in D/A/CH

Was Terror und Flucht für Menschen bedeuten, das können wir jeden Tag in den Nachrichten sehen. Und wie sich eben diese, hauptsächlich von der Nutzung von Waffen ausgehende, Gewalt auf einzelne Schicksale auswirkt, das sehen wir ebenfalls jeden Tag hier in unserem eigenen Land.

Von Yannick Esters – Wir sehen Flüchtlinge, die vor Terror und Gewalt haben fliehen müssen, die ihre Heimat verloren haben, weil diejenigen, die sich selbst als die „Entscheider“ verstehen, nicht genug bekommen können von den süßen Versprechungen der Macht. Ihren selbst erdachten Machtanspruch versuchen diese Menschen dann mit Waffengewalt durchzusetzen. Dass dabei Menschenleben geopfert und ganze Länder leergefegt werden, scheint niemanden zu interessieren.

Umso schlimmer, dass in diesem blutigen Spiel auch die Waffenlobby ihre Finger im Spiel hat. Denn sie ist ein schlagkräftiges Netzwerk, das weltweit tätig ist und bei dem es ausschließlich um die eigenen wirtschaftlichen Interessen geht. Anders als bei anderen Lobbyorganisationen ist hier jedoch die Sache an sich nicht nur gefährlich, sondern gar tödlich. Nun scheint es sogar so, dass die Waffenlobby – um ihre ohnehin schon hohen Profite weiterhin in die Höhe zu treiben, auch einen Dritten Weltkrieg in Kauf nehmen würde. Dafür gibt es jetzt erschreckende Anhaltspunkte.

So hat die deutsche Waffenlobby erst jüngst wieder unter Beweis gestellt, dass ihr Menschenleben herzlich wenig bedeuten. Wollten die vereinten Lobbyisten doch sogar Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel von einer ihrer Ansicht nach viel zu strengen Rüstungsexportpolitik abbringen.

Als Argumentation wurden hier Jobs genannt. Nun, dabei sollte nicht vergessen werden, dass Deutschland bereits Waffen in zahlreiche Länder liefert und dabei durchaus gut verdient. Dass nun auch noch nach verstärkten Waffenlieferungen, gerade in Krisenregionen, gefragt wird, ist regelrecht fatal. Der Krieg als Geldmaschine? Als ob die Situation nicht schon schlimm genug wäre soll hier noch weiter Öl ins Feuer gegossen werden. Doch würde die Waffenlobby für ein Mehr an Profit tatsächlich einen Dritten Weltkrieg in Kauf nehmen?

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Kommentar

  1. Man kann nur hoffen, dass die Waffenlobby begreift, dass mit einem 3. Weltkrieg und der Auslöschen allen Lebens auch ihr letztes Stündlein geschlagen hätte. Was sie dagegen offensichtlich wünschen, ist der permanente Krieg an möglichst vielen Orten der Welt. Das ist der große Profitmacher, an dem sie ständig arbeiten. Es ist Zeit, dass sich die Menschen nicht immer wieder in diese dunkle Röhre ziehen lassen und Frieden fordern, gleich welche ausgeklügelte Propaganda schöngefärbte Kriegsgründe zu verkaufen trachtet. Und dabei sollte unser Blick gleich einmal auf die (bekannten!) Kriegshetzer und Säbelrassler in unserem Land fallen, die bisher scheinbar freie Bahn haben (Deutsche Panzer an russischer Grenze, um nur ein Beispiel zu nennen).

  2. Dass d. Waffenlobby u. -produzenten ein wirtschaftliches Interesse an regionalen Konflikten haben, dürfte jedem einleuchten. Allerdings bezweifle ich, dass sie sich einen 3. Weltkrieg wünschen. I.d.Finanzbranche schaut das jedoch schon wieder etwas anders aus. Wir stehen mehr allzu weit vom Zusammenbruch d. weltweiten Finanzsystems und damit auch wesentlichen Teilen d.Wirtschaft entfernt. Die Finanzeliten, allen voran d.Großbanken sowie die Eigner der FED, haben ein Interesse daran, d.Ursachen für diesen Kollaps durch einen größeren konventionellen Krieg zu vertuschen. Allerdings hat d.Wahl Trumps hier dKarten nochmals neu gemischt. Hillary wäre d.Finanzindustrie in ihrem Wunsch nach einem neuen Waffengang hingegen hündisch ergeben gewesen

  3. Der 3. Weltkrieg ist schon 1860 von dem Hochgradfreimaurer Albert Pike in seinem Brief mit dem italienische Kollegen Mazzini angekündigt worden!
    Leider muss man hinzufügen, der 3. Weltkrieg hat schon begonnen! Die Überflutung mit Migranten ist der erste Schritt, der Wirtschaftskrieg gegen Deutschland der zweit. Auch der dritte Schritt der Atlantikbrückenmedien mit der ständigen Provokation Russlands ist auch Vorhanden.
    Nach Irlmaier ein Seher der schon 1959 grstorben ist wird der Krieg folgendermaßen ablaufen!
    Zuerst ein Krieg im Nahen Osten, nach dem Frieden verstärkt Tuppenpräsenz im Mittelmeer. Dann wird ein hoher Politiker ermordet, dann greifen die Russen Deutschland an und kommen bis zum Rhein. Dann kommen tausende Drohnen und schaffen

    • Der den Russen Nachschub und Rückzug beraubt. Der Streifen ist so giftig das alle die darüger gehen sofort sterben! Dann Werfen die Russen Wasserstoffbomben in die Nordsee und London und ein großer Teil von England existiert nicht mehr. Gleichzeitig verschwinden Antwerpen Amsterdam, Bremen und Hamburg! Dazu die Norddeutsche Tiefebene werden Menschenleer. Soweit Irlmaier. Danach wird ein neuer Kaiser im Kölner Dom gekrönt. Und das Leben beginnt im 18. Jahrhundert. Kein Strom keine Computer und keine Autos. Soweit Irlmaier!

    • In diesem Zusammenhang ist der Dokumentarfilm „The Coming War on China“ von John Pilger sehenswert. John Pilger gehört zu den ganz wenigen unabhängigen Journalisten, die die Welt seit vielen Jahren genau, kritisch und vor Ort beobachten. Der Film hat am 9. 12. Premiere. Man kann den Film wohl bald auf youtube sehen, er wird auch von RT ausgestrahlt. Den Trailer habe ich soeben auf youtube angeschaut.