in D/A/CH

Eine wunderbare Märchenstunde habe Angela Merkel wieder einmal dem Bundestag beschert. So begann Sahra Wagenknecht ihre heutige Rede in der Debatte zur Regierungserklärung zu den Ergebnissen des Europäischen Rats. 

Wagenknecht zitierte eine aktuelle Studie von Ernst & Young, nach welcher jeder zehnte Mittelständler in Deutschland ums Überleben kämpfe. Gar die Hälfte der mittelständischen Unternehmen rechne mit zurückgehenden Umsetzen. “Man sollte vielleicht nicht immer nur auf die DAX-Konzerne gucken,” so Wagenknecht weiter. Keine Region der Welt könne das an zurückgehender Nachfrage ausgleichen, was wir dank der europäischen Krise hierzulande zu verzeichnen haben.

Anschließend prangerte Wagenknecht die stagnierende Lohnentwicklung in Deutschland an. Die Löhne müssten im Vergleich zu vor 12 Jahren heute wenigstens um 12% höher sein, wären sie wenigstens im Gleichklang mit der Produktivität angestiegen, sagte sie. ”Ihre Politik macht die Demokratie in Europa kaputt und diese Politik wird weiterhin auf unseren massiven Widerstand stoßen,” so ihre klaren Schlussworte Richtung Bundesregierung.

Hier die komplette Rede Wagenknechts, die weitere Punkte enthält:

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=c7wxqLHWgKY[/youtube]

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Kommentar

  1. Es gibt sie doch noch, die Opposition im Deutschen Bundestag, bravo Sahra. Es ist die absolute Ausnahme im deutschen Parlament, daß derart Klartext über offenkundige Mißstände gesprochen wird, auffällig still verhielt sich denn auch das Plenum. Gleichwohl wird die Mehrheit der Deutschen – wie Frau Wagenknecht schon konkludent anmerkte – im Herbst wieder Merkel wählen (und nicht Steinbrück, insoweit ist das Original eben „besser“) getreu dem Sprichwort: „Nur die dümmsten Kälber wählen . . .“