in D/A/CH

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des heimlich aufgenommenen und zwei Jahre alten „Ibiza-Videos“, bei dem sich der am Sonntag zurückgetretene FPÖ Vizekanzler Heinz-Christian Strache mit einer vermeintlichen russischen Investorin getroffen haben soll, ist durchaus bemerkenswert: In knapp eine Woche finden die EU-Wahlen statt und sowohl in Brüssel als auch in Paris und Berlin hat man Angst vor den Ergebnissen.

Noch am Samstagnachmittag trat Bundeskanzlerin Merkel, die gerade in Zagreb (Kroatien) weilte, vor die Presse und kommentierte den „Skandal“ um den sogenannten Rechtspopulisten Strache: „Wir haben es mit populistischen Strömungen zu tun, die in vielen Bereichen diese Werte verachten, die das Europa unserer Werte zerstören wollen. Dazu gehört, dass Käuflichkeit von Politik eine Rolle spiel. Dagegen müssen wir entschieden vorgehen“.

„Käuflichkeit in der Politik“ scheint es in Berlin ja nicht zu geben. Zudem scheine „Käuflichkeit“ laut Frau Merkel ja vor allem ein Phänomen populistischer Parteien zu sein. Frau Merkel scheint da allerdings unter Amnesie zu leiden: man erinnere sich nur an die großzügige Parteispende über 700.000 Euro an Merkels CDU im Herbst vergangenen Jahres von BMW oder an die Landwirtschaftsministerin, Frau Klöckner, die hinsichtlich des Einsatzes von Glyphosat noch immer untätig bleibt und jetzt zudem Lebensmittelkontrollen lockern will. Oder „Gesundheitsminister“ Spahn mit seiner früheren Pharmatätigkeit, der auch jetzt noch nachweislich Kontakte zur Pharmaindustrie pflegt und sich für flächendeckende Pflichtimpfungen einsetzt.

Welcher Politiker ist nicht käuflich?

Herr Strache hat einen groben Fehler gemacht – ja, das ist unbestritten. Doch Herr Strache war einfach nur zu dumm und hat sich erwischen lassen. Welche Politiker lassen sich nicht von Lobbyisten, Konzernen oder Reichen kaufen? Wer glaubt, dass Politiker vorwiegend ehrlich sind, der ist naiv. Mit der heimlichen Aufnahme wurde Strache schlichtweg reingelegt. Das Video wurde vorsätzlich aufgenommen und genau eine Woche vor den EU-Wahlen als „populistische Bombe“ zum Platzen gebracht. Und Frau Merkel spielt sich als Moralapostel im Kampf gegen die bösen Populisten auf.

Vielmehr muss man sich jedoch fragen, wer ein Interesse daran hatte, Strache reinzulegen. Wer hat die heimliche, daher also strafbare Aufnahme des Videos in Auftrag gegeben und wer hat gerade jetzt, kurz vor den EU-Wahlen, das Video dem „Spiegel“ und der „Süddeutschen Zeitung“ zugespielt? Die beiden Medienhäuser schweigen bislang über die Herkunft des Videos. Wer profitiert von dem „politischen Attentat“ gegen Strache – cui bono?

Da wäre zunächst der junge, österreichische Bundeskanzler selbst – Sebastian Kurz. Kurz könnte das Video in Auftrag gegeben haben, um es dann, zu einem geeigneten Zeitpunkt, veröffentlichen zu lassen, um dann selbst davon zu profitieren. Bei seiner Pressekonferenz gestern sagte Kurz selbst, er werde Neuwahlen durchführen lassen und bitte nun die Bürger um entsprechende Unterstützung, damit die ÖVP genügend Stimmen erhalten, um regieren zu können. Er, also Kurz, habe schließlich alles richtig gemacht und sich für die Interessen der österreichischen Bürger eingesetzt.

