in D/A/CH

Die Bundeswehr hat am Montag gemeinsam mit zahlreichen anderen NATO-Armeen eine große Truppenverlegungsübung durchgeführt. Mehr als 2000 Soldaten trainierten in Niedersachsen und Bremen „den Ernstfall“ – was vor allem eine Aktion gegen Russland bedeutet.

Ein Sprecher des Kommandos der Streitkräftebasis in Garlstedt teilte dies am Nachmittag mit. Man spricht vom „größten Militärmanöver in den letzten Jahrzehnten“. Die „Deutschen Wirtschaftsnachrichten“ berichten exklusiv: „Die Soldaten üben nach Angaben der Bundeswehr komplexe logistische und taktische Abläufe bei der Verlegung von Truppen auf dem Luft-, See- und Landweg in ein fiktives Operationsgebiet. An dem rund zweiwöchigen Manöver namens „Joint Derby 16“ beteiligen sich mehr als 2000 Soldaten aus zwölf Nationen mit insgesamt rund 450 Militärfahrzeugen.“ Mit 800 Mann ist die Bundeswehr am weitaus stärksten beteiligt. Weitere Teilnehmer sind unter anderem Ungarn, Österreich, Frankreich, Niederlande und die USA.

Die „DWN“ berichten weiter:„Das Manöver geht zudem nahtlos in die sich anschließende Militärübung „European Spirit“ über, bei dem Teile der sogenannten Schnellen Eingreifkräfte der EU, die EU-Battlegroups, ihre Fähigkeiten proben und für den multinationalen Einsatz zertifiziert werden sollen.“

Das ist jedoch nicht der einzige Vorstoß die in Richtung Russland gerichtet ist. Denn bereits im Oktober 2015 hatte der NATO Generalsekretär Jens Stoltenberg beim Nato-Verteidigungsministertreffen klargestellt, dass die Nato bereit sei, bei Bedarf Truppen zum Schutz des Bündnisgebietes in die Türkei schicken würde.

Damals hatte der türkische Verteidigungsminister Vecdi Gönül konkret um Unterstützung bei der Luftabwehr gebeten. Offensichtlich war jedoch, dass der Hintergrund das Eingreifen Russlands in den Syrien-Konflikt gewesen ist.

Im Dezember 2015 schickte dann die NATO seinem Bündnispartner Türkei Flugzeuge und Schiffe. Angeblich ging es dabei jedoch alleine um die Stärkung der türkisch-syrischen Grenzsicherung.

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Kommentar

24 Kommentare

  1. Tja so ist das, wenn der Russe auf seinem eigenen Boden ein Manöver abhält (was angekündigt ist und wo sonst mitunter auch NATO Länder dran teinnahmen), dann ist es eine Provokation an den Westen und Europa in Gefahr, durch dem „bösen bösen“ Russen, aber wenn die USA bis an die russ.Grenzen ihre Truppen und Waffen stellen, ihre Vasallen in Stellung bringen und Manöver abhalten, dann dient das dem Frieden! So erzählt man es uns zumindest im deutschen Staats-TV! Und weil das ja angeblich „dem Frieden“ dient wurde z.B. auch immer die Vernichtung der BRD geprobt, bei NATO-Übungen (Wo H.Kohl, auf Anraten seines Staatsekretärs, diese dann verlassen hatte, als Protest! Da hat man jetzt mit Frau M. weniger Probleme, der wäre es egal)

  2. Ich hoffe nur, dass die Schuldigen an einem eventuellen 3.WK dann nicht sofort sterben. Ihr Sterben sollte langsam und qualvoll sein.
    Ansonsten stimme ich Steve voll zu.

  3. Deutschland du Marionetten dummes Land haben wir nichts gelärmt ne ne ne jede 100 Jahre müssen wir uns unterjochen und versammeln wir uns um von den Russen eine auf die fresse zu bekommen

    • Hallo Richard Meirick,

      Sie könnten sich irren bzgl.der Kenntnis über die Schuldigen. Fragen Sie doch mal in Ihrem Umfeld nach. Sie werden erstaunt sein, wieviele Deutsche in völliger Unkenntnis leben. Viele wollen sich mit dem Gedankengut, wie in den Foren kommentiert, gar nicht beschäftigen. Ich habe zumindest diese Erfahrungen gemacht und das auch in der eigenen Familie.

      • @Pluto
        So isses !
        Da stehen die Deutschen den Amerikanern in nichts nach. Ich hab da schon Haasträubende Antworten gekriegt, wie z.B.: „Na und, Kriege gab’s schon immer !“ oder : „Na, wenn’s dann halt mal wieder sein muss !“ bis zu den üblichen : „Da kann man eh nix machen !“ und „Das war schon immer so !“
        Aber der hier, der macht mich fassungslos : „Die werden schon wissen, was sie tun !“
        Bekloppte, nur noch Bekloppte im Land, und der Gewöhnungseffekt tut sein übriges.
        Man fühlt sich einsam, seeehr einsam, so manches Mal !

    • Auch im kalten Krieg also gab es massive Steuergeldverschwendungen, also muß auch heute – im neuen kalten Krieg, das sauer verdiente Geld des Volkes für sinnlose Militär-Folklore und Kriegs-Sandkasten-Spielchen zum Klo runtergespült werden.
      Durchaus logisch klar.

