Iran unter anderem zur Maßnahme gegriffen, 85.000 Gefangene zu entlassen, heißt es. Die Situation scheint demnach zu eskalieren – in dem Sinn, dass die Ausbreitung in engen Anstalten wie in Gefängnissen nicht mehr kontrollierbar scheint.

Die Überwachungsmaßnahmen werden sowohl im Iran wie auch in Spanien und schließlich auch in Deutschland deutlich zunehmen (müssen). Insofern die Verbreitung nicht mehr unter Kontrolle zu bringen scheint, wie auch die zunehmenden Zahlen bei uns zeigen, dürften Sie bald Ausschau nach Drohnen halten.

Das bedeutet nur: Überlegen Sie sich hinreichend genau, ob Sie tatsächlich schon gut genug versorgt sind, um nicht noch Großeinkäufe durchführen zu müssen. Mehr zur Krisenprävention finden Sie hier.