in Politik

Am Montag war der britische Premierminister Boris Johnson mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker in Brüssel verabredet, um über den Brexit zu verhandeln. Die beiden trafen sich erstmals zum persönlichen Gespräch. In Luxemburg wurde Johnson von einer Gruppe laut protestierender Brexit-Gegner empfangen. Nach dem Treffen mit Juncker war eine Pressekonferenz geplant. Johnson ließ diese jedoch platzen und reiste ab, weil die mit Megafonen ausgestatteten Demonstranten drohten, den Auftritt zu stören.

Laut britischen Medien sollen sich die Luxemburger Behörden gegen den Wunsch Großbritanniens gesträubt haben, den Auftritt kurzfristig zu verlegen. Dies erweckte den Eindruck, dass man Johnson absichtlich öffentlich habe vorführen wollen. Die Luxemburger hätten mit Protesten rechnen müssen und für die Pressekonferenz von Anfang an einen Ort im Innern auswählen sollen, so die britische Regierung.

Nach dem Treffen veröffentlichte die EU-Kommission eine schriftliche Zusammenfassung des Treffens zwischen Johnson und Juncker: London hätte eine rechtlich und praktisch umsetzbare Lösung präsentieren müssen, welche die Ziele des Backstops zur Verhinderung einer inneririschen Grenze hätte erreichen müssen. Solche Vorschläge seien jedoch von Johnson nicht gemacht worden, so die Erklärung der EU-Kommission.

Johnson hingegen bezeichnete das Treffen als „konstruktiv“, bei welchem dieser seine Entschlossenheit zum Ausdruck gebracht habe, einen Deal ohne den Backstop zu erreichen. Johnson betonte zudem, dass er um keine Fristverschiebung für den Brexit gebeten habe. Er wolle Großbritannien auf jeden Fall am 31. Oktober 2019 aus der EU führen.

Möglicherweise könnte es doch noch zu einer Lösung kommen, denn zuletzt gab es Spekulationen, dass Johnson gegen den Willen Nordirlands einem Backstop zustimmen könnte, beim dem nur Nordirland, nicht aber der Rest Großbritanniens regulatorisch an Irland und damit an die EU gebunden bliebe. Denkbar ist, dass es in Irland in naher Zukunft zu einer Wiedervereinigung mit Nordirland kommen könnte, wenn Großbritannien dem zustimmt. Jetzt wird es allerdings noch spannender – wie Sie hier lesen können.

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Kommentar

  1. OT, weil es um Wichtigeres geht als um Boris:

    Es gibt bereits einige fast fertige Kapitel.
    Die Texte sind soweit fertig das erkennbar ist, daß fünf „Sensationen“ die Inhalte sind.
    Zuerst eine Frage:
    Wer nimmt das schon ernst, wenn im Koran Bezug auf das „Evangelium“ genommen wird?
    Ich schon und ich bin eben fündig geworden bei dem was genau genommen (fast immer) das Anti-Evangelium ist—–

    2 Negativ-Sensationen:
    1) Das Matthäusevangelium ist ein römischer Betrug: Nur zwei Exempel von vielen denkbaren: Die Bitte an den Versucher — obdoch bei Jakobus nachlesbar ist, daß der Ewige nicht versucht und nicht versucht werden kann.
    2) Das Zölibat — welches auf Matthäus zurückgeht obschon im Ersten Paulusbrief an die Römer was ganz anderes steht….
    …nämlich dass alle Apostel Begleiterinnen hatten.

    2) Dass der Islam genau auf dieser Lügenschrift aufgebaut ist.

    3) Die dritte Sensation ist was sehr Positives. Mohammed kam durch die Mönche des Katharinenklosters drauf, daß das Matthäusevangelium ein Betrug ist.

    4) Auch die vierte Sensation ist sehr Positiv: Er dikitierte die Ashtiname – einen Schutzbrief für „Christen“ — nah und fern.
    Zu 4) dazugehörig: Er senkte seine kriegerischen Aktivitäten gegen Nicht-Araber deutlich…..

    Sensation fünf ist dann wieder extrem negativ: Er wurde ermordet wurde damit wieder zum „alten Islam“ zurückgekehrt werden kann. Den Mord bot Aischa als „Hinrichtung durch Allah“ an. Dann folgte die Rückkehr mittels Abrogartion (Naskh) auf die Grundlagen des Matthäusevangeliums.

    Die angeblich“ rechtgeleiteten Kalifen“ sind allesamt Betrüger….

    Michael Stürzenberger attackert den falschen Mohammed, denn den früheren, den „ersten“ Mohammed – den Mohammed Chadidschas und Warraqas und Djabirs gab es nicht mehr.
    Der war durch eine Frau umgedreht worden….. durch Maria aus Ägypten.
    Michael ist auch ein „Opfer“ der Falle welche insbesondere von Abu Bakr und Umar Ibn Chattab und Utman Ibn Affan aufgestellt worden ist.

    Das ist nun genug um Werbung für das Buch zu machen, welches den ganz großen Umschwung bringen kann.

    Das kapiert jeder anständige Lektor. Jede anständige Lektorin …. ausser SIE WOLLEN ES NICHT WISSEN !

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