in D/A/CH

Berlin – Sahra Wagenknecht, stellvertretende Bundesvorsitzende der Linken, warnt davor, eine transatlantische Freihandelszone automatisch als Erfolgsmodell zu sehen. „Es gibt vieles, was Europa und Amerika politisch und wirtschaftlich unterscheidet. Freihandel ohne verbindliche Standards für Wirtschaft, Löhne und Steuern führt ins Sozialdumping“, sagte Wagenknecht „Handelsblatt-Online“.

„Ich fürchte, die transatlantische Freihandelszone wird ein Hebel zur Senkung von Löhnen, Renten und Sozialleistungen auf beiden Seiten des Atlantiks.“ Nachdem sich US-Präsident Barack Obama für ein Freihandelsabkommen zwischen den USA und der Europäischen Union ausgesprochen hat, drängt die Bundesregierung auf eine rasche Aufnahme konkreter Verhandlungen. Nach Informationen des „Handelsblatts“ (Donnerstagausgabe) möchte die deutsche Seite den Beginn der Verhandlungen auf den 18. Juni legen.

Zu diesem Zeitpunkt findet in Großbritannien der G8-Gipfel statt. Wagenknecht kann dem Enthusiasmus der Bundesregierung nichts abgewinnen. „Es ist nicht sinnvoll, das jetzt einfach übers Knie zu brechen“, sagte die Linken-Politikerin. (dts Nachrichtenagentur)

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die SPD nach Schumacher hat schon immer die Stange des Kapitals gehalten und wird den deutschen Arbeiter in den Untergang führen
    Das Freihandelsabkommen bedeutet die Neoliberalisierung der gesamten westlichen Welt unter der Hegemonie des amerikanischen Kapitals – wer mehr wissen will, soll sich die Folgen des Nafta Abkommens ansehen.