in D/A/CH

Die Deutsche Umwelthilfe steht erneut unter Druck. Nach einem Bericht des „Merkur“ hat jetzt auch die bayrische Wirtschaft opponiert. Die Umwelthilfe möchte auf den Autobahnen eine Höchstgeschwindigkeit über 120 km/h durchsetzen. Die Wirtschaft erklärte demnach, dass diese Forderungen von einem Verein, der mit öffentlichen Geldern finanziert wird, nicht hinnehmbar sei.

Umtauschaktionen geplant

Die Autobauer wollen dem Bericht nach in der Dieselfrage nun die geplante Austauschaktion von Altfahrzeugen gegen neue Fahrzeuge umsetzen. Diese Lösung kann die Umweltministerin der SPD nicht nachvollziehen. Es drohe ein neuer Krach und neue Unruheinnerhalb der GroKo.

Wenn die Fahrzeuge nicht alle umgetauscht werden können, möchte die Autoindustrie demnach Prämien ausloben. Die Diesel-Fahrzeuge, die profitieren könnten, sollten sich eine Prämie von bis zu 3.000 Euro sichern können. Das Geld kann nach Meinung des Verkehrsministers Scheuer wiederum auch verwendet werden, um Hardware-Nachrüstungen zu finanzieren.

Die Umwelthilfe selbst allerdings kann sich warm anziehen, wenn es nach der Union geht. Die Wirtschaft in Bayern selbst hat wie die Union beschlossen, den Wirtschaftsminister Altmaier zu bitten, dem Verein die öffentlichen Gelder zu entziehen.

Das Wirtschaftsministerium selbst ist u.a. dadurch aufgefallen, dass es der Umwelthilfe einen Auftrag gegeben hat, einen sogenannten „Bürgerdialog Stromnetz“ herzustellen. Dafür sind 3,5 Millionen Euro vorgesehen. Im Gegenzug möchte die Umwelthilfe die Höchstgeschwindigkeit auf deutschen Autobahnen reduzieren. Auf 120 km/h. Andreas Scheuer als Verkehrsminister hat dies abgelehnt. Die Idee würde eine „Nebelkerze“ sein. Fachlich fehlten die Argumente. Die DUH ist der Meinung, das Tempolimit helfe auch der Umwelt. Die DUH sucht jetzt bereits nach entsprechenden rechtlichen Möglichkeiten, um dann diese Forderung auch durchzusetzen.

Mithilfe öffentlicher Gelder, wie wir oben betont haben. Damit hat sich die DUH wohl nur keinen Gefallen getan, wird spekuliert. Der Widerstand nimmt bereits zu, nicht nur in der Union.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. Dieser unnütze DUH-Verein ist aber noch nicht die Spitze des Eisbergs!
    Irgend so ein unwichtiger Grünen-Futzi aus dem Bremer Stadtrat hat gefordert, auf Autobahnen, die dicht an Wohngebieten vorbeiführen, in der Zeit von 22 bis 06 Uhr Tempo 80 vorzuschreiben. Und wie dicht? Das wollen dann wohl die Grüüüüüninnenen entscheiden?
    Ist 80 km Abstand auch noch dicht? Nuja, nicht ganz dicht sind jedenfalls die Grünen – denn es gilt auf Deutschen Autobahnen, die unmittelbar an Wohngebieten vorbeiführen, seit Jahren bereits eine 24/7-Tempo-80-Vorschrift!
    Typisch °grün° eben. Auch das noch verbieten, was eh schon nicht mehr erlaubt ist. Satire pur!

  2. So einen schwachsinnigen Verein haben wir in Österreich auch.
    Nennt sich VCÖ. Fällt auch immer mit so idiotischen Dingen auf.
    Verkehrsclub Österreichs.

  3. Als erstes ist es eine große Lüge, dass dieser Bund öffentliche Gelder bekommt, denn diese Stelle, die öffentliche Gelder vergeben könnte, also der deutsche Staat, ist mangels Organisation handlungsunfähig. Soweit die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 1973, das bis dato nicht geändert oder aufgehoben wurde. Als zweites wäre es doch erst einmal wichtig, dass Just & Time -System, dass die Autobahnen mit LKWs vollstopft, und diese somit in Grund und Boden gefahren werden, einzudämmen und den Schwerlastverkehr auf die Schiene zu verlegen. Das wäre mal ein wirklicher Umweltschutz, zumal dann laufruhige Schienen eingesetzt würden, ordentlicher Lärmschutz für die Schienenwege errichtet und die Schienenstrecken elektrifiziert mit freier Energie würden. Aber dafür ist ja dieser sog. Umweltschutzbund nicht da, denn das würde dann wirklich seine Geldgeber die Großindustrie kosten, wie man es am Beispiel Toyota sehen kann.