Die Verbindungen zu Soros

Zudem darf nicht vergessen werden, in welchen Kreisen sich Kurz bewegt und zu wem er Kontakte hat: zu Soros. Kurz ist Mitglied des European Council on Foreign Relations. Welche Funktion er dort vertritt, ist unbekannt. Bekannt ist allerdings, dass diese Nichtregierungsorganisation maßgeblich von der „Open Society Foundation“, die George Soros gehört, finanziert wird. Zudem wird die Soros University mit dem Segen von Kurz in Wien ihre Pforten eröffnen, nachdem sie von Orbán aus Budapest vertrieben worden ist.

Eine Woche vor den EU-Wahlen nützt diese „populistische Bombe“ vor allem auch all denen, die vor Orbán, Salvini und Co. die Hosen voll haben – also Merkel, Macron, Juncker und Co. Bemerkenswert ist zudem, dass der Journalist Jan Böhmermann, der für das ZDF arbeitet, offensichtlich schon vor der Veröffentlichung des Strache-Videos von der Existenz und dem Inhalt des Videos wusste. Bei der Preisverleihung des Österreichischen Fernsehpreises im April sprach Böhmermann in seiner Romy-Dankesrede bereits von einer „russischen Oligarchenvilla auf Ibiza“ im Zusammenhang mit der FPÖ. Diese Anspielung haben damals aber nur Insider verstanden. Er sagte damals in einer eingespielten Videobotschaft, er könne sich den Preis nicht persönlich abholen, weil er „gerade ziemlich zugekokst und Red-Bull-betankt mit ein paar FPÖ-Geschäftsfreunden in einer russischen Oligarchenvilla auf Ibiza herumhänge.“

Der „Spiegel“ schreibt über die Frage, ob Böhmermann vorab Bescheid wusste: „Die Umstände des Teffens auf Ibiza waren vermutlich einer Reihe von Leuten bekannt.“ In einem Youtube-Video lieferte Böhmermann einen weiteren Hinweis auf die Veröffentlichung des Videos: In dem am Donnerstag veröffentlichten Video sagte er zu einem Gast: „Kann sein, dass morgen Österreich brennt. Lassen Sie sich einfach überraschen“. Schließlich bestätigte am Samstag auch Böhmermanns Manager, dass sein Klient von dem Video wusste.

Ist Böhmermann „nur“ ein Journalist und ZDF-Mitarbeiter? Oder arbeitet Böhmermann möglicherweise mit Geheimdiensten oder dem Tiefen Staat zusammen? Wer auch immer hinter der heimlichen Aufnahme und Veröffentlichung des Videos steckt – es handelt sich um ein Komplott, von dem nicht nur Österreichs Bundeskanzler profitieren könnte, sondern die Politiker, die die Errichtung eines totalitären EU-Superstaats planen und umsetzen wollen. Die Drahtzieher wurden dabei, wie schon so oft, von den Mainstream-Medien unterstützt.

Weitere Hintergründe kurz vor den Wahlen zur EU zeigen, wie undemokratisch die Institution absichtlich ist – auch wenn die Leitmedien dies in den Wahlaufrufen nicht thematisieren. Klicken Sie einfach hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Spuren führen wieder einmal nach Deutschland. Nirgendwo in Europa wurde Schwarz Blau in Österreich so gehasst wie von Schwarz- Rot und Grün aus Deutschland. Praktisch vor der Haustür entstand ein Konstrukt aus halbrechts und rechts. Weh tat natürlich auch der fatale Niedergang der Roten und ihrer Grünen Gefolgsleute bei der letzten Wahl im Alpenland. Ich hoffe das die ganze Wahrheit zu den Vorfall ans Licht kommt und sich die Wähler nicht ein weiteres Mal verarschen lassen und gegen den Trend votieren.

  2. Für kein Schmierentheater zu billig, um dem Schaf sein Kreuz
    abzujuxen.
    Eine Line und etwas NRGWodka reicht.

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  • Strache Skandal – Kanzler Kurz verkündet Neuwahlen – Cui bono? - Leserbriefe 23. Mai 2019

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