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CDU in Baden-Württemberg forciert Fahrverbote in Stuttgart….

Erstaunliche Entwicklung in Baden-Württemberg. Im Land der Autobauer werden nun Fahrverbote durchgesetzt. Die Landtagsfraktion der Union hat zuletzt „flächendeckende Fahrverbote“ in der Landeshauptstadt Stuttgart durchgewinkt. Dies betriff gut 100.000 Dieselfahrzeuge mit der sogenannten Euronorm 3 sowie 4. Die Regierung in Baden-Württemberg wird im kommenden Jahr zudem prüfen und prüfen lassen, inwieweit Grenzwerte nicht gesichert werden können. Dann könnte auch die Dieselfahrzeuge mit der Euronorm 5 auf den Prüfstand kommen, heißt es.

CDU stimmt Verboten ab 1. Januar 2019 zu

Schon in wenigen Monaten wird es so weit sein. Die CDU dürfte damit auch ihre Anhänger überraschen, die möglicherweise nicht durchgehend die grün-schwarze Regierungsarbeit in diesem Punkt tragen. Schon lange ist die Kritik an den Grenzwerten und deren Messung relativ groß. Zudem wurde wissenschaftlich belegt – hier im Verkehrsausschuss -, dass die Stickoxidemissionen inzwischen sogar sinken. So stellte Prof. Dr. Matthias Klingner den Umstand vor, dass die durchschnittlichen Werte pro Jahr „auf dem Land“ bei 10 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft liegen würden. In den Städten würden zwischen 20 und 30 Mikrogramm gemessen. Insgesamt sind die Emissionen seit 2019 von 2,9 Millionen Tonnen auf nunmehr 1,2 Millionen Tonnen gesunken.

Die „Deutsche Umwelthilfe“ allerdings möchte noch mehr. Sie möchte das Bundesland Baden-Württemberg sogar juristisch dazu zwingen, Fahrverbote durchzusetzen. Gerade in Baden-Württemberg ist der öffentliche Nahverkehr in der weiten Fläche bei weitem nicht so gut ausgebaut, dass die individuelle Mobilität hier schon zu ersetzen wäre. Das Land und die Befürworter verweisen stets darauf, dass es bei den Fahrverboten dann um den Schutz in den Innenstädten ginge.

Kritiker wiederum fragen sich, ob das Land nicht vielmehr zumindest und im ersten Schritt das Land wieder in den öffentlichen Nahverkehr integrieren sollte, statt Mammutbaustellen wie etwa „Stuttart 21“ durchzusetzen.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Diese aberwitzigen Zahlen/Grenzwerte von natürlichen Spurengasen dermaßen lächerlich, das so was nur von den Schildbürgern kommen kann!
    Seltsam das nie auf den krebserregenden Ruß oder andere Stoffe eingegangen wird! Ferkel sagte doch schon, das 2030 keiner mehr selbst auto fährt.
    Salamitaktik.
    Menschen können diese Witzfiguren nichts verbieten, nur Personen

  2. Interessant ist ja, daß nie die Landwirtschaft genannt wird, wenn es um Stickoxide geht. Dabei kommt ein erheblicher Teil der Emissionen von der Düngung der Felder. Je weiter die Grenzwert gesenkt werden, desto unmöglicher wird es werden, noch benzingetriebene Autos zu bauen, wenn andere Emittenten der Schadgase einen bestimmten Prozentsatz in der Luft festnageln und nur beim Auto der Schuldige gesucht wird. Wenn also ohne das Auto ein Wert von 20 Mikrogramm herrscht und dieser Wert zur Grenze erklärt wird, wird das Auto faktisch verboten. Offenbar haben die grünen Parteien hier den Weg gefunden, das Auto abzuschaffen, ohne sich dafür die Wut der Bürger einzuhandeln.
    Ich hoffe, ich werde verstanden.

  3. Zur Deutschen Umwelthilfe, einer gewinnorientierten Privatfirma, ist noch anzumerken, das der größte Auftraggeber (nach Wegfall der Daimler AG), der Toyota-Konzern ist. Das ganze sieht aus wie ein Rachefeldzug gegen Daimler. Der „Heuchlerverein“ Deutsche Umwelthilfe ist nach meiner Sicht nicht an der Umwelt interessiert, sondern einzig an den eigenen Gewinnen. Das würde den ganzen Einsatz dieser Firma für die Durchsetzung von Fahrverboten in ein ganz anderes Licht rücken…….

  4. Wenn die Parteien zustimmen, stimmt etwas nicht. Siehe Dieselfahrzeuge. Wie leicht ist es alle Dieselfahrzeuge viel suberer zu machen, obwohl sie viel suberer, wenn sie nicht defekt sind, als Benziner sind. Wahscheinlich beschwert sich die Öllobby, das sie nicht mehr genug Kraftstoff verkauft, denn es geht nur noch um Geld, also nur noch gegen die Menschen.