in Politik

Eine überraschende Wendung erleben derzeit diejenigen, die Äußerungen von Donald Trump genau verfolgen. Der US-Präsident hat nun erklärt, der „Klimawandel“ sei doch kein Scherz (und damit, so die Redaktion, Realität). Als Scherz hatte der inzwischen als Präsident amtierende Trump den Klimawandel noch im Jahr 2013 auf Twitter bezeichnet. Als, so zitiert die „FAZ“, „sehr teuren Scherz“.

Trump rudert zurück

Der Klimawandel sei kein Scherz, „denke“ er. Dennoch wies er darauf hin, dass er als Präsident keine Maßnahmen zum Klimaschutz ergreifen wolle, bei denen Millionen Jobs und Milliarden US-Dollar verloren würden.

Trump hatte im Jahr 2017 das sogenannte „Pariser Klimaschutzabkommen“ verlassen. Das Abkommen sah Ziele für die Absenkung bestimmter Werte vor, an denen sich Trump nicht messen lassen wollte. Daran rüttelte er jetzt nicht.

Dabei wies er daraufhin, dass der Hurrikan „Michael“ nicht der schlimmste Hurrikan gewesen sei. „Man sagt, dass wir Hurrikane hatten, die viel schlimmer waren, als was wir gerade mit Michael hatten.“ Damit nimmt er Bezug darauf, dass zahlreiche Menschen, Organisationen und Medien annehmen, die Hurrikane würden durch den Klimawandel entstehen oder diesen belegen – und damit eine dringende Aufforderung zum Handeln verbinden.

Trump zweifelt an, dass der Klimawandel menschengemacht sei. Er ließ erkennen, dass er es für möglich halte, der Klimawandel „könnte sehr wohl wieder zurückgehen“. Wissenschaftlern, die behaupten, der Klimawandel sei (auch: unter anderem) menschengemacht, warf er vor, diese hätten ohnedies eine „politische Agenda“.

Dennoch: Die Aussagen überraschten Beobachter, die bis dato eine relativ dogmatische Haltung beim US-Präsidenten festgestellt hatten. Möglicherweise stehen solche Aussagen im Zusammenhang mit den Eindrücken aus den Folgen des Hurrikans und den bevorstehenden Mid-Term-Wahlen im November in den USA, bei denen es auch um republikanische Mehrheiten in Senat und Kongress geht.

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