in Politik

Großbritannien verfolgt in der Corona-Krise eine andere Strategie, als die Staaten der Europäischen Union. Seit dem Brexit unterliegt Großbritannien nicht mehr den Gesetzen der Europäischen Union, Großbritannien kann also selbst darüber entscheiden, ob und welche Maßnahmen im Kampf gegen die Ausbreitung des Corona-Virus unternommen werden.

Zwar haben die EU-Mitgliedsstaaten im Zuge der Corona-Krise ihre eigenen Entscheidungen getroffen, ohne auf eine gemeinsame EU-Strategie zu warten. Doch nachdem zahlreiche EU-Mitgliedsländer wie Italien, Polen, Tschechien oder Frankreich ihre Grenzen entgegen des Schengen-Abkommens geschlossen haben, musste die Europäische Kommission wohl oder übel nachziehen. Vielmehr dürfte es doch nun so sein, dass die EU-Kommission nichts mehr zu sagen hat. Deutschland hat unter Kanzlerdarstellerin Angela Merkel als letztes EU-Land die Landesgrenzen geschlossen.

In Großbritannien lehnt man den totalen Shutdown, um das Coronavirus zu bekämpfen, jedoch ab. Alte Menschen und solche mit schwachem Immunsystem sind von Regierungschef Boris Johnson aufgerufen, sich selbstständig und freiwillig in Selbstisolation zu begeben. Bei gesunden Bürgern wolle die Regierung das Risiko einer Infektion bewusst in Kauf nehmen, um so schnellstmöglich eine sogenannte „Herdenimmunität“ herzustellen. Das Wichtigste, was man tun könne, sei, die Hände oft und gründlich mit Seife zu waschen. Die soziale Distanzierung dürfe man nicht zu früh einführen. Ein shutdown sei nicht geplant.

Großbritannien will die Ausbreitung des Virus, so die Medienberichte, nicht nur durch eine Stilllegung des öffentlichen Lebens erreichen. Stattdessen will Johnson mithilfe des Konzepts der Herdenimmunität eine Art Gewöhnungseffekt bei einer kritischen Masse von Bürgern herbeiführen, die in weiterer Folge verhindern sollen, dass mögliche weitere Virus-Wellen greifen können. Mit dieser Strategie soll der Schaden für die Wirtschaft des Landes minimiert werden.

Diese Regelung legt die Überlegung nahe, ob es überhaupt eine so schwere Corona-Epidemie in Europa gibt. Wenn das Virus so gefährlich ist, wie man uns glauben machen will, weshalb ergreift Großbritannien dann keine drastischeren Maßnahmen? Lesen Sie mehr zur Corona-Entwicklung hier…

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. „… weshalb ergreift Großbritannien dann keine drastischeren Maßnahmen? …“

    Ich warte auf den bald zu erwartenden „Europäischen Tag der Corona-Hysterie“, ab dem die lebensfremde und bürgerferne EU-Bürokratie das Tragen jeglicher Anstecknadeln verbietet.

    Das da die (EU-)Bürokratie noch nicht drauf gekommen ist!

  2. Jeder Gedanke, die Pandemie sei vielleicht „nicht so schlimm“, ist grauenhaft verfehlt.
    Wir stehen in einer exponentiell wachsenden Epidemie, Millionen werden erkranken, davon 20% schwer. Die Intensivbetten reichen natürlich nicht aus. Hunderttausende werden sterben, auch sehr viele Jüngere. Bei den Überlebenden sind vermutlich bleibende Schäden zu erwarten. Die Weltwirtschaft trudelt in eie sehr schwere Rezession.

    Alles das ist Folge einer völlig inkomptetenten Politik, jeder einzelne Todesfall wäre zu vermeiden gewesen, und die Rezession in Deutschland wäre abgefedert gewesen.
    Taiwan, hatte (FRÜHE REAKTION schon 12/19) landesweit nur ein paar Dutzend Erkrankte.

    https://www.spreaker.com/user/revolutionaufsendung/095-dr-wolfram-baumeister-fakten-zum-cor#

    • Guten Tag,
      Trolle brauchen wir hier nicht die gibt es genug der ganze Mist wird beim Impfen schon genug und das auf kosten der Gesundheit unserer Kinder verbreitet.
      Warum sind die Krankenhäuser leer und niemand kennt Corona- Personen.

      Es geht nicht um Corona… was macht die NWO?

    • Das einzige, was wirklich „schlimm“ ist, sind unverantwortliche Leute, wie Sie, die glauben beim Thema Corona fleißig Trittbrett fahren zu können.

      Vielleicht kann man mit solchen aufgebauschten Panik-Schiebereien die Ängste von Lesern der Systempresse schüren – hier können sie sich damit vom Acker machen!

