Gysi im ZDF Interview über Nato Kriege und Armut in Deutschland

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Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag und Oppositionsführer Gregor Gysi hat im ZDF-Sommerinterview die kriegerischen Auseinandersetzungen weltweit hart kritisiert. Die Linke stehe zu ihrer pazifistischen Haltung. Außerdem prangerte er die von SPD und Grüne beschlossene Umverteilung von Unten nach oben an.

Auslandseinsätze und Rüstungsexporte

„Wir müssen lernen, dass sich die Probleme dieser Erde nicht mit kriegerischen Auseinandersetzungen lösen lassen“

erklärte der Politiker der Linkspartei im Interview mit dem ZDF. Der Vormarsch der IS-Miliz sei erst durch die Unterstützung der USA und durch den Irakkrieg möglich gewesen.

„Mann muss da immer an den Beginn denken“

so Gregor Gysi. Im Interview geht es auch um die NATO Angriffskriege gegen souveräne Staaten wie dem Irak oder Libyen. Gysi äußert sich energisch gegen diese Art der Kriegspolitik. Der Fraktionsvorsitzende wörtlich:

„Gaddafi war schlimm, aber ist die Situation nun dort besser? Wir können dort keinen einzigen Diplomaten halten.“

Er beruft sich damit auf die brutalen Kämpfe um die libysche Hauptstadt Tripolis die seit einigen Wochen dort stattfinden. NEOPresse berichtete: „Libyen nach der NATO Demokratie“

Armut in Deutschland

„In Deutschland haben so viele Menschen wie nie eine Arbeit – und dennoch wächst die Kluft zwischen Arm und Reich. Zu diesem Befund kommt der Paritätische Gesamtverband in seinem ersten Gutachten zur sozialen Lage, das sich von Expertenstudien zu Konjunkturindikatoren abgrenzt. „Am wachsenden Wohlstand haben immer weniger Menschen teil“, sagte der Vorsitzende des Wohlfahrtsverbandes, Rolf Rosenbrock, am Donnerstag in Berlin.

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Fast jeder Sechste sei armutsgefährdet. In der Europäischen Union (EU) liegt Deutschland im Mittelfeld. Der Sozialverband sieht in der Regierungsarbeit von CDU/CSU und SPD kaum Ansätze, die Kluft zu verringern.

„Wenn wir den Koalitionsvertrag als Drehbuch nehmen, müssen wir pessimistisch sein“, sagte Rosenbrock.“ so der FOCUS

Gregor Gysi erklärte, dass die SPD und die Grünen mit Agenda 2010 und Co. die Umverteilung von Arm nach Reich gefördert hätten und auch deswegen eine gemeinsame Regierungsbildung auf Bundesebene schwer denkbar ist.

Rot-Rot-Grün auf Bundesebene?

Auf eine direkte Zusammenarbeit könne zurzeit nicht hingearbeitet werden, da die Programme der Parteien viel zu weit auseinander liegen würden. Aber das ist auch nicht unbedingt das Ziel der Linken, so Gysi.

„Meine Partei muss ein Wechselmotor sein“

so der Chef der Linksfraktion weiter. erst ein Umdenken in der Bevölkerung und eine Wechselstimmung würden auch SPD und Grüne zum Umdenken bewegen. Die SPD und die Grünen sind zuletzt im Ukraine Krieg außenpolitisch weit weg vom Kurs der Linken gedriftet. Eine Koalition auf Bundesebene gilt als unwahrscheinlich.

QUELLE:

http://www.focus.de/finanzen/news/steigende-ungleichheit-kluft-zwischen-arm-und-reich-so-gross-wie-nie_id_3796698.html

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