Kommentar: Der Teufelskreis der Entwicklungshilfe

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Die Entwicklungshilfe hat grundsätzlich eine gute Intention: den armen und ‘unterentwickelten’ Teilen der Erde bei der Entwicklung zu assistieren. Doch schon vor jeder inhaltlichen Debatte kann man sich ausreichend über die Begriffe und Definitionen streiten: wer entwickelt hier wen? …Entwicklung wohin? Ist der westliche Weg der industriellen ‘Entwicklung’ wirklich der Richtige und für alle Menschen der wünschenswert? Wie kommt der Westen dazu sich anzumaßen sich über die ‘Unterentwickelten’ zu stellen? … Doch so kommt man selten zu einer Lösung.

Eins ist aber klar: die Entwicklungshilfe scheint nur begrenzt zu funktionieren: seit 20 Jahren ist die Zahl der Hungernden und Armen stagniert oder hat sich nur leicht verändert. Hunderte Milliarden an Dollar sind in den globalen Süden geflossen, doch verändert hat sich nur wenig. Vielleicht liegt es daran, dass die Hilfsgelder in vielen Fällen gleich wieder zurück in die Geberländer fließen, sei es durch die Tilgung von Schulden oder einfach durch Steuerflucht.

Aus der Sicht von Palmöl-Arbeitern in Indonesien ist es ein nie endender Teufelskreis, der die hartarbeitenden Plantagenbesitzer und Arbeiter immer weiter in die Schulden drängt. In der Dokumentation ‚The Globalization Tapes‘ beschreiben sie es wie folgt:

 

Der Internationale Währungsfond und die Weltbank präsentieren…

‘Export-basierte Entwicklung’

oder

‘Wie wir gelernt haben Schulden zu lieben’

Es war einmal eine Zeit, in der Kolonien billige Rohstoffe für ihre fremden Herren produzierten.

Später wollten die Herren immer noch billige Rohstoffe.

Sie sagten, ‘Spezialisiert euch auf Palmöl, und ihr werdet in kurzer Zeit so reich sein wie wir.’

Wir leihen euch das Geld, um eure Reisfelder umzugestalten und

Palmöl…

Kaffee…

Kautschuk…

Kakao…

anzubauen.

(Alles was ein Herr braucht)

Okay Okay, wir bauen Palmöl an und exportieren es dann zu euch.

Das sagten sie allerdings zu allen ehemaligen Kolonien.

Also bauten wir alle

Palmöl…

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Kaffee…

Kautschuk…

Kakao…

an.

Zu viel von allem!

Überproduktion!

Preis-Crash!

Die Preise sind so niedrig, wie sollen wir da überleben? Wir können uns die lebensnotwendigen Importe nicht mehr leisten.

Los, leihen wir uns noch mehr Geld.

Also pflanzten wir noch mehr

Palmöl…

Kaffee…

Kautschuk…

Kakao…

an, damit wir die Zinsen bezahlen können.

Preis-Crash!

Wie gehen wir damit um?

Wir leihen uns noch mehr Geld, um die Zinsen zu bezahlen.

Wir bauen noch mehr an, um die Zinsen zu bezahlen.

Preis-Crash!

An diesem Beispiel zeigt sich also, dass die aktuelle Situation in der Entwicklungshilfe kontraproduktiv ist. Wer sich nun immer noch denkt ‘ach dieses unterentwickelte Pack ist doch viel zu faul und unproduktiv’, der hat definitiv etwas nicht verstanden.

Quellen:


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