in D/A/CH

Berlin – Der frühere Vorsitzende der Linken, Lothar Bisky, hat seine Partei aufgefordert, Peer Steinbrück zum Kanzler zu wählen und sich für ein rot-rot-grünes Bündnis nach der Bundestagswahl zu öffnen. „Die Vorstellung, man dürfe eine bestimmte andere Partei auf keinen Fall berühren, ist doch unglaublich kindisch“, sagte Bisky der „Zeit“. Ein Bündnis wäre eine Chance für die Partei, aus ihrer Enge herauszukommen.

Er könne sich vorstellen, dass die Linke ihre außenpolitischen Positionen, etwa zu einem Ausstieg aus der Nato, korrigiere. „Die Linke wird sich auf ihren Glaubenssätzen nicht ewig ausruhen können“, so der Europaabgeordnete. Spöttisch äußerte sich Bisky über die Aufstellung seiner Partei für die Bundestagswahl, die aus Gregor Gysi und sieben Spitzen-Kandidaten besteht: „Ich finde, sie hätten elf nehmen sollen, dann könnten sie wenigstens Fußball spielen.“ (dts Nachrichtenagentur)

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