Benzinpreise auf Rekordhoch – Merkel-Regierung will dennoch Steuern erhöhen

Im Oktober knackte der Benzinpreis einen neuen Jahresrekord. Der Grund für die stetig steigenden Preise sind die derzeitigen Unsicherheiten am Rohölmarkt. Im Vormonat kostete ein Liter Super E10 zuletzt 1,50 Euro und damit 3,2 Cent mehr als noch im August. Für einen Liter Diesel mussten Autofahrer 1,34 Euro bezahlen, zuvor waren es 4,1 Cent weniger. Mitte September kostete Super E10 durchschnittlich 1,52 Euro. Diesel erreichte seinen Höchststand Ende September mit 1,35 Euro.

Rohölmarkt ist unsicher

Der Rohölmarkt zeigte zuletzt starke Schwankungen. Zudem gingen die Ölfördermengen der OPEC Länder zurück. Venezuela, das zu den erdölexportierenden Ländern gehört, durchläuft aktuell eine Krise, die für riesige Förderausfälle sorgt. Venezuela soll die größten Erdölreserven der Welt haben. Die Rohöl-Situation soll sich erst dann wieder entspannen, wenn Saudi-Arabien und Russland ihre Fördermengen erhöht haben. Zudem drohen die USA dem Iran mit Sanktionen. Da der Iran ebenfalls zu den OPEC gehört, heizt diese Unsicherheit die Benzinpreise weiter an.

Obwohl die Spritpreise derzeit einen neuen Rekord erreicht haben, will das Bundesumweltministerium die Steuern für Benzin- und Dieselpreise erhöhen. „Die Besteuerung von Energien muss nachjustiert werden“, sagte Staatssekretär Jochen Flasbarth (SPD) des Umweltministeriums. Es könne nicht sein, dass der Strom, der immer erneuerbarer werde, höher besteuert wird, als die Energieträger Heizöl und Sprit. Außerdem gebe es viel zu wenig Anreize, bei dem Betrieb von Bussen von Diesel auf Elektromotoren umzusteigen. Der Ausstieg aus fossilen Energien müsse schneller kommen, als bisher gedacht und schneller, als mancher das wahrhaben wolle, sagte Flasbarth im ARD-Mittagsmagazin. Die Politik hinke in den Entscheidungsprozessen hinterher, weil die Veränderungen in vielen Regionen nicht leicht seien.

Benzinpreis: Steuern sind größter Anteil

Wie sich der Benzinpreis tatsächlich zusammensetzt, ist den wenigsten Autofahrern bewusst. Die Steuern machen den größten Anteil aus. Pro Liter Benzin sind 65,45 Cent Mineralölsteuer zu zahlen, beim Diesel beträgt die Steuer 47,04 Cent. Diesel ist deswegen noch günstiger, weil der Kraftstoff aufgrund des Transportgewerbes subventioniert wird und aus wirtschaftlichen Gründen weniger stark besteuert werden sollte. Dieser Umstand wird jedoch bald unerheblich sein, weil man daran arbeitet, Autos abzuschaffen, die mit Diesel oder Benzin betrieben werden. Bis dahin will die Bundesregierung nochmal kräftig an den Steuern verdienen.

Doch sind die vielpropagierten Elektrofahrzeuge wirklich umweltfreundlicher? Und warum gibt es Dieselfahrverbote nur in Deutschland und nicht in anderen Ländern? Die Politik sagt, Diesel-Fahrzeuge sollen verschwinden, weil Elektroautos die Luft in den Städten besser machen. Doch wie umweltfreundlich ist die Produktion von Elektroautos tatsächlich? Sie ist extrem umweltschädlich. Die Akkus enthalten spezielle Metalle wie seltene Erden und Lithium. Diese Rohstoffe stehen nicht unbegrenzt zur Verfügung. Zudem werden sie oft unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut.

Elektroautos sind umweltschädlich

Die Produktion der Akkus verbraucht sehr viel Energie und sie werden oft in Ländern ohne erneuerbare Energie, wie z. B. in China produziert. Bei der Produktion eines Elektroautos sind also bereits sehr viele Emissionen erzeugt und sowohl natürliche als auch menschliche Ressourcen ausgebeutet worden. Zudem fahren Elektroautos überwiegend mit schmutzigem Strom, der aus der Verbrennung von Braun- und Steinkohle gewonnen wird. Wegen ihrer geringen Reichweite eigenen sich Elektroautos zudem kaum für Fahrer, die lange und häufige Fahrten absolvieren müssen.

Bei der Abschaffung der Dieselautos mit manipulierten Abgaswerten werden unglaubliche Mengen an Ressourcen vergeudet. Es wird nicht mehr lange dauern, bis auch der Benziner dran ist. Auch an der Herstellung der Elektroautos sollen Industrie und Energiekonzerne wieder kräftig mitverdienen. Dabei gibt es bereits Autos mit Motoren, die mit Wasser betrieben werden. Doch darüber berichten die Medien kaum. In vielen Fällen wurden die Erfinder von wasserbetriebenen Motoren eingeschüchtert, einige sind sogar unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen.

Saubere und kostenlose Antriebstechnologien

Genauso wird die freie-Energie-Technologie unterdrückt, eine Technologie, mit der Autos ganz ohne Treibstoff fahren können. Tesla hatte das erste freie-Energie-Auto erfunden und selbst gefahren. Wir könnten also schon lange auf einen Planeten leben, dessen Energiebedarf durch freie Energie gedeckt und die Umwelt geschont wird. Solange die Lobby noch zu stark und die Regierung zu schwach ist und nicht im Sinne der Bevölkerung handelt, werden die Menschen weiter geschröpft. Nur ein vollkommener Paradigmen- und Bewusstseinswechsel kann diesen Zustand verändern. Doch ohne Handlungen durch das Volk wird die Politik stets so fortfahren, wie bisher. Egal ob schwarz, rot, grün, gelb oder blau.