Das Rätsel um eine Probeabstimmung „gegen“ Andrea Nahles

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Andrea Nahles steht unter Beschuss. Die Parteichefin der SPD hat ihre gleichzeitig ausgeübte Tätigkeit als Chefin der Bundestagsfraktion zur Abstimmung freigegeben. In der kommenden Woche werden die Bundestagsabgeordneten über ihr Schicksal bestimmen. Die Situation ist ausgesprochen verwirrend. Es soll eine ungünstige Probeabstimmung gegeben haben, die inzwischen von Vertretern verschiedener Flügel dementiert wird.

Gab es eine „Wahl“?

Zunächst hieß es in Meldungen am Donnerstag, die SPD-Fraktion habe eine Probeabstimmung durchgeführt. Bei dieser Abstimmung habe Nahles bei keinem Parteiflügel eine Mehrheit erzielt. Insofern sei die Wiederwahl von Nahles an die Fraktionsspitze unwahrscheinlich.

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Fast zeitgleich meldeten Medien, die SPD-Fraktionschefin würde im Fall ihrer Niederlage auch den Parteivorsitz niederlegen. Dies erscheint nun ebenso als fraglich, denn bislang gehen die Vertreter verschiedener Gruppierungen davon aus, dass Nahles sich durchsetzen wird.

Grund der Einschätzung: Die Partei- und Fraktionschefin hat noch keinen Gegenkandidaten. Einschätzungen zufolge würden sich andere Kandidaten beispielsweise „nicht trauen“. Die Vorgänge zeigen zumindest ein größeres Chaos der SPD.

Die ersten Meldungen zu einer möglichen Probeabstimmungen publizierten die Zeitungen der sogenannten VRM-Gruppe. Diese Gruppe veröffentlicht unter anderem den „Wiesbadener Kurier“. Der Bericht beschrieb, dass Nahles „nicht annähernd“ auf eine Mehrheit in den verschiedenen Gruppierungen erhalten habe. Als Gruppierungen werden der „Seeheimer Kreis“ genannt, der als konservativ gilt, Parteilinke und „Netzwerker“.

Die „Bild“-Zeitung beschreibt mittlerweile, es habe keine „Probeabstimmungen“ gegeben, aber „Stimmungstests“. Dabei würden beim Seeheimer Kreis 80 % gegen Nahles votiert haben. Der linke Flügel sieht lediglich noch 2 bis 3 Fürsprecher für Angela Nahles. Deshalb dürfte die Abstimmung am Dienstag kommender Woche entgegen der Intentionen bei den Dementi zu einer echten Probe für die Parteichefin werden. Sie würde als einzige Kandidatin auf jeden Fall die „meisten“ Stimmen erhalten. Ob dies allerdings auch nur 50 % sein werden? Die SPD steht kurz vor der Implosion. Was dann passiert, wird höchst spannend….

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