in D/A/CH

Die „Grünen“ sind ausgesprochen populär geworden. Auch jüngsten Umfragen zufolge liegen sie bei etwa 25 %. Die Union ist nur knapp stärker. Fraglich allerdings ist, ob viele potenzielle Wähler überhaupt wissen, wen Sie dort „wählen“. Eine Regulierungspartei, die weit von jenen liberaleren Vorstellungen entfernt ist, für die einst der „Realo“-Flügel der Grünen stand. Sehen wir uns kleinere Punkte an.

Enteignungen voran

Wenn es nach den „Grünen“ geht, dürften unter bestimmten Voraussetzungen bald auch Enteignungen möglich sein. Zumindest hat deren Chef Robert Habeck kundgetan, dies solle die großen Wohnungsbaukonzerne treffen. Ob es dabei bleibt oder bliebe, sei dahin gestellt. Denn die Enteignung solcher Konzerne eröffnet zahlreiche Probleme: Aktuell investieren die Privaten viel Geld in Deutschland – für Wohn- und Gewerberaum. Dies wäre bei einer drohenden Enteignung wohl schnell vorbei. Die Wohnungsnot dürfte tendenziell dann rasch noch größer werden.

Geht es nach der Umweltpartei, gibt es auch eine neue Form der Autoindustrie: Die regelrechte „Planwirtschaft“. Bislang bestimmen Angebot und Nachfrage mehr schlecht als recht das Produktionsprogramm. Ob tatsächlich immer Käufers Wille sich durchsetzt, ist angesichts der Modelle in Deutschland natürlich immer fraglich. Nur sind die Grünen offenbar für eine deutliche Quote. Am liebsten sollen wohl ab 2030 gleich alle neuen Fahrzeuge E-Autos sein. Zumindest aber dürfte sich der Anteil dem Vernehmen nach auf 25 % einpendeln sollen. Derzeit werden nur 10 % an E-Autos verkauft. Ist dies also nur eine Verzerrung des Marktes?

Und auch die Grundrente würden die „Grünen“ neu – und anders – regeln. Die soll offenbar bereits nach Ablauf von 30 Versicherungsjahren (SPD: 35 Jahre) gezahlt werden. Zu den Versicherungszeiten zählten dann auch Jahre der Kindererziehung oder andere Ausfallzeiten. Das kostet Geld – und zwar auch das Geld anderer Sozialkassen. Ein Teil müsste aus der Arbeitslosenversicherung kommen, ein Teil aus der Krankenversicherung. Am Ende zahlen wieder diejenigen ein, die dann „aktiv“ sind. Das Rentenproblem würde nicht gelöst – sondern wieder nur hin- und hergeschoben.

Eines aber änderte sich oder würde sich noch verstärken: Der Staat würde mächtiger eingreifen als bislang. Ob dies allen so bewusst ist? Ein „grünes“ Parteiprogramm, das die jüngsten Äußerungen zusammenfasst, haben wir jedenfalls noch nicht gefunden.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Zu erkennen wohin uns d. er “ gruene Weg “ fuehrt . . . ist fuer eine Mehrheit der Deutschen eine Unmoeglichkeit.Warum ? Weil wir schon zu lange auf diesem Pfad wandeln und das logische Denken nicht gelernt haben. Diejenigen welche das noch koennen werden systematisch “ ausgegrenzt „

  2. Das kann Frau Merkel. Sie hatte gute Lehrmeister in der DDR. Daneben . . die verhinderte Bandleaderin Roth kann nicht mal rechnen oder ist impertinent bis zum geht nicht mehr. Nach drei Sekunden hat sie erkannt, dass einhundert mehr als die Haelfte von 709 sind und kuemmert sich einen feuchten Kehrricht um Mathematik und Recht. Ein Fall fuer den Staatsanwalt.

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