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Deutschland: Der Staat spekuliert mit UNBEBAUTEN Grundstücken  der Immobilien-Skandal

In Deutschland suchen viele Menschen Wohnungen oder Häuser zur Miete oder auch zum Kauf. Die Preise explodieren überall. Der frühere Justizminister Heiko Maas hatte die Mietpreisbremse in Deutschland prominent gemacht, um mit einer einfachen Regel die Mieten zu kappen. Selbst das gelingt nicht. Nun stellt sich heraus: Deutschland selbst besitzt viele unbebaute Grundstücke, die einfach unbebaut bleiben. Ein SKANDAL ersten Ranges.

230 Hektar?

Der Bund hat in den großen Städten nach einem Bericht aus der „Rheinischen Post“ insgesamt eine Fläche von 230 Hektar, die unbebaut nicht genutzt wird. Diese Flächen sind in Berlin verfügbar, in Hamburg, München, Frankfurt, in Stuttgart oder auch in Köln.

Dies hat die Regierung auf eine Anfrage der FDP hin eingeräumt und dabei noch weitere Flächen aufzeigen müssen, die nicht bebaut sind: Es geht um 25.799 nicht bebaute „Flurstücke“, also quasi Grundstücke, die insgesamt 87.000 Hektar ausmachten. All diese Grundstücke sind schlicht eine Lösung im Kampf gegen die Wohnungsnot, so Kritiker.

Der Bund oder die Kommunen vor Ort haben in der Regel mehrere Möglichkeiten, um mit diesen freien Flächen zu verfahren: Sie können versuchen, sie als Gewerbegebiet auszuweisen, um Unternehmen vor Ort anzulocken. Sie können alternativ selbst Immobilien errichten lassen, etwa über staatliche Gesellschaften. Oder sie könnten diese Flächen an den Markt geben. Dann würden private Bauträger sie nutzen, um Immobilien zu errichten.

So jedenfalls die „impliziten“, indirekten Forderungen der freien Wirtschaft. Nun könnten auch hier die Mieten zu hoch ausfallen, so die Befürchtung. Als Redaktion stellen wir uns indes die Frage, ob es nicht zumindest günstiger wäre, weitere („zu teure“) Immobilien zu haben, die dann eben nicht genutzt würden als diesen Versuch erst gar nicht zu wagen?

Freie Flächen jedenfalls sind eine weitaus größere und naheliegendere Chance auf mehr Wohnraum als Mietpreisbremse, die schlicht Investitionen verteuern. Die Regierung „reguliert“ aber lieber statt zu „regeln“, so der Eindruck von der GroKo.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Diese Regierung ist das Schlimmste, was Deutschland nach dem letzten Krieg erlebt hat.

    Egal, wohin man schaut – Alles ist Unheil an und für Deutsche!!!!!

    Verschwindet, ihr korruptes, kriminelle Pack!!!

  2. Es kommt darauf an, was das für Flächen sind. Die pauschale Benennung von Flächenzahlen sagt gar nichts. Möglicherweise gibt es ja schon Planungen! – In unserem Städtchen besitzt der Bund seit mehreren Jahren ehemalige US-Kasernen und US-Wohnanlagen und etliche Hektar Leerflächen. Hier wartet die Bundesimmobilienagentur auf Planungsvorgaben der Stadt. Abhängig davon und erst danach kann die BIMA sie als Gewerbefläche oder als Wohnraum oder zum Neubau verkaufen. Erst jetzt nach 4 Jahren wird nun abgerissen, saniert und neu gebaut. Der Leerflächenbesitz könnte auch der normale Durchlauf sein, der sich aus alten Militärflächen der Aliierten ergibt. Kritisch sind nur Flächen, wo es keine zeitnahe Planung zur Verwendung gibt.

  3. Gehen Sie nur einmal mit offenen Augen durch die Stadt oder Gemeinde, in der Sie wohnen! Fast überall finden Sie Gebäude und einzelne gut nutzbare Wohnungen, die jahrelang leer stehen. Überall gibt es auch einzelne heruntergekommene Gebäude und Grundstücke, deren Restauration oder Wiederbebauung sich lohnen würde. Die Wohnungsnot ist so groß, dass eine Fortsetzung der liberalisierten Wohnungswirtschaft einfach nicht mehr möglich ist. Wenn Gemeinden, Länder und Bund nicht ein Gegengewicht gegen die private Bauwirtschaft aufbauen und selbst einfache aber ausreichende bezahlbare Wohnungen errichten, wird die Situation nur immer schlimmer werden.