in D/A/CH

Berlin (dts) – Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) hat zurückhaltend auf die Forderungen von Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) reagiert, Staatsbesitz zum Zweck der Haushaltskonsolidierung zügig zu verkaufen.

Der „Bild-Zeitung“ (Freitagausgabe) sagte Schäuble, der Bund sei ver­pflich­tet, sei­nen Be­tei­li­gungs­be­sitz re­gel­mä­ßig zu über­prü­fen: „Wir ha­ben das ge­ra­de ge­macht und ich ha­be dem Ka­bi­nett be­rich­tet.“ Trotz schwie­ri­ger Mark­tum­stän­de sei es ge­lun­gen, deut­li­che Fort­schrit­te bei der Pri­va­ti­sie­rung zu er­zie­len.

„Wir ha­ben im Sep­tem­ber über die Kreditanstalt für Wiederaufbau 60 Millionen Ak­ti­en der Deut­schen Post AG ver­äu­ßert und zu­letzt ge­ra­de die TLG, ein ost­deut­sches Im­mo­bi­li­en­un­ter­neh­men, ver­kauft. Die­sen Weg wer­den wir fort­set­zen, so­weit es wirt­schaft­lich sinn­voll ist.“

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Das sagt eigentlich nichts. Einige Firmen wurden an Leute verkauft, die keinerlei Eigenkapital mitbrachten und die Firmen bis an die Grenze des Machbaren verschuldeten und dann an den Staat zurück verkauften.
    Was soll den Menschen das helfen?

  2. Und bei all dem philanthropischen Geschiebe von Milliarden-Werten für einen Euro bleiben die Beschäftigten bei Karstadt auf der Strecke, und der deutsche Steuertrottel übernimmt jedes Mal die von den neuen 1-Euro-Eigentümern gemachten Milliarden-Schulden. Diese Schulden fließen über Umwege immer in die Taschen der 1-Euro-Investoren. So funktioniert das Geschäftsmodell der Ausschlachtungen durch Übernahmen. Übrigens schon seit langer Zeit von der BRD-Gesetzgebung legalisiert, auf Anraten gewisser Lobby-Größen.
    Die Deutschen und ihre Karstadt-Angestellten können mit freudigem Stolz auf eine lange Übernahme-Tradition durch “jüdische Erscheinungen” zurückblicken.

  3. Nachdem nun auch der BDI, vertreten durch seinen Hauptgeschäftsführer Markus Kerber, völlig unverhohlen die Bildung eines „europäischen Schatzamtes“ fordert, in dem das Volksvermögen konzentriert werden soll, was der Plünderung des Staatsvermögens gleichkommt, und die katholische Kirche, vertreten durch ihren Vorsitzenden der Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, den ideologischen „Segen“ derartiger Enteignungen erteilt hat, beginnt der Countdown der „Plünderung“ jeglicher Vermögen unaufhaltsam zu laufen.