      Zum Glück kann man Leuten, die immer unter gleichem Etikett auftreten, mit Google etwas nachspüren – meine Empfehlung an das Forum.

    • „Grauenhaft“, weil unwissenschaftlich, sind die Vorhersagen über Erkrankten- und Todeszahlen. Daran erkennt man sofort, dass Mediziner keine Naturwissenschaftler sind. Diese Zahlen sind propagandistische Luftnummern. Ihr einziger Zweck ist es, unbedarfte Zeitgenossen zu verängstigen und sie in Panik zu versetzen.

      Deutsche Politiker, die Waffen ins Ausland verscherbeln, die an der Ausbeutung und Zerstörung unterentwickelter Länder beteiligt sind, die der UNO-Landminenverbotskonvention zustimmen, sie zuhause aber nicht ratifizieren, die ungerührt mit ansehen, wie weltweit alle 3 Sekunden ein Kind verhungert, obwohl das vermeidbar ist – solchen Politiker nehme ich ihre Maßnahmen in „Sorge um die Gesundheit der Menschen“ in der BRD nicht ab!

      • @bärchen: Die Virologen brauchen Geld für ihre Lehrstühle. Das müssen sie einwerben. Und nix ist dazu besser geeignet als eine Panikpandemie. Das steht hinter der Panikmache. Das Mediziner nix von Statistik verstehen ist ein alter Hut. Da habe ich schon ziemlich schlimme Arbeiten gesehen, die teilweise sogar mit den Zahlen in den Arbeiten ohne weitere Quervergleich als Schwachsinn zu erkennen waren.

    • Selten so einen Unsinn gelesen. Millionen können infiziert werden. Aber davon werden nur wenige erkranken. Diese Quote liegt nach den Messungen aus China, Angaben der WHO und anderen Quellen irgendwo bei 15 bis 20%. Bei einer Herdenimunität von 60 bis 70% sind also unter 60 Mio. in D infiziert. Davon haben erst mal mindestens 80% keine spürbaren Folgen. Maximal 12 Mio. werden erkranken. Die meisten davon nur sehr schwach. Die bisher gemessene Quote an Toten/Infizierten sind im Promillebereich, also einstellige Zahlen von Toten je 1000 Infizierte. Dabei hat man aber gigantische Dunkelziffern und rutscht real sehr wahrscheinlich in den Subpromillebereich ab. Das ist nix was zwei aufeinanderfolgende harte Grippewellen nicht auch so könnten.

  3. Das jetzt geplante Vorgehen der Briten ist nur das, was seit jeher gegen Infektionskrankheiten getan wurde und dem Status Quo entspricht. Jedes Jahr gibt es saisonale Infektionswellen, insbesondere die Grippewelle, wobei die Grippe bekanntlich bei geschwächten, gebrechlichen oder vorerkrankten Personen auch tödlich verlaufen kann. Trotz Impfmöglichkeiten hat man die jährlichen Grippetoten dennoch in Kauf genommen, weil es offenbar einem rationalen Konsens entsprach, daß weitergehende Maßnahmen nur dazu führen würden, in unrealistischer Weise gleich die ganze Welt zu maßregeln.

    Bei Corona ging dieser vernünftige Rahmen offensichtlich verloren. Es ist eine der Merkwürdigkeiten der Corona-Story, daß eine Erkrankung, die im Grunde eher harmloser ist, als eine typische Grippe, dennoch ausreichte einen weltweiten hysterischen Schub auszulösen, mit falschen Reaktionsmustern der Regierungen und den damit verbundenen, fatalen Folgen für uns alle.

    Aus diesem hysterisierten Klima heraus mag das natürlich fast schon wie ein Sadismus klingen, was der britische Premier jetzt vorschlägt – es ist jedoch das einzig realistische Szenario. Der Pandemiebrand erhält damit das einzig wirksame Gegenfeuer. Merkel und die anderen Hasenfüße legen weiterhin ihre Völker in Ketten, Johnson erspart ihnen zumindest diese Pein.

  4. Klingt vernünftig.
    Hoffentlich bauen auch die europäischen Staats-Organe endlich eine Immunität gegen den gefährlichen Brüssel-EU-Virus auf.
    Diese Krankheit ist schon längst chronisch und wenn es nicht bald eine Immun-Reaktion gibt, könnte es fatal werden.
    Man hört schon länger Schreckens-Meldungen wie das der EU-Virus die Staats-Zellwände auflöst, gesunde Immun-Reaktionen austrickst, sogar zu Einblutungen von Millionen Fremdkörpern innerhalb kürzester Zeit soll es gekommen sein!

Webmentions

  • Corona-Krise: Großbritannien verfolgt andere Strategie – Die Welt 22. März 2020

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