in D/A/CH

Die jüngsten Umfragen zeigen, dass das Zwischenhoch der SPD (+2 %-Punkte) durch die Sozialpläne (Grundrente für einige) und der Union durch die Abwahl Merkels fast schon wieder Geschichte sind. Die SPD hat bei den Umfragen annähernd Tiefstwerte erreicht, die Union selbst ist unter eine bedeutende Marke gerutscht. Und damit haben beide zusammen die Mehrheit der Sitze im Bundestag zumindest nach der jüngsten „Forsa“-Umfrage nicht mehr gegeben und auch nicht mehr verdient. Beide Parteien müssen vor der Europa-Wahl Ende Mai zittern. Und dies nicht zu knapp.

Union unter 30 %

Die Union hat gleich wieder 2 Prozentpunkte verloren. Sie stand in der Vorwoche bei 30 %. Das ist Geschichte. Nun ist sie bei 28 % angelangt, und dies ist ein Alarmzeichen. 30 % gelten in der Wahlanalyse seit vielen Jahren als Schmerzgrenze für die Unterscheidung von Volksparteien und Nicht-Volksparteien.

Die Union steht auf der Kippe. Die SPD blieb mit 16 % so niedrig, dass sie schon lange nicht mehr als Volkspartei geführt werden dürfte, wenn die übliche Bewertung wie beschrieben noch angewandt würde. Davon ist in den deutschen Leitmedien jedoch seit langer Zeit nicht mehr die Rede. Die SPD und die Union zusammen kommen jedoch derzeit nur noch auf 44 % der Stimmanteile.

Das würde weder absolut noch relativ (die Sitze der Parteien, die unter der Marke von 5 % bleiben, werden unter den Parteien verteilt) für eine neue GroKo reichen. Natürlich lesen auch die Parteistrategen solche Umfragen und wissen, dass sie es zusammen nicht mehr schaffen würden. Das heißt: Wenn die SPD an der Macht bleiben wollte, würde sie alles dafür tun, um keine Neuwahlen zu veranlassen. Die SPD wird noch handzahmer werden, da Andrea Nahles Zeit benötigt. Mit anderen Worten: Sämtliche Rentenvorschläge und andere Sozialkommentare der SPD sind für den Papierkorbe bestimmt.

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