in D/A/CH

Von Dr. Michael Grandt. Unglaublich: Sie als deutscher Staatsbürger zahlen immer noch Besatzungskosten und finanzieren auch noch den „geheimen Krieg“ der USA mit.

Wir sind immer noch von einem der ehemaligen Alliierten im Zweiten Weltkrieg, den USA, besetzt. Was offiziell als politisch nicht korrekt und als eine Verschwörungstheorie gilt, beweist der Bundeshaushalt. Denn dort sind die „Besatzungskosten“ im wahrsten Sinne des Wortes „versteckt“.

Unter „Einzelplan 08“ (Bundesministerium der Finanzen, Kapitel 0802) entdecke ich im Bereich „Sächliche Verwaltungsausgaben“ (Titelnummer 51701) den Punkt: „Lasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt bzw. Abzug von ausländischen Streitkräften“.

Hier sind fein säuberlich die Kosten der Besatzung aufgeführt, die der deutsche Steuerzahler bis heute zu entrichten hat.

Dazu heißt es auf Seite 11 des Bundeshaushaltsplanes von 2015 nur lapidar: „Der Bund trägt bestimmte Verteidigungsfolgekosten, die im Zusammenhang mit dem Aufenthalt der ausländischen Streitkräfte in der Bundesrepublik Deutschland entstehen.“

Doch Sie bezahlen auch für die „Abgeltung von durch die Entsendestreitkräfte verursachten Schäden.“ Dabei handelt es sich um Personen- und Sachschäden aus Verkehrsunfällen, Manöverschäden und Schäden an von den Streitkräften genutzten Liegenschaften.

Der Hammer: „Die alliierten Streitkräfte haben nach den völkerrechtlichen Vereinbarungen einen Anspruch auf Erstattung des Wertes der Investitionen, die sie aus eigenen Mitteln auf der Liegenschaft getätigt haben, und die den Wert der Liegenschaft bleibend erhöhen.“

Im Klartext: Die USA und Russland erhalten heute noch Geld dafür, dass sie auf unserem deutschen Boden, als Besatzungsmächte, Kasernen gebaut haben, die nach ihrem Abzug veräußert wurden!

Das alles basiert auf NATO-Truppenstatut und der Zusatzvereinbarung zum NATO-Truppenstatut sowie des deutsch-sowjetische Aufenthalts- und Abzugsvertrages (AAV), die nach wie vor gelten und Deutschland de facto zu einem besetzen Staat machen.

Im Jahr 2015 addierten sich diese Kosten immerhin auf sieben Millionen Euro. In den vergangenen zehn Jahren waren es knapp eine Milliarde: Rund 600 Millionen Euro für US-Bauten (Flugzeughangars, US-Kindergärten auf den Stützpunkten u.v.m.), rund 350 Millionen Euro, mit denen Schäden ausgeglichen wurden, die US-Soldaten angerichtet haben, und Sozialleistungen bezahlt wurden, die von den Amerikanern entlassene Zivilangestellte bekommen. Zusätzlich deutsche Subventionen für den Umzug der amerikanischen Luftwaffe von Frankfurt nach Ramstein und Spangdahlem, sowie Steuer- und Zollvergünstigungen in unbekannter Höhe. In den nächsten Jahren werden die Kosten der versteckten Besatzung weiter steigen.

Ein Beispiel ist das neue Militärkrankenhaus in Weilerbach, das die Amerikaner bis 2018 bauen wollen. Es soll das bisher größte US-Militärkrankenhaus in Landstuhl ersetzen. Nach Angaben der Bundesregierung werden die Amerikaner für Bauherren- und Planungskosten etwa 43 Millionen Euro bezahlen. Doch die realen Kosten betragen 170 Millionen Euro. Der Bund, also Sie als Steuerzahler – und sonst niemand – berappen die Differenz von 127 Millionen Euro für das neue US-Militärkrankenhaus.

Doch Sie tragen, wenn auch unfreiwillig, dazu bei, die Militärinfrastruktur für die geheimen Kriege der USA aufzubauen.

Denn: Von den amerikanischen Stützpunkten hierzulande werden u.a. Drohnenangriffe in Afrika koordiniert. Mit im Boot: Die US-Geheimdienste. Und das alles subventioniert und mitfinanziert vom deutschen Michel, schön versteckt in einem 3.000-seitigen Haushaltsplan…

Übrigens: Die Bundesregierung sieht „aktuell keine Bestrebungen“ das Abkommen zu ändern.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Die Kosten können doch nicht stimmen!
    Wenn man bedenkt, das die USA in der BRiD GmbH 18 Militärbasen haben soll + CIAu.NSA Basen, für deren Kosten wir ja aufkommen müssen, dann wird schnell klar, das es wesentlich mehr sein muß!
    Zudem kommen noch versteckte „Reparationszahungen“ – Z.B. die U-Boot“Geschenke“, ans „gelobte Land“ u.die Rentenzahlungen, an Bürger „aus dem gelobten Land“, welche einfach aus der Rentenkasse entnommen werden.

