in Politik

Annegret Kramp-Karrenbauer sucht ersichtlich Profil als Verteidigungsministerin. Zunächst versuchte sie, mit einem Vorschlag für eine Sicherheitszone in Syrien zu punkten. Nun schlug sie vor, deutsche Soldaten nach „Ost- und Südostasien“ zu versenden. Deutschland müsse mit anderen Partnern dort „Präsenz“ zeigen. Damit sind die Partner USA, Großbritannien oder Frankreich gemeint.

„An der Zeit“

Sie betonte sogar, es sei an der Zeit, dort die Präsenz zu zeigen. Erstaunlich, insofern international schon die Einsätze der USA, Großbritannien sowie Frankreich als kritisch gelten. Die Verteidigungsministerin betonte in einer „Grundsatzrede“ an der Münchner Uni der Bundeswehr, dass Deutschland nicht nur am Rand stehen könne, um zuzuschauen. Bei einem „Land unserer Größe und unserer wirtschaftlichen und technologischen Kraft müsse dieses Land „Optionen vorstellen“, „Ideen entwickeln“ und auch „Vorschläge machen“.

Dafür betonte sie zudem die „geostrategische Lage“ des Landes und „unsere globalen Interessen“. Die Rede knüpfte damit an das an, was der damalige Bundespräsident Gauck bereits betont hatte. AKK wiederum meinte sogar, Deutschland müsse die „Rolle der Gestaltungsmacht“ annehmen.

Zudem würde dieses Land auch permanent von Anderen gebeten, eine wichtigere Rolle einzunehmen.

„Könnt Ihr Deutschen noch mehr tun?“

AKK führte aus, dass Andere fragten, „Könnt Ihr Deutschen noch mehr tun?“ Angesichts verschiedener Ziele der unterschiedlichen Länder ist diese Frage, ohne weitere Ausführung, vergleichsweise unwahrscheinlich, so Beobachter.

Zumal AKK darauf verwies, es liege sogar „in unserem eigenen Interesse“, aktiver zu werden. Das Land müsse die „Initiative ergreifen“ und damit auch die Bereitschaft zeigen, „das Spektrum militärischer Mittel wenn nötig auszuschöpfen.“

Bemerkenswert, so Beobachter. Denn Deutschland hat bis dato vergleichsweise vorsichtig operiert. Erst mit der SPD wurde das Land in Afghanistan und auf dem Balkan wieder offensiver. Nun scheint auch die Union die Hemmungen abzulegen. Wir werden den Weg begleiten – lesen Sie hier mehr.

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Dein Kommentar

Kommentar

  1. AKK auf dem Weg von der Bühne einer Kanzlerkandidatin hinunter zur NATO-Tröte.
    Ihr Soldaten-Verleih-Vorschlag sind nicht neu: Es gab mal eine Zeit, da haben nordhessische Absolutisten ihre jungen Bauern als Soldaten an die Briten verschachert – als Kämpfer für fremde und e u r o p a f e i n d l i c h e Interessen. Das einzig Neue an AKKs Vorschlag: Niemand zahlt ihr eine Leihgebühr für das frische Blut. Die BRD muss den Einsatz des Menschenmaterials auch noch selber zahlen. Das Gestalterische an AKKs Idee betrifft die Verfestigung des BRD-Images in der Welt: „Mit denen in der BRD kannst du’s treiben wie du willst. Dort steht jeden Morgen mindestens 1 Dummer auf.“

  2. Das ganze Risiko auf AKK zu schieben, ist unfair. Die gesamte Einheitspartei ist ein Risiko für Deutschland. Das was hier entschieden wird und im Irrenhaus EU beschlossen wird, ist Hochverrat an einem ganzen Kontinent und 510 Millionen Menschen

Webmentions

  • AKK: Das Risiko … – Die Welt 11. November 2019

    […] Annegret Kramp-Karrenbauer sucht ersichtlich Profil als Verteidigungsministerin. Zunächst versuchte sie, mit einem Vorschlag für eine Sicherheitszone in Syrien zu punkten. Nun schlug sie vor, deutsche Soldaten nach „Ost- und Südostasien“ zu versenden. Deutschland müsse mit anderen Partnern dort „Präsenz“ zeigen. Damit sind die Partner USA, Großbritannien oder Frankreich gemeint. „An der Zeit“ Sie betonte sogar, […] Source link […]