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Von der Leyens Hilflosigkeit: Soldaten können nicht mehr Schießen üben

Die Truppe der Ministerin Von der Leyen ist bemerkenswert hilflos. Noch nicht einmal schießen kann sie jetzt, wenigstens dann, wenn es um die Übungen geht. Grund dafür sind fehlende Schutzwesten. Kritiker spotten bereits, die Soldaten könnten sich ja gegenseitig immerhin „Peng“ zurufen.

Schutzwesten fehlen

Dabei ist die Lage ernst. Die Soldaten müssen in der Regel an der Waffe G36 ausgebildet werden, dazu gehören auch Schießübungen. Die werden auf Schießanlagen durchgeführt, für die wiederum strenge Sicherheitsvorkehrungen gelten. Zum Glück, möchte man angesichts der teils schrottreifen Ausrüstung der Bundeswehr noch sagen. Doch die Situation ist geradezu komisch: 180 Schießanlagen in Deutschland sind nach einem Bericht der FAZ gesperrt, soweit es um Übungen aus einer Distanz von 150 Metern geht. Zudem gebe es keine Schutzwesten – oder nicht hinreichend viele.

Die Schutzwesten sind aber schon in der Grundausbildung erforderlich, denn genau in diesem Abschnitt kommt es zu den ersten Übungen. Das heißt umgekehrt auch, dass die Soldaten dann möglicherweise – oder offensichtlich sogar tatsächlich – ohne Schießübungen aus der Grundausbildung zum Soldaten kommen. Eine wohl bizarre Situation.

Die vorhandenen Westen sollen sich nach den bereitgestellten Informationen der Zeitung entweder in den Einsatzgebieten der Bundeswehr befinden – wo sie sicherlich auch einen wertvollen Dienst tun – oder aber aus dem Grund, dass (Achtung, kein Scherz!) die Haltbarkeitsdaten bereits überschritten worden sind. Damit hätte wohl niemand gerechnet, schließlich wurde der Nachschub nicht organisiert. Nun sind sie weg – die Westen.

Infanterie nicht ausgerüstet?

Doch nicht nur die Soldaten in der Grundausbildung sind erschüttert bzw. betroffen. Auch Soldaten der Infanterieeinheiten werden entgeistert auf ihre Ausrüstung blicken. Diese sollten – wie es heißt -, schon seit langer Zeit mit solchen Westen ausgerüstet worden sein. Es geht nur um einige tausend Betroffene. Tatsächlich aber verfügen nur einige hundert Soldaten über eine solche Weste.

Unfassbare Zustände bei der Deutschen Bundeswehr. 

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Kommentar

27 Kommentare

  1. Wenn etwaige Polithurren Rüstungsgüter in Milliardenhöhe verschenken an die angeblichen verfogten in Israel, bleibt selbstverständlich nichts mehr übrig in dem Topf der Steuerzahler.

    • Die von Ihnen genannten sind eine Plage, die andere Menschen mit den von Deutschland, England und Amerika bereitgestellten Waffen, natürlich vom Steuerzahler bezahlt, regelrecht hinterhältig abschlachten. Selbst Kinder befinden sich unter den Toten.

  2. ? Schutzwesten während Schießübungen gabs früher (vor 30 Jahren) nicht. Es sind trotzdem alle wieder gesund in die Kaserne eingerückt. Damals wurde in Plön hintereinander Streife gelaufen, durchgeladen und gesichert. – Nicht schön, aber haben auch die meisten überstanden.

  3. Damit wird der uralte Witz von Herbert Hisel wahr.
    Die haben bei Übungen keine Munition gehabt, weils zu teuer ist.
    Auf einmal fängt vor ihm in der Dunkelheit einer zu laufen an, Munition hat er keine gehabt, also hat er bumm bumm geschrien. Der andere ist weitergelaufen. Da hat er sich an seinem Gewehr festgehalten und ganz laut geschrien: Bumm bumm. Der ist weitergelaufen.
    Daraufhin Hisel, Mensch du Trottel fall doch um, ich hab dich doch erschossen. Darauf der andere, reg dich nicht auf, ich bin ein Panzer.

  4. Und nun findet der Mainstreammist auch hierhin seinen Weg.

    Der Bundeswehr geht es schlecht und es wird dringend mehr Geld benötigt.

    Komisch, bevor Trump die 2% forderte waren die Probleme anscheinend nicht so groß.?

    Lasst euch nicht verarschen, diese Meldungen werden lanciert um die Bevölkerung in Linie für mehr Geld zu bringen.
    Dies und nichts anderes ist der Fall.

    Und wer glaubt das unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wird, der sollte dorthin ziehen und gut auf die Freiheit aufpassen.

    • Genau so ist es. Da unser Land von niemandem bedroht wird, ist auch eine weitere Aufrüstung, von der nur die die „Investoren“ bei Rüstungsbetrieben profitieren, nicht zu rechtfertigen. Der eigentlich Grund für immer höhere Militärausgaben ist die von den Eliten gewünschte Beteiligung der BW an neokolonialen Abenteuern und Raubzügen der „Verbündeten“, also der USA und der alten Kolonialmächte GB und Frankreich. Mit der Wahrung nationaler Sicherheitsinteressen hat das nichts zu tun.

