in Asien

Türkisch ist eine neue Amtssprache in der westmazedonischen Stadt Kicevo. Nach Mazedonisch und Albanisch ist Türkisch nun die dritte Sprache, die in der Stadt offiziell gesprochen und genutzt wird.

Der Bürgermeister der Stadt, Fatmir Dehari, bemerkte in einer amtlichen Mitteilung, dass sich Kicevo (auf Türkisch: Kırçova) als ethnisch vielfältige Stadt zwischen Mazedoniern, Albanern und Türken betrachtet.

Die Stadt lege großen Wert auf die Gleichbehandlung der diversen Ethnien. Dehari gab an, dass er mit seinem Amt für die Vielfalt in seiner Stadt garantiere. „In dieser Hinsicht haben ich und unser Gemeinderat mit unseren Bürgern die Entscheidung getroffen“, sagte er.

Auch die türkische Gemeinde von Kicevo hieß die Entscheidung willkommen. Die lokale Demokratische Partei der Türken (TDP) schrieb in einer amtlichen Mitteilung, die Entscheidung sei ein wichtiges Bekenntnis zur Demokratie Mazedoniens.

Türkisch ist bereits in den mazedonischen Gemeinden von Studeniçan, Gostivar, Vrapçişte, Merkez Jupa, Plasnica, Çayır ve Doyran Amtssprache.

In Mazedonien leben bis zu 150.000 Türken. Die Gesamtbevölkerung in Mazedonien liegt bei 2,1 Millionen Bürgern. Laut eines Census von 1953 lag die türkische Bevölkerung noch bei rund 16 Prozent. Mazedonien kam 1392 unter osmanische Herrschaft. Zwischendurch war Mazedonien im 18. Jahrhundert mehrheitlich türkisch geprägt.

Das Land war mehr als 500 Jahre Teil des Osmanischen Reiches bis 1912. Noch heute sollen bis zu eine halbe Millionen Menschen in Mazedonien, vor allem die große albanische Minderheit, Türkisch verstehen. In Mazedonien sind 33,3 Prozent aller Menschen muslimisch geprägt.

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Kommentar

  1. Die Türken die in letzten 500 Jahren nichts, aber auch wirklich nichts gebacken bekommen haben, müssen sich ja mal über was freuen können. Besonders dann wenn es im Ausland ist, denn im eigenen bekommen sie auch nichts geregelt. Sie sollten mal ihren Landsmann Akif Pirinci lesen, was er über Türken in Deutschland schreibt, herrlich unkorrekt und voll auf den Punkt! Eine schonungslose Abrechnung und vor allem Warnung für jeden Europäer. Sorry liebe Türken, ihr gehört nicht zu uns! Ihr werdet noch nicht einmal mit den Kurden fertig und macht hier auf dicke Hose, einfach lächerlich!