in D/A/CH

Schloss Schönblick: Der Noch-Bundespräsident Joachim Gauck ist bekannt für seine tiefsinnigen, herzzerreißenden und überaus belustigenden Predigten Wortschwalle, die oftmals nicht nur unter die Haut gehen, nein, für viele junge Deutsche können seine noblen Wortkaskaden künftig tödliche Folgen haben. Beispielhaft für diese absonderliche Weisheit, Gauck O-Ton: „… das äußerste was ein Mensch geben kann, das Leben, das eigene Leben …“. Wir ergänzen für die Lebens-Sinnsucher unter den Lesern; wenn es darum geht seine 200.000 Euro Pension zu verteidigen, denn er selbst hat nach eigenen Angaben nie in einem besseren System gelebt als dem jetzigen Kapitalismus, aber auch noch nie in Neukölln oder Kreuzberg gewohnt.

Natürlich würden sich viele Deutsche erheblich besser von ihm vertreten fühlen, ließe unser präsidialer Grüß-August seinen Worten handfeste Taten folgen. Vielleicht so legendären Handlungen, wie beispielsweise „Pflugschare zu Schwertern“ oder so ähnlich. Aber genau an der Praxis scheitert unser oberster Pseudo-Demokrat, der nur mit scharfen Worten, nicht aber mit scharfen Schwertern zur Stelle ist. Eben ein unverbesserlicher Theologe Theoretiker. Jetzt, man möchte meinen viel zu spät, bekam er sehr wertvolle Knigge-Tipps von einem Promi. Was Jürgen Todenhöfer Herrn Gauck empfahl … [Gießener Zeitung], der hat ihm da eine kurze Checkliste rübergereicht, was er zur Verbesserung seiner eigenen Kriegs-Erkenntnissituation und seines Images nun noch alles veranstalten könnte:

  • Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.
  • Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.
  • Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Jemen – bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.
  • Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17. Kein Bundespräsident hat sie je besucht.

Die Liste der unterlassenen Amtshandlungen ist selbstredend noch um einiges länger. Gauck scheitert vermutlich schon an der genaueren Begriffsdefinition von „Friedensmission“, über „Verantwortung” wollen wir in diesem Zusammenhang besser gar nicht erst nachdenken. Hätte er gewusst, dass Friedensmissionen heute zwangsläufig Invasionen oder Angriffskriege sind, hätte er womöglich noch die Kurve gekriegt. Nur seine vorherige Heimat, die DDR (ugs. Deutsch-Deutsches-Rentnerparadies), hatte nun mit derlei Spektakel rein gar nichts am Hut.

Dass Gauck gemäß Grundgesetz dem Frieden zu dienen hat, ist bei ihm noch nicht angekommen oder es ist der unbeabsichtigten Verwechselung von Krieg und Frieden geschuldet, was schon mal passieren kann. Er geht nach wie vor sehr dienstbeflissen davon aus dem System dienen zu müssen, das war bereits in seiner vorherigen Welt so, aber mit dem Grundgesetz hat das alles rein gar nichts zu tun. Das Grundgesetz ist auch nicht so heilig wie die Bibel und lässt sogar erheblich mehr Interpretation zu.

Auch in seinem vorherigen Leben hat er stets üppige Belohnungen für sein „systematisches“ Wohlverhalten empfangen dürfen, vermutlich noch erheblich mehr als er dort jemals an Sakramenten hat fortschleppen können. Vermehrtes Hintergrundwissen zum Vorleben des Gauck’lers kann man hier in Augenschein nehmen: Dr. h.c. Joachim Gauck, ein Saubermann mit Dreck am Stecken … [Gießener Zeitung]. Klar ist, Wende-Hals-Gauck kommt in jedem System zurecht, selbst Nord-Korea wäre für ihn keine ernstzunehmende Herausforderung.

Amtsbekannt ist, dass der deutsche Präsident nur so eine Art kastrierter Hahn im internationalen, präsidialen Hühnerhof ist. Womöglich ist sein dramatisches Auftreten als Scharren mit den Adlerklauen zu verstehen. Muskelspielerei eben, um bei Putin, Obama, Hollande und Kollegen nicht als Potenzwinzling aus der Provinz dastehen zu müssen. Sicher auch, um parallel dazu ein wenig mehr Welt-Geltung einzufahren. Als „phrasendreschender Präsident von Deutschlands Gnaden“ zu enden kann doch nicht die Erfüllung eines göttlich angerührten Gauck’lers sein. Manchmal bekommt er aber auch gute Verhaltensempfehlungen vom gemeinen Volk, wenn es sich bedroht fühlt: Grassierende Blödheit des Joachim Gauck, eine echte Bedrohung für das Volk und der Pöbel ist da sehr wohlwollend.

