in D/A/CH

Während Mutti mit Hochdruck an ihrer sicherlich wieder mitreißenden Weihnachtsansprache arbeiten lässt, teilte Tantchen ihre herzerwärmende Botschaft zum Fest der Liebe schon gestern der Nation mit.

Ursula von der Leyen

Ursula von der Leyen hält den Armutsbericht nicht für besonders besorgniserregend. Warum sollte sie auch? Schließlich wird sie in ihrem Leben mit großer Wahrscheinlichkeit nie von Armut betroffen sein. Kann man von einer CDU-Frau, die seit zig Jahren ziemlich gut verdient und in ihrem Leben zusätzlich womöglich mehr an Kindergeld bekommen hat als manche Putzfrau in ihrem ganzen Berufsleben verdient, etwas Anderes erwarten?

Armut sei in einem reichen Land wie Deutschland relativ, sagte sie. Eine grandiose Erkenntnis. Ist nicht alles irgendwie relativ? Diesen Begriff als Beschönigung eines unbefriedigenden Zustands zu benutzen, ist ziemlich daneben. Natürlich geht´s den Armen hier besser als in Indien, aber macht das die Situation akzeptabel? Gerade in einem insgesamt immer noch reichen Land wie Deutschland ist es traurig, dass Millionen Menschen an gewöhnlichen Alltagsaktivitäten nicht teilnehmen können. Ganz zu schweigen von denen, die am zwanzigsten Tag des Monats schon nicht mehr wissen, wie sie eine Woche später ihre Kinder halbwegs gesund ernähren sollen.

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