    • das brauchst du nicht zu glauben. Du darfst ruhig wissen, dass du verarscht wirst.
      Solange du kein Theater machst, bzw. aus der Reihe tanzt ist den Kriegstreibern egal.

    • glaube nicht das wir verarscht werden, es wird viel Geld für unsere „Gäste“ aus aller Herren Länder benötigt und da kann man es dann leichter vertreten wenn unsere „Stars an der Regierung“ auf die Idee kommen man könnte ja z.B. die Mehrwertsteuer erhöhen, schließlich muss die Bundeswehr ja unser Land verteidigen

      • Ich gehe mal davon aus, dass Pläne für eine Mehrwertsteuer schon in der Schublade liegen.
        Schwarze Null und teure Kriegsmaschinerie passt nicht so toll zusammen.
        Also muss Kohle her, um den Dreck von der Kriegsindustrie zu bezahlen.

        Fürs bezahlen, ist dann Steuerzahler, der kein Krieg will zuständig.

  5. Hätte doch nur Adenauer 1955 nicht das sowjetische Angebot, Deutschland zu einen und – wie Österreich – auf ewig neutrale Politik festzuschreiben! Den Friedenswillen hatten wir nach den verheerenden Kriegen sowieso und haben wir noch heute. Wir sollen jetzt aber kriegerisch denken, zugleich sollen wir gehorsam sein gegenüber der einen Siegermacht, die sich die Weltherrschaft auf die gestreiften Fahnen geschrieben hat. Trotz aller Propaganda gelingt das nicht. Uns interessiert nicht einmal, ob es Schutzwesten im Westen gibt!

  6. Warum wrackt man die gesamte Truppe nicht ab und setzt das freigewordene „Personal“ hier im Lande in der Alten- und Krankenpflege ein oder bildet sie zu Lehrern aus? Sie sind ja angeblich überall nur aus „humanitären Gründen“ unterwegs, da könnten sie doch im eigenen Land etwas „Humanitäres“ tun. Wer braucht schon eine Bundeswehr?

    • „und setzt das freigewordene „Personal“ hier im Lande in der Alten- und Krankenpflege ein…?“ – leider der falsche Ansatz Christine, die Ausbeutung in den Pflegeberufen ist nur mit einer Re-Privatisierung zu ändern. Und nicht mit einer weiteren Alimentierung dieser raffgierigen Unternehmen.
      Das mit den Lehrern hat aber was. Denn Gehorsam gegenüber dem Staat und das ausblenden einer realen Weltsicht haben die Soldaten ja gelernt.

    • Genau Christine im Befehlston gehen die dann mit unseren Alten und mit unseren Kindern um und hier und da gibt es dann ein paar Ohrfeigen, wenn einer sich mal wieder nicht beherrschen kann und den Feldwebel heraushängen lässt. Ich wollte keinen von der Truppe in einem Altersheim und schon gar nicht an einer Schule als Lehrer. Wer geht denn heutzutage noch zur Bundeswehr, schau doch mal in so ne Truppe rein.
      Ich würde die Bundeswehr als kleine Verteidigungsarmee strukturieren, so wie das auch im Grundgesetz einmal vorgesehen war. Nur zur Selbstverteidigung oder zum Katastropheneinsatz. Und eine Verteidigungsministerin würde es bei mir auch nicht geben. Kriegerische Maßnahmen sind Männersache.

  7. Die schlechteste Regierung die die BRD–bzw.–Deutschland jemals hatte .–Danke an die Bundeskanzlerin und die Regierung der erwählten angeblichen Volksvertreter .Amen , amen , so war es , so ist es , sowird es sein . Gott schütze die Bevölkerung die schon länger hier lebt und das Land amen.

    • Taugt die wenigstens für den Sani-Dienst?
      Oder vielleicht beim „Bund deutscher Taugenichts“?
      Im vorherigen Posten hat sie ja auch versagt.
      Aber ich würde ihr empfehlen nach hause zu gehen und ihren Herd verteidigen. Das wird auch nicht so teuer. Ne Bartpfanne reicht hier.
      Vielleicht klappt ja wenigsten das.

  8. Schutzweste bei Schießübungen ???
    Was soll denn der Schwachsinn? Der / die Journalist/in hat wohl noch nie eine Kaserne von innen gesehen.
    Bei Schießübungen steht der Soldat hinter dem Lauf und nicht davor. Und auf der Schießbahn dürfen sich nur angemeldete Selbstmörder aufhalten.
    Aber vielleicht sollen diese Schutzwesten den Papp-Kameraden übergezogen werden, damit sich die Kosten für die Ersatzbeschaffung im Rahmen hält.

  9. Also irgendetwas ist hier faul an der Geschichte. Bei jaehrlichen Ausgaben von ca. 45 MRD$ fuer die BW und 65 MRD$ fuer die Russische Armee kann der Unterschied nicht so gravierend sein. Die BW wird als nicht handlungsfaehig hingestellt und die Russische Armee die furchterregendste und schlagkraeftigste auf der Welt. Geht’S noch?