China warnt USA nach Provokation: „Keine Angst vor einem Weltkrieg“

Archiv - Bild nicht mehr verfügbarArchiv - Bild nicht mehr verfügbar / na / NEOPresse / Eigenes Werk

Nachdem ein US-Amerikanisches Kriegsschiff im südchinesischen Meer durch von China beanspruchtes Hoheitsgebiet gefahren ist, kommt nun eine besorgniserregende Reaktion: Die Staatsmedien und Politik sehen eine Krieg gegen die USA als möglich an, sollten diese ihre Provokationen nicht beenden.

„Nach der Patrouillenfahrt eines US-Kriegsschiffes im Südchinesischen Meer protestiert China in aller Deutlichkeit gegen das Vorgehen der USA. Das Außenministerium in Peking bestellte den US-Botschafter Max Baucus ein.

Vizeaußenminister Zhang Yesui sagte ihm, es gehe um eine „ernste Provokation“, wie Staatsmedien am Mittwoch berichteten. China werde seine Souveränität über die Spratly-Inseln und die angrenzenden Gewässer entschieden verteidigen, sagte der Vizeminister bei dem Treffen am Vorabend.“ berichtet FOCUS Online.

„Auch die Staatszeitungen des Landes verurteilten die Aktion der USA am Mittwoch scharf. Die „Global Times“ nannte das US-Manöver „eine politische Show“. China habe zwar kein Interesse an einem bewaffneten Konflikt, Washington müsse aber überzeugt werden, dass China „keine Angst hat, einen Krieg mit den USA in der Region zu führen“.

Neu: Mehr Informationen zu Merkel auf Facebook und der neuen Telegramm-Gruppe. Hier klicken

Die Militärzeitung „People’s Liberation Army Daily“ zog in einem Leitartikel Parallelen zu Einsätzen der Amerikaner in Afghanistan und im Irak. Die USA würden überall dort „Chaos stiften“, wo einst Stabilität herrschte.“ berichtet der General Anzeiger.

Der Grund warum es im südchinesischen Meer immer wieder zu Streitigkeiten kommt, ist der, dass die Gebiete eine enorme geostrategische Bedeutung aufweisen. Etwa 80 Prozent der Öl-Lieferungen in den Nordosten Asiens passieren das Südchinesische Meer und China vermutet unter dem Meeresboden rund 213 Milliarden Barrel Öl sowie 900 Billionen Kubikmeter Erdgas.

Neben China haben somit Taiwan, Japan und Südkorea sowie die USA als deren Verbündeter unmittelbare geostrategische Interessen im Südchinesischen Meer. Gleichzeitig entsteht rund um das Meer mit ASEAN ein neues wirtschaftliches Kraftzentrum, dessen „kombiniertes Bruttoinlandsprodukt (BIP) (…) schon heute jenes von Indien übersteigt“.

Da sich auch Indien immer stärker strategisch und politisch Richtung Südostasien orientiert, wird das Südchinesische Meer zunehmend zum Schauplatz geopolitischer/-strategischer Auseinandersetzungen, da hier die Interessen der USA und Indiens mit denen Chinas kollidieren.

Durch die Prognosen für den weiteren wirtschaftlichen Aufstieg Asiens einhergehend mit dem Wachstum der regionalen Militärausgaben ist es wahrscheinlich, dass dieser Konflikte begünstigende Trend anhält. Chinas Ausbau der Marinebasis Sanya im Norden des Südchinesischen Meeres ist ein Beispiel für diese Entwicklungen.

Das Merkel NEOpresse-Dossier: 3 Dinge, die Sie über Merkel am 07.05. wissen müssen!

  1. Die ganze Wahrheit über Merkel!
  2. 3 unglaubliche Fakten, die Sie nur im brandneuen Neopresse-Dossier erfahren
  3. So könnte jetzt eine fatale Kettenreaktion ausgelöst werden!

Sichern Sie sich jetzt IHR kostenloses NEOpresse Dossier vom 07.05. über Merkel! Jetzt HIER klicken!