in Politik

Das Beben in Berlin beginnt. Die GroKo wird von Führungsfragen erschüttert. Dennoch könnte es jetzt zu einem Comeback kommen, mit dem wohl niemand gerechnet hat. Merkel droht(e) vor etwa 15 Monaten alle Macht aus der Hand zu gleiten. Die Partei stand nicht mehr hinter ihr, die Kanzlerschaft stand auf dem Spiel. Ihre Reaktion: Sie gab ihr Parteiamt ab und schaffte es gar, die ihr wohl genehme Nachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer zu installieren. Die wurde ihrerseits quasi abgesägt. Wer bleibt?

Friedrich Merz ist weitgehend unvermittelbar, da er unter den Sozialpolitikern noch immer als Neoliberaler gilt. Armin Laschet gilt wiederum den Konservativen in der Union als schwer vermittelbar, Jens Spahn ist fleißig, aber ohne große Hausmacht. Angela Merkel ist laut Umfragen derzeit auf dem Höhepunkt ihres Schaffens, zumindest ist sie so beliebt wie noch nie.

Merkel: Hilft sie aus?

Angela Merkel dürfte sich das Risiko, die Partei noch einmal gegen sich aufzubringen, nicht mehr freiwillig antun. Auf der anderen Seite könnte alles darauf hinauslaufen, dass die Partei auf AM zukommt – nach Wochen und Monaten der quälenden Kandidatensuche. Könnte Angela Merkel zumindest bis zur nächsten Bundestagswahl Interimsvorsitzende werden? Wenn die Partei sie glaubwürdig bittet? Warum nicht. Angela Merkel würde ihre Hausmacht absichern.

Denn sie benötigt die Kontrolle über die Vorgänge in der Partei, will sie die Legislaturperiode ordnungsgemäß zu Ende führen. Denn schon der Koalitionspartner SPD ist weitgehend unberechenbar. Wenn Merkel also nicht Vorsitzende würde, drohte beispielsweise der alte Rivale Friedrich Merz. Zumindest würde die Partei zusehends unruhiger. Diverse Funktionäre hätten Angst um die Posten in der nächsten Zeit. Die Partei hätte Angst vor der AfD auf der „rechten“ Seite und einer mächtigen „Grünen“ Partei. Warum sollte Angela Merkel dauerhaft verzichten? Sie ist beliebt wie nie. Wir haben sie eingehend beschrieben… – klicken Sie einfach hier.

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Kommentar

  1. Die Partei hat immer recht. War da mal was? Ach nee das war ja Honecker. Die heutigen Medien machen DDR 2.0, alles ist toll, nur die Menschen draußen toben, das machen die aber bestimmt vor lauter Freude und weil es ihnen so blendend geht.

    Bei den Mieten das war damals aber anders, die konnte sich jeder leisten und Obdachlose gab es auch nicht und genügend Ärzte gab es auch. Und die böse STASI gibt es heute auch noch, wer noch Arbeit hat kann das täglich erleben und die vielen leidgeplagten Arbeitslosen natürlich ebenfalls.

    • Hallo Seppl,
      der Kommunismus ist tot, der Kapitalismus todkrank. Was erwartest Du von kranken Systemen? Wir brauchen (S)soziale Gerechtigkeit, um die zu bekommen
      müssen wir diese faulen Systeme überwinden. Überwinden können wir sie nur mit einer Reform von Grund & Boden, Besitz JA, Eigentum NEIN. Eine Geldreform ist längst überfällig, wir brauchen Fließendes Geld.

      • Genau!
        Kapitalismus ist Krebs. In der Natur wächst nichts endlos, und falls doch, nennt man das Krebs.

        Zum Thema: Wie heilt man Kapitalismuskrebs?

        1. Durch eine Geldreform:
        a) Geld ist Tauschmittel,
        b) Geld ist nicht mehr Ware,
        c) Zins und Zinseszins entfallen ersatzlos.

        2. Durch eine Bodenreform:
        a) Besitz am Boden ja,
        b) Eigentum am Boden nein.

        Spekulanten können weder mit Geld noch mit Boden spekulieren und dadurch die Gemeinschaft schädigen.

        Einen tolle, weil schlüssige wie machbare Reformvorlage liefern Peter Haisenko und Hubert von Brunn mit ihrem lesenswerten Buch „Die Humane Marktwirtschaft. Das Wirtschafts- und Finanzsystem zum Wohle aller Menschen“.

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  • Der große Merkel-Trick: Wieder die Größte – Die Welt 20. Februar 2020

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