      Blöderweise hat nur niemand etwas von Militärischen Manövern gegen imaginäre selbsterfundene Feinde. Nichtmal die Soldaten selber. Die müssen ihr letztes Bischen Freizeit für diesen Blödsinn opfern.

      Wenn die wüßten, wen sie in Wahrheit verteidigen, würde jeder sein Gewehr wegschmeißen.

      • Hallo Matthias,

        bei unseren Bundeswehrsoldaten handelt es sich um Söldner, welche ihren Lebensunterhalt beim Bund verdienen. Es ist eine weitere Menschengruppe, neben Beamten, Bediensteten des ÖD, Politikern u.s.w., die von Steuergeldern lebt. Dazu kommen jetzt noch Jene, die unter dem Deckmantel der Nächstenliebe, in der „Asylindustrie“ gut verdienen.
        Nicht zu vergessen sind die Beschäftigten in der Rüstungsindustrie. Glauben Sie, diese wissen nicht das eine Waffe tötet. Trotzdem malochen sie weiter, um eben ihren Lebensunterhalt zu verdienen.
        Machen Sie den Versuch den Menschen dieses unsinnige Verhalten zu erklären. Verschwörungstheoretiker oder Spinner könnten noch die harmlosesten Bezeichnungen sein, die Sie treffen würden.

  4. sieht nach mastertroll aus:
    http://www.streitkraeftebasis.de/portal/a/streitkraeftebasis/!ut/p/c4/NYvBCsIwEAX_aLcFUeutpQh68OBF60WSJoTVdhPWRFH8eJODb2Auw8MLZlg9yalIntWEZxxG2ugXPO76GugDSVtJDMnqxM4y3Lx546n8jIXRs43F0XKkbCcqeoHgJU6lJJFcgAwOVd131aL6r_626_12eWiaVb_rjhjmuf0B-kFRrg!!/

    Auszug

    „Welches Szenario wird geübt?

    Die Übung spielt im fiktiven Staat „Coastland“, der geografisch etwa den Bundesländern Niedersachsen und Bremen entspricht. Er liegt 5 000 Kilometer von Europa entfernt. Die logistische Organisation des Aufmarsches in „Coastland“ ist das zentrale Übungsthema. Zur Vorbereitung der eigentlichen Operation müssen Ausrüstung und Fahrzeuge mit dem Schiff, das Personal mittels Flugzeug zu den Eintrittspunkten Bremerhaven und Nordholz transportiert werden. In Garlstedt nördlich von Bremen werden sie dann erst zusammengeführt, versorgt und treten schließlich ihren Marsch zum Zielort Munster an. Dort sind bereits Kräfte der Einsatztruppe vor Ort.

    Hat die Übung ein Alleinstellungsmerkmal?

    Ja! Das Übungsthema, also der Aufmarsch in ein Einsatzgebiet, wird sehr selten geübt. Dieser ist bei anderen Übungen meist nur Mittel zum Zweck, hier aber Hauptbestandteil. Die Herausforderung bei JODY ist zudem das Verlegen von großen multinationalen Truppenkontingenten und der Ausrüstung über mehrere tausend Kilometer. Nicht zu vergessen die anschließende Versorgung der Truppe im Einsatzgebiet.

    Wer hatte die Idee zum Übungsthema?

    Die Übung ist in intensiver Zusammenarbeit der Streitkräftebasis mit dem Multinationalen Kommando Operative Führung entstanden. Dieses Fähigkeitskommando ist spezialisiert auf die Bereiche Übung und Einsatz. Die Streitkräftebasis erarbeitete das Konzept Anfang 2015. Dieses bildet den Leitfaden. Wir Ulmer haben unsere Ideen und Erfahrungen eingebracht und wurden mit der Durchführung beauftragt. Die Übung leitet unser Befehlshaber, Generalleutnant Richard Roßmanith.“ Auszug Ende

    Kinnings, lasst euch nich ins Bockshorn jagen!

    Trotzdem stimme ich auch für sofortigen NATO(d) -Austritt :-D

  5. Na mal sehen, wenn die „Werteverteidiger“ in der Dackeltruppe der USA endlich aufwachen. Hängematte liegen, viel Knete bekommen um Ami-Wünsche zu erfüllen und den Kopf für ihre Spielchen hinzuhalten, ist nicht alles. Spätestens wenn sie auf die eigenen Mitbürger schiessen müssen, wird es zum Umdenken kommen.
    Ich für mein Fall, werde einen Dreck für eine Nato mit USA tun. Da kommt es eher zu friendly fire – ….ist ja auch von den Amis.

  6. Krieg ist Scheiße, das brauch man nicht diskutieren! Ohne Frage. Wir können aus der NATO austreten klar. Aber wofür? Angenommen ein feindliches Unternehmen, ob ein Land oder eine Terrororganisation das ist hier jetzt egal, schlachtet unser Nachbarland ab und wir wissen das die kommen, dann müssten wir warten bis auf unserem eigenen Hoheitsgebiet Greultaten stattfinden damit unsere Armee eingreifen darf. Die NATO gibt uns die Möglichkeit den Frieden schon vorher zu sichern. Klar gibt es das Argument das die USA die Weltpolizei ist und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht ist. Hey ihr wollt keinen Weltfrieden, okay dann lasst doch überall auf der Welt weiterhin schlimme Sachen geschehen und wir schauen zu! SRY Krim wurde ja schon vergessen!