in Politik

Die „gelben Westen“ sind in aller Munde. Bürgerproteste gegen die hohen Steuern, die EU-Belastung, gegen hohe Spritpreise. Nach Frankreich steht auch Belgien auf…. sehr deutlich:

Die „gelben Westen“ in Frankreich protestieren nicht nur gegen die hohen oder bald höheren Dieselpreise, sondern auch gegen Macron. So viel ist Beobachtern „offensichtlich“. Nun jedoch schwappen die Proteste auch nach Belgien, wie ein Schwesterportal berichtet hatte. Noch interessanter: Die Proteste werden sich ausweiten, so wurde zum Anfang der neuen Woche in Belgien deutlich. Ein Sprecher teilte laut „junge Welt“ über eine Online-Ausgabe mit: „Wo wir aktiv werden, halten wir noch geheim“. Doch die Beobachter vermuten, dass es sich um die Ankündigung handele, auch in Flandern statt bislang nur in der Wallonie, in der französisch gesprochen wird, zu protestieren.

Belgien steht auf

Bislang sind relativ wenige Daten zu dieser Gruppierung bekannt. Die Gruppe scheint sich in einer geschlossenen Facebook-Gruppe zusammengefunden zu haben. Es sollen gut 5.000 Menschen „Follower“ geworden sein.

Der hier zitierte Sprecher „Marko Kleijn“ jedenfalls kündigt gewaltige Auseinandersetzungen an. „Diese Gruppe ist dazu da, bald Belgien stillzulegen, bis die Verbrauchssteuern auf Brennstoff anständig nach unten gehen“. Er wolle mit seiner Gruppierung allerdings, betont er, die Politiker treffen und nicht die Bürger im Land.

In der Wallonie, also dem französisch sprechenden Teil des gespaltenen Landes, ist die Protestwelle aus Frankreich bereits gut angekommen. In Flandern ist der Widerhall noch nicht so groß. Hier ist offenbar der soziale Status – mit – verantwortlich. Die Menschen in Flandern verfügen durchschnittlich über ein größeres Vermögen als die Wallonen.

Der Protest in der Wallonie hält bereits seit zwei Wochen an. Dabei sind sogar ganze Autobahnen blockiert worden, ohne dass dies hier bei uns thematisiert worden wäre. Zudem gelang es, Brennstoffdepots zu belagern. Sinnbildlich auch dafür, dass es bald brennen könnte. In der gesamten EU. Denn die Steuererhöhungen zugunsten der Umwelt sind maßgeblich auf die Aktivitäten innerhalb der EU zurückzuführen.

Diese und tausende andere News finden Sie ab jetzt auch auf Krisenfrei.de
  • Deutschlands größte alternative Suchmaschine
  • Über 2000 News aus allen TOP Quellen
  • Unabhängig und Übersichtlich
>>> JA, ich möchte alle alternativen News auf einen Blick


Dein Kommentar

Kommentar

  1. Ich habe schon vor Jahren vorhergesagt, dass wir EU-weit mit einer deftigen CO2-Steuer zu rechnen haben und ich galt dafür als Verschwörungstheoretiker. Den Anfang macht jetzt Frankreich. Die BRD wird bald folgen und da hier niemand protestiert und unser Regime stets gründlicher vorgeht als die Kollegen im Ausland, dürfte es in der Reihenfolge Mineralöl-Zusatzsteuer-Transport- und Reisesteuer und dann Haushaltssteuer vonstatten gehen. Womöglich muss der Einzelne am Ende noch für die ausgeatmete Luft bezahlen – was geschieht, wenn er nicht zahlen kann, möchte ich besser nicht mutmaßen. In jedem Fall lassen sich damit unzählige Versorgungsposten für systemtreue Funktionäre schaffen – der Umwelt wird es jedenfalls nicht zugute kommen.