in D/A/CH

In Deutschland rollen Billionen-Kosten auf die an sich schon leeren Staatskassen zu. Der Deutsche Beamtenbund hat nach einem Bericht im „Focus“ nun darauf verwiesen, dass bis zum Jahr 2030 insgesamt 1,5 Millionen Beschäftigte des öffentliches Dienstes in den Ruhestand gehen werden. Damit aber wird der Staat auch hohe Pensionsverpflichtungen erfüllen müssen.

Das wird teuer…

Die Kosten sind enorm: Derzeit zahlt der Staat – basierend auf den Zahlen aus dem Jahr 2016 – 63,91 Milliarden Euro für die Pensionen. Jährlich. Noch 2006 war die Belastung mit 44,46 Milliarden Euro fast 20 Milliarden Euro geringer – pro Jahr. Der Bund erwartet demnach eine Kostenlawine für die Pensionen sowie Beihilfen zur medizinischen Versorgung. In den dem Ende des Jahres 2016 folgenden zehn Jahren sollten es 647 Milliarden Euro sein – nur für die Beamten des Bundes. Im Vergleich dazu hatte der Bund Ende 2015 63 Milliarden Euro weniger erwartet – nimmt also durch den Wechsel von 2015 auf 2016 einen Anstieg in Höhe von 63 Milliarden Euro (bezogen auf 10 Jahre) an.

Die Pensionsverpflichtungen alleine summieren sich auf fast 478 Milliarden Euro. Rücklagen gibt es so gut wie nicht. Aktuell sollen etwa 14 Milliarden Euro zurückgelegt worden sein. Da selbst der deutsche Beamtenbund davon ausgehet, dass die „künftigen Pensionsausgaben (…) um 60 Prozent“ steigen, ist die Rechnung fast schon abenteuerlich.

Bundesländer zahlen derzeit etwa 20 % ihres Haushaltsbudges für Beamte. Da sich der „Wert“ nach Angaben von Prof. Raffelhüschen annähernd verdoppeln werde, geben die Länder fast für nichts anderes mehr Geld aus. Armes -künftiges – Deutschland.
Die Merkel-Regierung hat 13 Jahre lang nichts dafür getan, um diese Kostenlawine in irgendeiner Form einzukalkulieren und Rücklagen zu bilden. Der Preis wird hoch sein.

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