in D/A/CH

Die Organspende in Deutschland steht derzeit unter Zustimmungspflicht. Wer möchte, kann seine Organe spenden. Der Gesundheitsminister möchte hingegen künftig eine Widerspruchsregelung einführen. Die Organspende würde also solange möglich sein, bis der Betreffende widersprochen hat. Dies ist eine massive Änderung der herrschenden Bedingungen in Deutschland und fußt nebenher auch auf einem sehr einseitigen Verständnis vom „Tod“. Wann ist der Mensch „tot“? Dies ist entscheidend bei der Frage, wann die Mediziner Organe entnehmen dürfen.

Focus hat die Frage aufgeworfen

Schon im Spätsommer hatte der „Focus“ gefragt, ob „Hirntote“ tatsächlich schon gestorben seien. Der Artikel hatte es zum Leitthema geschafft, sorgt also ggf. für einen Abverkauf des Magazins am Kiosk. Dies deutet auf die Brisanz. Zu Recht. Aus dem „Focus“-Artikel lässt sich ableiten, dass nach Auffassung einer Wissenschaftlerin der Europa-Universität Viadrina unser Körper noch leben würde, wenn die Organe entnommen werden. Hintergrund der Einschätzung ist der Umstand, dass der Hirntod a) Voraussetzung für die Entnahme ist und b) dann allerdings auch schnell entnommen werden muss, um die Organe noch verpflanzen zu können.

Der Hirntod allerdings ist nicht natürlich zu messen, sondern Definitionsfrage. Hier wird der Tod dann festgestellt, wenn das Gehirn keine Lebenszeichen mehr von sich gibt. Nur: Bekannt ist, dass das Herz weiterhin funktioniert. Die Lungen können atmen, wenn sie an entsprechende Maschinen angeschlossen sind. Der Körper verdaut Nahrung und funktioniert bis zum Herztod weiter.

Nach dem Bericht im Focus würden noch dreiviertel der Hirntoten bei einer Entnahme noch reagieren. Es wird geschwitzt, die Haut rötet sich, die Muskeln reagieren, die Finger spreizen sich.

Jens Spahn möchte dies offenbar künftig alles unterbinden. Die bisherige Regelung sorgt nach Meinung der Kaufleute in der Gesundheitsbranche für einen Mangel. Sie müssen dafür im Zweifel geradestehen.

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Kommentar

  1. Was lassen wir uns noch alles gefallen ohne nachzudenken. Zuerst verlangen wir doch den Rücktritt von Jens Spahn. Er kann doch mit Beispiel vorangehen und all seine Organe spenden, gern auch sofort, wenn ihm das so wichtig ist. Bestimmt ist er kein Organspender, aber uns Menschen dazu zu zwingen, das ist wohl die einzige Leistung, die er fürś Wahlvolk erbringt.

  2. Das Thema eignet sich nicht für eine Propaganda. Der Bericht unterscdhlägt, dass die Hälfte aller Staaten der Länder in Europa und der ganzen Welt die Widerspruchslösung eingeführt haben (auch unsere Nachbarn Belgien, Österreich und die Niederlande). Diskutabel ist diese Lösung nur, wenn die Regeln der Festatellung des Hirntods peinlich genau beachtet werden und unabhängig voneinander zwei Ärzte dokumentiert haben, dass die Gesamtfunktion des Gehirns (Cortex), des Hirnstamms und des Kleinhirns zerstört ist. In diesem Zustand ist es vorgekommen, dass unrettbar verlorenen Schwangeren noch ihr reifes Kind lebend entnommen werden konnte. Der Körper ist noch in Funktion, er verwertet Nahrung und scheidet aus. Aber ist das noch ein Mensch?

    • Ich nenne das Mord! Ich jedenfalls möchte in Frieden sterben , ohne dass mich jemand bei, lebendigen Leib,ausschlachtet wie ein altes Auto auf dem Schrottplatz.
      Es gibt keinen Hirntod! Das ist ein pure Erfindung, eine Definition einer kranken Gemeinschaft von Grössenwahnsinnigen, weil man von Toten die Organe nicht verwenden kann. Wann endlich begreifen Menschen das ein Leben endlich ist? Es gibt nicht zu wenig Organe, es gibt nur zu viele Kranke, die meinen, dass Ihnen ein anderer Mensch etwas schuldet! So ist das nicht. Kein Mensch schuldet einem anderen Menschen seine Organe. Niemand gewinnt. Jemand hat noch Hier gefragt, was für ein Leben das noch ist, wenn ein Mensch angeschlossen an Maschinen für eine gewisse Zeit weiterlebt. Ich frage, wie kann man mit dem Wissen, dass für das Organ welches gebraucht wird, ein anderes Leben beendet wird weiterleben? Auch der Organempfänger bleibt Dauerkunde der Pharmaindustrie. Nicht gerade Ideal, die Dauermedikation, damit das Organ nicht abgestossen wird bringt nicht unerhebliche Nebenwirkungen mit. Das Organ hält auch nicht ewig. Dann braucht man neue Organe und dann wahrscheinlich nicht nur ein Organ. Wo soll das hinführen. Wieviele Menschen sollen denn sterben, damit ein Mensch weiter lebeb kann? Wo soll das enden? Die Gewinner sind bei diesem Trauerspiel die Kliniken und die Pharmaindustrie. Und da das mit der Lügenpropaganda zur Organspende nicht so geklappt hat, nehmen jetzt diese Geier Einfluss auf die Regierung und lassen dies gesetzlich regeln. Wenn ein Staat, von der Industrie beauftragt, Gesetze erlässt dann sind wir weit weg von Demokratie. Das ist nicht einmal eine Diktatur, das ist per Definition Faschismus! Toll und wir leben gut und gerne hier sagt unsere Nochkanzlerin. In dem System muss man bis zum umfallen arbeiten, dann kannst du nicht mehr und wirst zum nutzlosen Esser nun greift das Geset zur Organspende ( Organraub) dann hat das bedauerliche Leben noch einen Sinn. Wie abartig dieses Gesindel ist muss man nicht weiter ausführen. Ich hoffe alle Beteiligten bekommen die gerechte Strafe und möglichst bald. Was für eine Gesellschaft, skrupellos, ohne jegliche Emphatie und Moral, christlich schon garnicht. Es müsste den Parteien das Wort christlich im Parteinamen zu führen per Gesetz verboten werden.die gesamte Liga der Politikclowns führen sich auf als wären Sie die Herrscher. Das sind sie nicht, das Volk kann es gern demonstrieren.

    • Von den immer wieder ins Feld geführten, letztendlich auf allen Ebenen widerlegten Unabhängigkeiten bekommen wir immer aufs Neue „Ausnahmen“ widerlegt.
      Man kann letztendlich auf niemandem vertrauen, nur auf sich selbst.
      Theorie bleibt Theorie und Praxis die letztendlich einzig wahre Realität.
      Wenn man schwarz auf weiß jemanden zu seinen widersprüchlichen Vetsprechungen liegen hat, folgt das: sorry, die Umstände haben sich geändert.
      Ich kann keinen als bombensicher ins Feld geführten Argumenten mehr trauen.