    Was mich aber mal interessieren würde, vielen Bürgern ist bewußt, dass wir besetzt sind, kein richtiger Staat sind, keinen Friedensvertrag haben u.alle Ämter, Behörden usw. nur eingetragene Firmen sind, somit keine Rechte haben u.deren Angestellte, keine Beamten sind, warum klagt z.B. keiner vorm EuGH ?

    • SGB XII beantragen jetzt!

      Erwerbslosenforen, die geistigen Vernichtungslager für die Deutschen

      Ob die Hartz-IV-Sanktionierten in den virtuellen Erwerbslosenforen immernoch juristischen Rat suchen würden, wenn sie wüßten, daß sie dort im geistigen Vernichtungslager unterwegs sind?

      Die KZ-Aufseher heißen dort Moderatoren. Sie erkennt man leicht an der Vielzahl ihrer geistigen Ergüsse, dessen völlig sinnentleertes Ejakulat dem Sanktionierten nicht wirklich weiterhelfen soll.

      Denn die tägliche Verschwörungspraxis zeigt, daß die Moderatoren kostenlose Tipps, die kostenpflichtige Rechtsberatungen überflüssig machen, einfach entfernen und diese Foren-Mitglieder sperren.

      Zum wirklichen Höhepunkt gelangen über diese Erwerbslosenforen nur die Eingeweihten und dazu gehören schon mal gar nicht die unschuldigen und ahnungslosen Hartz-IV-Opfer, sondern andere.

      Moderator kann praktisch jeder zwangsneurotische Grundgesetz-Allergiker, SGB-II-Fanatiker mit Leistungs-Missbrauch-Paranoia oder Deutschenhasser mit endogener Anti-Nationalstaat-Psychose werden.

      Aus o.g. krankheitsbedingten Gründen dürften die Eingeweihten in Verfassungsschutz, Agentur für Arbeit, Freimaurer-Faschismus-Logen und/oder gleichwertiger Menschenschinder-Sekten zu finden sein.

      Jeder Gang zum Arzt/Psychotherapeut für eine krankheitsbedingte Erwerbsunfähigkeit SGB XII ist besser, als der Gang über die Erwerbslosenforen, Sozialgerichte und anderen Sozialschmarotzer.

      weiterlesen, weitersagen …

      Erwerbslosenforen, die geistigen Vernichtungslager für die Deutschen
      https://aufgewachter.wordpress.com/2016/11/21/erwerbslosenforen-die-geistigen-vernichtungslager-fuer-die-deutschen/

  2. Ein Klasse-Beitrag, auch wenn noch mächtige Nebenkosten dazu kommen (Steve)!

    Mit den Drohnenkriegen verschiebt sich das Gewicht immer mehr zu unseren Ungunsten. Da wird auch Trump nicht meckern, denn da zahlen wir ja schon und „USA is first“!

    • Ist richtig.

      Noch wesentlich mehr, das 5fache sollt ihr bezahlen.
      Vielleicht wacht dann das deutsche Volk endlich mal auf.
      Wenn Milliarden für Besetzung und illegale Flüchtlinge verbraten werden, macht ja nix, Hauptsache das Fußballspiel am Samstag fällt nicht aus.

  3. Auslandschweizer
    Wer mehr als 6 Monate (im Jahr) für ein solches besetztes Land Arbeiten geht , hat sowieso nicht alle Tassen im Schrank . In der Schweiz arbeiten wir za. 1 Monat im Jahr für die Staatssteuern .

    • @M.Kasper – Volle Zustimmung!
      Und als Krönung, in der BRiD GmbH, seine „Steuern“ noch freiwillig an Firmen bezahlt, die vorgeben Ämter u.Behörden zu sein!
      Warum funktioniert dieser unfassbare Jahrhundert-Beschiss?
      Weil wohl 99% hier Schlafschafe sind u.unsere Nachbarländern natürlich auch den Mund halten u.sich sagen, „laß die dummen Deutschen doch für alles u.jeden zahlen, die wollen es doch so“!
      2/3 alle Kosten, die in der EU anfallen, werden vom dummen deutschen Michel bezahlt u.da ist es doch klar, das alle den Mund halten u.sich zudem sagen, „besser so, als wenn die Deutschen ihr ganzes erwirtschaftetes Geld für sich selber ausgeben u.in ihr eigenes Land stecken! Dann geht es denen noch besser u.uns noch viel schlechter“!

  4. Was heißt hier versteckte Kosten? In Art. 120 Grundgesetz ist festgelegt, dass der Bund die Kosten der Besatzung trägt. Dies ist die oberste Rechtsnorm in der BRD. Was ihr da herausgefunden habt, kann also jeder im Grundgesetz nachlesen. Unter alternativem
    Journalismus habe ich mir etwas anderes vorgestellt. Das Offensichtliche als Ergebnis einer Recherche zu verkaufen, ist keine Leistung. Es is armselig.