in Politik

Sechs Wochen nach den EU-Wahlen sollte es die feierliche Eröffnung der ersten Sitzung des EU-Parlaments werden. Zu dieser konstituierenden Sitzung wird protokollgemäß die EU-Hymne gespielt, Beethovens „Ode an die Freude – Freude schöner Götterfunken“ – dieses Mal vorgetragen von einer Jazzband.

Was die neuen Abgeordneten der Brexit-Partei im EU-Parlament von der EU-Diktatur halten, zeigten sie eindrucksvoll bei der Eröffnung der ersten Sitzung in Straßburg: Sie nutzten die Chance zum Protest , drehten sich um und wandten dem EP-Präsidenten Antonio Tajani den Rücken zu. Die Abgeordneten der Fraktion „Identität und Demokratie“ blieben sogar sitzen.

EU-Parlamentspräsident Tajani kritisierte die Aktion und sagte: „Ihr habt für diese Hymne eines Landes zu stehen“. Nicolas Bay, französischer Abgeordneter des „Rassemblement National“ sagte, „Wir sind sitzengeblieben, weil wir der Meinung sind, dass die Europäische Union kein Staat ist und daher keine Hymne hat“.

Auch Nigel Farage, Chef der Brexit-Partei sagte, die EU sei kein Staat und deshalb ist sei es nicht despektierlich, die „Hymne“ der EU zu boykottieren. Er zeigte sich mit der Aktion zufrieden und schrieb auf Twitter: „Die Brexit-Partei hat bereits Präsenz gezeigt.“ Nigel Farage war bei der EU-Wahl vor sechs Wochen mit seiner Brexit-Partei mit rund 32 Prozent der Stimmen zur stärksten Kraft geworden. Die Partei wurde erst im Januar dieses Jahres gegründet und hat die Tories und die Labour Partei eindrucksvoll in den Schatten gestellt.

Die Eröffnungssitzung am 2. Juli war erst der Auftakt mit den neuen EU-Parlamentsabgeordneten. Es steht noch die nächste Sitzung mit der Wahl bzw. Zu- oder Nichtzustimmung der EU-Spitzenposten an. Das Parlament könnte theoretisch Frau von der Leyen als Kommissionschefin ablehnen. David Sassoli, der italienische Sozialdemokrat, wurde bereits vom EU-Parlament als neuer Parlamentspräsident gewählt.

Frau von der Leyen ist am Mittwoch nach Straßburg gereist, um dort an der Sitzung des EU-Parlaments teilzunehmen. Gelingt es ihr, die Abgeordneten auf ihre Seite zu ziehen, wird sie Kommissionspräsidentin. Bislang ist die Nominierung von der Leyens als Nachfolgerin von Juncker im EU-Parlament auf Widerstand gestoßen, denn von der Leyen sei keine Spitzenkandidatin gewesen, hieß es. Sie sei daher als „Chefin der Kommission untragbar“. Es wird sich zeigen, wie das Parlament entscheidet. Wir werden die Hintergründe analysieren – klicken Sie hier.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Bereits in der Eröffnungssitzung am 2. Juli hat sich gezeigt, dass ein neuer patriotischer Wind der obsoleten EU-Diktatur in ihre Fratze weht.

    In Merkels BRD-Medien war davon nichts zu hören, während sie mit ihrer üblichen/üblen Hinterzimmerpolitik auftragsgemäß die Bilderberger-Ursel zur EU-Präsidentin durchtricksen will.

    Der schwule Manfred Weber (CSU) war nur Statthalter, denn die BRD-Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hätte schlecht selbst als EUP-Kandidatin auftreten können. Dazu war sie zu feige, das Risiko einzugehen, diese Wahl zu verlieren. Denn welcher aufgeweckte Europäer wählt schon eine abgetakelte, mit Korruptionsvorwürfen belastete Versagerin.

    Soviel zu unseren freiheitlich demokratischen Werten.

    • Soviel zu unseren freiheitlich demokratischen Werten.

      In ihrer Untergangspanik verstärkt die EU-Kommission ihre in Diktaturen übliche GLEICHSCHALTUNG der Medien und Meinungen:

      EU-Kommission macht weiter: „Desinformation“ bekämpfen

      Die EU-Kommission möchte nach einem Bericht von „Capitol Post“ die „Desinformation“ bekämpfen. Die wiederum sei geeignet, „die Menschen zu verwirren und ihr Vertrauen in die Institutionen und die etablierten Prozesse auszuhöhlen.“ Dafür ist die Politik offenbar bereit, harte Instrumente zu verwenden. […]

      Hier weiterlesen…
      https://www.neopresse.com/politik/eu-kommission-macht-weiter-desinformation-bekaempfen/?source=ENL

  2. Flinten-Uschi: Aus dem Beratersumpf an die EU-Spitze

    Wie demokratisch die EU ist, hat sich dieser Tage wieder einmal eindrucksvoll gezeigt: Für die EU-Spitzenämter wurden samt und sonders nur Teilnehmer der Bilderberger-Konferenzen nominiert.

    Herr Macron wollte Weber nicht als EU-Kommissionspräsidenten – also wurde er es nicht. Die Visegrád-Staaten und Italien wollten den nationalfeindlichen und migrationsfreundlichen Timmermans nicht. Der wurde es also auch nicht. Also zauberte man/frau über Nacht Frau von der Leyen aus dem Hut, eine treue Bilderberg-Teilnehmerin und eine Frau, gegen die im Deutschen Bundestag ein Untersuchungsverfahr […]

    Hier weiterlesen…
    https://www.neopresse.com/politik/flinten-uschi-aus-dem-beratersumpf-an-die-eu-spitze/?source=ENL

  3. BRAVO, nach dem Verhalten der jetzigen EU gibt es nur eine Alternative, den Austritt. Kanzler Kurz z.B. sagte ganz klar, für ihn kommt zuerst sein Land und Volk, dann die EU und das ist der richtige Weg. Alle Anderen sind dumm, sich freiwillig der EU Diktatur beugen, unterordnen und ausplündern lassen.

    • Vergiss Kurz; – eine Schwuchtel.
      Sein Verhalten, wie er eine Regierung aus pipifax Gründen in die Hände nicht gewählter Leute servierte belegen, das ist kein Mann mit Eiern.
      Ein hü hott Politiker, für die Schwiegermuttergaderobe.

  4. Die Briten haben sich doch längst entschieden. Lasst sie endlich ziehen oder schmeißt sie hinaus, auch wenn wir einen nicht unbedeutenden monetären Beitrag leisten müssten!

Webmentions

  • Briten zeigen im EU-Parlament, was sie von der EU-Diktatur halten - NEOpresse - OESTERREICH.media 7. Juli 2019

    […] 6. Juli 2019 Medienspiegel EU Wahl, Google, News Briten zeigen im EU-Parlament, was sie von der EU-Diktatur halten  NEOpresse […]

  • Briten zeigen im EU-Parlament, was sie von der EU-Diktatur halten - Leserbriefe 7. Juli 2019

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