Konflikt im Südchinesischen Meer geht in neue Phase

Archiv - Bild nicht mehr verfügbarArchiv - Bild nicht mehr verfügbar / na / NEOPresse / Eigenes Werk

Es vergeht kaum ein Tag an dem China nicht als Bedrohung für die USA dargestellt wird. Denn seit geraumer Zeit läuft eine US-Kampagne, die sich gegen China richtet.

So wirft zum Beispiel der Kommandeur des U.S. Pacific Command, Admiral Harry Harris, China vor, im Südchinesischen Meer „eine Mauer aus Sand“ zu errichten. Doch was ist der Hintergrund für Chinas Handeln?

Die Antwort ist einfach; China fühlt sich von den USA bedroht. Bisher haben die USA eine ganze Kette von Militärbasen rund um China installiert und aufgebaut. In diesen Militärbasen sind unter anderem ballistische Raketen, Atombomber und Kampftruppen stationiert. Die schon totale Einkreisung Chinas reicht von Australien über die Marshallinseln, die Marianen und Guam im Pazifik, über Okinawa, Südkorea, die Philippinen, Thailand und Indien bis nach nach Afghanistan.

Neu: Mehr Informationen zu Merkel auf Facebook und der neuen Telegramm-Gruppe. Hier klicken

Unter dem Deckmantel ″Operation zum Schutz der Freiheit der Schifffahrt“ patrouillieren die USA nach wie vor regelmäßig in der Nähe der umstrittenen Gebiete. Dies bezeichnet China jedoch als Verletzung seiner Souveränität. Bereits im Oktober vergangenen Jahres erklärte ein Kommandeur der chinesischen Marine, dass ein jeder „unbedeutender Vorfall in der Region einen Krieg provozieren“ könne. Doch das US-Pentagon beabsichtigte schon damals, auf seine Manöver im Südchinesischen Meer nicht verzichten zu wollen.

Mitte April 2016 starteten die USA und die Philippinen dann eine enge militärische Zusammenarbeit gegen China. Damit geriet der Konflikt im südchinesischen Meer in eine neue Phase. Ziel der USA ist es offensichtlich, seine zukünftige Freihandelszone TPP militärisch abzusichern, sowie eine weitere Eindämmung Chinas. Die Gefahr einer atomaren Auseinandersetzung zwischen den beiden Mächten ist damit erheblich größer geworden.

Das Ziel der USA ist es Chinas Gebietsansprüchen im Südchinesischen Meer unverzüglich Einhalt zu gebieten, erklärte sinngemäß der US-Senator des Bundesstaats Arizona, John McCain in der Zeitung „Financial Times“. Während die USA China immer mehr Umzingeln, wirft McCain China vor, im Südchinesischen Meer aufzurüsten und seine territorialen Ansprüche zu untermauern.

„Die Obama-Verwaltung fürchtet das Risiko. Diese Politik verhindert Chinas Hegemoniestreben auf hoher See nicht, was wiederum regionale Partner und Verbündete Amerikas beunruhigt. […] Falls China das Südchinesische Meer zur Luftverteidigungszone (ADIZ) erklärt, müssen die USA bereit sein, auf diese Ansprüche mit einer sofortigen Entsendung von Militärflugzeugen in die Region zu reagieren“, so McCain.

Das Merkel NEOpresse-Dossier: 3 Dinge, die Sie über Merkel am 15.04. wissen müssen!

  1. Die ganze Wahrheit über Merkel!
  2. 3 unglaubliche Fakten, die Sie nur im brandneuen Neopresse-Dossier erfahren
  3. So könnte jetzt eine fatale Kettenreaktion ausgelöst werden!

Sichern Sie sich jetzt IHR kostenloses NEOpresse Dossier vom 15.04. über Merkel! Jetzt HIER klicken!