Im Ergebnis der gestellten aber für ihn kaum zu bewältigenden Aufgaben soll sich Joachim Gauck nunmehr entschlossen haben, nach Konsultationen mit seiner Frau wie auch mit seiner Gespielin, das Amt des Bundespräsidenten nicht weiter ausüben zu wollen. Ebenso ist er nicht bereit seine Kinder und Enkel für Deutschland in die Friedenseinsätze zu befehligen, wo er selbst doch dem Pazifismus schon seit geraumer Zeit abgeschworen hat.

Demnach wird er nach regulärem Ablauf seiner Dienstzeit den Job nicht mehr fortführen und sich voll und ganz darauf konzentrieren, seine diversen Renten und Pensionen mit seinen Lieben noch recht lange durchzubringen. Dies ganz im Sinne jener, die ihm stets die Pöstchen für seine wohlwollenden Lohnschwätzereien zugeschoben haben und zum Leidwesen jener die die Zeche zu zahlen haben … mit Blut und Geld.

Quelle-Video: Gauck Zitat, aus dem ersten Absatz Video auf YouTube

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. neopresse! Wenn Ihr eine kritische Stimme sein wollt, die konstruktiv sein will und gehört werden will, so solltet Ihr Euch an ethisch verantwortbare Richtlinien halten und diffamierende Verwendungen wie „Predigten“ und „Theologe“ zur Beurteilung politischer Witzfiguren unterlassen. Damit seid Ihr auch nicht besser als die Politiker selbst und Ihr verliert damit mit Sicherheit einige Leser wie mich! Schade, ich dachte, ich hätte endlich eine „unabhängige“ Nachrichten-Seite gefunden, die nicht polemisch wäre… aber welches Journalistenportal heutzutage verfällt nicht dem Irrsinn der Weltpolitik! Tschüss!

    • @Berdholt: Ihnen ist schon klar, dass der Autor absichtlich derbere Umschreibungen nutzt, um die Situation zu erläutern? Das steht auch in seinem Autorenprofil unter dem Beitrag. Es ist logischerweise KEINE professionelle Analyse die uns in monotonen Grautönen dargeboten wird, sondern ein „Zerrbild“, dass noch mehr aus der Reihe tanzt, als die Realität an sich.
      Mit anderen Worten könnte man auch sagen, es ist überspitzt, eine Parodie, eine Übertreibung, die jedoch einen Wahren Kern enthält. Er kommt nur deshalb zur Geltung, grade WEIL der Autor so übertrieben hat.
      Darum verstehe ich Ihre Empörung nicht. Einfach genauer lesen und mal kurz nachddenken, um die Ironie des Beitrags aufnehmen zu können anstatt gleich zu motzen.
      Angenehmen…

      • Oh nein, das wusste ich ja gar nicht! Sowas, dass ich den Sarkasmus nicht entdeckt habe. Und die Parodie erst… schäm dich Berdholt! Also wirklich (tztztz) – aber ich bin froh, dass Sie mich noch einmal darauf hingewiesen haben.

      • Sehr zuvorkommend! Danke für Ihre emotionale Teilnahme an der Diskussion. Das bringt frischen Wind in die neumodern rationlistische Atmosphäre!

    • Der singt das Lied, für das er bezahlt wird – nicht mehr und nicht weniger. Wenn er es nicht hinbekommt, darf er abtreten. Wie hieß das so schön beim braven Soldaten Schwejk: „Er läßt sich bestimmt nicht durch jeden x-beliebigen Trottel ersetzen“.

  2. Ja, da gebe ich Ihnen Recht, Entsorgter! Ich halte auch nichts von diesem Politiker, weil er meines Erachtens ein „Vorgauckler“ ist, was den Pazifismus angeht. Man kann nicht Pazifist sein und gleichzeitig eine „westliche Demokratie“ verteidigen, weil diese polarisiert! Sie zwingt die marxistische Politik in die Knie und fordert Opfer – mittlerweile 120 Millionen – mehr als die ersten beiden Weltkriege. Dennoch muss man nicht gleich Begriffe verwenden, die zudem noch andere Fässer aufmachen! Ein schlechter Artikel, der seinem Anliegen nicht gerecht wird!

  3. Selbstredend. Diesen Menschen Gauck braucht sich niemand anzuhören respektive zum Vorbild zu nehmen. Er bleibt was er war und ist, ein Stasi – Systemgünstling.

    Ein Mensch, der wie fast alle Systemhuren, Wasser predigt aber Wein säuft.

    Gauck würde seine Söhne bzw. Enkel den Krieg nicht empfehlen.

    Diese würden vermutlich bei einer Generalmobilmachung, wenn überhaupt, in irgendwelchen Schreibstuben sitzen.