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Deutschland im Sommer – verarmt: Freibäder schließen überall. Kommunen am Ende?

Wer sich Nachrichten in den Lokalmedien anhört oder liest, wird dieser Tage mit unangenehmen Wahrheiten konfrontiert. Deutschland verrottet vor sich hin – ablesbar an Freibädern. Die werden teils trotz der drückenden Hitze später geöffnet, oder aber sogar ganz geschlossen. Darüber berichtete jetzt auch die „Welt“, die sich in einer Reportage mit einem beliebten Freibad in Duisburg beschäftigte.

CDU lässt schließen

Schon längst sei das Kultbad geschlossen. Damals unter der Ägide der lokalen CDU, die in der Stadt regierte. Das Bad sei „zu teuer“, hieß es. Die „Anwohner“ wurden auf einen See in der Nähe verwiesen. Ein Einzelfall? Mitnichten….

So zitiert die Welt die DLRG, die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft. Die listet gleich 175 solcher Bäder auf, die im vergangenen Jahr geschlossen worden sind. 62 davon sind Freibäder gewesen. Auch in Bayern gab es 16 Schließungen, obwohl das Bundesland soviel Geld hat (auch wenn Freibäder kommunale Einrichtungen sind). Damit hält Bayern bundesweit sogar den Rekord. Nordrhein-Westfalen kommt auf 11 Schließungen und damit auf den zweiten Platz.

Die Kommunen schließen, weil sie kein Geld mehr haben. Über zwei Drittel der Kosten werden durch den Eintritt nicht gedeckt. Der niedrige Kostendeckungsgrad führt aber nicht zu Anhebungen bei den Preisen, zur Kooperation mit Initiativen, zur Kooperation mit Unternehmen – sondern zur Schließung.

Länder, Bund auch die EU, so die DLRG, könnten unterstützen. Dies jedoch ist nicht in allen Fällen möglich – die Fördertöpfe stehen gar nicht erst zur Verfügung. Alles jedoch eine Frage der rechtlichen Regelungen – dies ist kein Naturgesetz. Hessen als Bundesland hat Hallen- und Freibädern nun Geld zur Verfügung gestellt.

Was dies alles mit Merkel-Deutschland zu tun hat? Das Land marodiert vor sich hin. Nach mehr als 12 Jahren Regentschaft und Milliarden-Beträgen, die in die EU fließen.

Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ja die Merkeltante machts möglich.
    Die Infrastruktur fault vor sich hin, nicht nur die Freibäder.
    Man hat jahrelang von der Substanz gelebt und das Sozialsystem in Grund und Boden gefahren.
    Aber die Merkeltante rennt mit der dicken Brieftasche durch die Weltgeschichte und spielt Krösus.

    • Dann gehoert die alte Sau kraeftig in den Arsch getreten und von den Dummdeutschen endlich entsorgt! Aus meiner Sicht alternatives!

          • Das ist so nicht Richtig AvB , denn zu den Neuwählern zählen auch die die ohne Papiere hier anlandeten und eine deutsche Identität aufgezwungen bekommen haben um das überflüssige Geld anzunehmen das die Deutschen ja nicht wollen sonst würde nicht solange gewählt worden sein biss es PASST. Oder anders rum ?!

        • Es ist aber ein Hoffnungsschimmer erkennbar.
          Bei der letzten Wahl wurde ja eigentlich das alte System abgewählt.
          Dass sie sich in einem letzten Akt der Verzweiflung nochmal aneinanderklammern beschleunigt nur den weiteren Untergang.

  2. Die Konsequenz wäre ab sofort mehr Teilnahme auch an der Kommunalpolitik bzw insbesondere dort.Sich einmischen ,mitgestalten,anpacken und die wegpacken, die nur fressen und kacken und nicht anpacken hier wiederum die Möchtegern Politiker mit gierigen GELDBÖRSEN UND OHNE HIRN SOWIE FEHLENDEN hÄNDEN:

  3. Kein Problem. Die Eliten haben in ihren Anwesen eigene Pools. Wozu also Freibäder? Die Multikulti-Masse hat sich längst an die Spielregeln der neuen Finanzaristokratie gewöhnt. Luxus gibt es nur noch, stellvertretend für die Gesamtheit, für die Finanz- und Funktionseliten. In TV-Sendungen wie 5th Avenue dürfen wir sie bestaunen. Das 21. Jahrhundert ist im Begriff, einen Absolutismus 2.0. zu etablieren.

  4. Die sinkende Besucherzahl hat auch mit der Angst vor Übergriffen auf die weiblichen Besucher zu tun. Mehrere Bekannte mit Kindern gingen bereits im vergangenen Jahr schon nicht mehr in ihr geliebtes Freibad.
    Junge Mädchen – selbst in Gruppen – auch nicht mehr.

    Und welcher Schwimmmeister möchte da noch seinen Beruf ausüben?
    So muß man sich nicht wundern, daß den Kommunen die Einnahmen wegbrechen!!!

  5. Als jemand, der nicht mehr in Deutschland lebt, betrachte ich Deutschland mit immer größerem Befremden, so als würde man eine Suizidsekte beobachten.