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Die deutsche Bundesbank kauft erstmals seit über zwei Jahrzehnten wieder Gold, um die Reserven zu erhöhen, berichtet „Bloomberg“. Offenbar macht sich die Bundesbank Sorgen um die Deutsche Bank, um europäische Banken, den Euro und möglicherweise auch den Dollar. Angesichts der Eurokrise und des Niedergangs der Deutschen Bank befürchtet die Deutsche Bundesbank offenbar eine neue Finanzkrise. Daher womöglich das neue Interesse an höheren Goldreserven, nachdem die Bundesbank im Jahr 2013 noch angekündigt hatte, über 670 Tonnen Gold aus New York und Frankreich wieder nach Hause zu bringen. Jetzt, wo die konservative Bundesbank wieder auf dem Markt ist und Gold kauft, fragt man sich, ob das Ende der Fiat-Währungen näher rückt.

Frühere Hinweise auf das mögliche Ende der Fiat-Währungen und die Rückkehr zum Goldstandard stammen aus dem vergangenen Jahr, als sowohl die polnische und die ungarische Notenbank ihre offiziell ausgewiesenen Goldreserven weiter aufgestockt haben. Gold ist eben in einer Finanzkrise der Anker des Vertrauens und könnte sich in einer sich in der Welt ausbreitenden Währungskrise zum rettenden Anker erweisen. Gold könnte nicht nur der rettende Anker sein, sondern die Zentralbanken zurück zu einem goldgedeckten Währungssystem führen. Donald Trump arbeitet hinter den Kulissen offenbar an diesem Plan. In den Medien gab es bereits entsprechende Hinweise des US-Präsidenten. Auch China und Russland haben in den vergangenen Monaten tonnenweise Gold gekauft. Die Zeichen könnten tatsächlich auf ein neues, goldgedecktes Währungssystem hinweisen.

Die Deutsche Bundesbank hat im September ihre Goldreserven um rund 90.000 Feinunzen aufgestockt. Dieser monatliche Anstieg ist im Vergleich zu den Käufen anderer Zentralbanken zwar noch gering, doch wer weiß, was die Bundesbank in den kommenden Monaten noch kaufen wird. Vielleicht hat sie noch eine Überraschung parat. Bislang sind die gestiegenen deutschen Goldreserven nur in Bloomberg-Grafiken zu sehen. Deutsche Medien halten sich zu diesem Zeitpunkt noch mit ihrer Berichterstattung zurück, obgleich das veränderte Verhalten der Bundesbank den deutschen Medien für gewöhnlich eine Meldung wert ist. Immerhin handelt es sich um die ersten Goldkäufe seit 21 Jahren.

Es entsteht beinahe der Eindruck, dass die Befürchtung von den zu treffenden Entscheidungen der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde in Deutschland groß zu sein scheinen. Auch die Daten des IWF zeigen, dass die Zentralbanken rund um den Globus ihre Goldkäufe 2019 fortgesetzt haben. Dass die Bundesbank erstmals seit 21 Jahren Gold kauft, lässt die Befürchtungen vor dem Ausbruch einer neuen Finanzkrise in aller Welt wachsen.

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